1. Einleitung
Der Plop Boot Manager ist ein kleines Programm um mehrere Betriebssysteme
zu starten.
Das Programm beinhaltet einen IDE CDROM Treiber und USB Treiber um auf diese Hardware
ohne Hilfe vom Bios zugreifen zu können.
Man kann Betriebssysteme wahlweise von der Festplatte, von
Diskette von CD/DVD oder auch von USB starten.
Man kann den Bootmanager direkt von einer Diskette, CD, Netzwerk, usw.
starten.
Der Bootmanager kann auch auf der Festplatte Ihres Systems installiert werden. Es
wird keine Zusatzpartition für den Bootmanager benötigt.
Der Plop Bootmanager wurde von Elmar Hanlhofer programmiert.
Wenn Sie Hilfe benötigen, dann posten Sie Ihr Anliegen im Forum
oder melden Sie sich via Kontaktformular.
Die aktuelle Version ist plpbt-5.0.10.zip.
Übersicht der Installations/Start Möglichkeiten
| Fetsplatteninstallation |
Der Plop Bootmanager wird der primäre Bootmanager auf Ihrem System.
Es wird keine extra Partition für den Bootmanager benötigt.
Er wird auf den ersten Sektoren der Festplatte gespeichert und
befindet sich vor dem Beginn der ersten Partition.
|
Starten von einem externen Datenträger
Diskette
CDROM/DVD
USB Laufwerk
|
Der Bootmanager kann von diesen Datenträgern gestartet werden. Jedoch sind ein paar
Funktionen nicht verfügbar.
|
Starten von einem anderen Bootmanager
LiLo
Syslinux
Grub
Grub4Dos
Grub2
Windows boot.ini
Windows BCD
|
Sie können Ihren bevorzugten Bootmanager weiter verwenden und trotzdem
Funktionen des Plop Bootmanagers nutzen (z.B. USB booten, ...).
Der Bootmanager kann auch im "hidden" (unsichtbaren) Modus gestartet werden.
Das bedeutet das Sie in Ihrem Bootmanager einen Menüeintrag erstelllen und
dadurch den Plop Bootmanager starten ohne das dieser sichtbar wird. Dies
kann praktisch für die USB Bootfunktion sein.
|
| Starten vom Netzwerk |
Mit Hilfe von pxelinux kann der Bootmanager vom Netzwerk gestartet werden.
|
| Starten vom Bios als Option ROM |
Sie können den Bootmanager als Option ROM in Ihrem Bios speichern.
Dann wird keine Festplatte oder ein anderer Datenträger benötigt um den Bootmanager zu
starten. Der Bootmanager kann als PNP Option ROM verwendet werden oder
die Kontrolle des INT19 übernehmen und dadurch als erste Bootoption fixiert werden.
|
2. Features
- USB booten ohne BIOS Unterstützung (UHCI, OHCI und EHCI)
- CD/DVD booten ohne BIOS Unterstützung (IDE)
- Floppy booten
- Unterschiedliche Profile für die Betriebssysteme
- Bis zu 16 Partitionen definieren
- Keine extra Partition für den Bootmanager
- Verstecktes booten, z.B. haben Sie ein Betriebssystem zum reparieren installiert und der
normale Anwender soll nichts davon wissen.
- Boot Countdown
- Partitionen komplett verstecken
- Passwortschutz für den Computer und Bootmanagersetup
- Backup der Partitionstabellendaten
- Textmodus Oberfläche 80x50
- Grafische Oberfläche 640x480, 800x600, 1024x786, 1280x1024
- Editieren der Partitionstabelle im MBR
- Starten des Bootmanagers von Festplatte, Diskette, USB, CD, DVD
- Starten des Bootmanagers vom Windows Bootmenü
- Starten des Bootmanagers von LILO, GRUB, Syslinux, Isolinux, Pxelinux (Netzwerk)
- Kann als PCI option ROM verwendet werden
- Zugriff auf die komplette USB Festplatte (bis zu 2TB) auch wenn das Bios ein 128 GiB Limit hat
- PCMCIA (CardBus) USB wird bei der nächsten Version verfügbar sein
- Der Bootmanager ist Freeware
3. Screenshots
4. Download
Alle Dateien befinden sich hier.
5. Lizenz
Der Plop Bootmanager ist Freeware.
- Das Programm darf kostenlos für private und kommerzielle Zwecke genutzt werden.
- Das Programm darf nicht verkauft werden.
- Die Herkunft dieser Software darf nicht falsch dargestellt werden;
Sie dürfen nicht angeben, dass Sie die ursprüngliche Software geschrieben haben.
Wenn Sie diese Software in einem Produkt benutzten, würde eine Erwähnung geschätzt
werden, sie ist aber nicht erforderlich.
Diese Software wird ohne ausdrückliche oder implizierte Garantie bereitgestellt.
In keinem Fall können die Autoren für irgendwelche Schäden, die durch die Benutzung
dieser Software entstanden sind, haftbar gemacht werden.
6. Installation auf der Festplatte
Es gibt viele Möglichkeiten den Bootmanager auf der Festplatte zu installieren.
Es besteht aber auch die Möglichkeit den Bootmanager ohne Festplatteninstallation von z.B. Diskette,
CD, usw. zu starten! Siehe
Starten ohne Festplatten Installation von Diskette, CD, Windows Bootmenü, Syslinux, LILO, GRUB, Netzwerk.
Achtung Linux Users:
Installieren Sie LILO oder GRUB nicht in den Master Boot Record (MBR) sondern in den Bootsektor Ihrer Bootpartition.
Der Plop Bootmanager ist kein Linux Loader und benötigt daher LILO oder GRUB im Bootsektor um Linux zu starten!
Das Installationsprogramm
Es gibt 2 Versionen vom Installationsprogramm. Im Prinzip machen beide das gleiche. Der Unterschied
ist, plpinst.com erstellt ein Backup (plpback.bin)
der Sektoren die bei der Installation beschrieben werden. Mit dem Backup kann eine vollständige
Entfernung des Bootmanagers vorgenommen werden. Die zweite Version
plpinstc.com überspringt das Sichern der Sektoren. Sie müssen
plpinstc.com verwenden wenn Sie den Bootmanager von einem
schreibgeschützten Medium wie einer CD installieren, oder wenn Sie die Installation
mittels Netzwerk durchführen.
Die Installationsprogramme installieren den Bootmanager immer auf der ersten Festplatte in Ihrem
System.
Das Menü vom Installationsprogramm
1. Full bootmanager install
Mit dieser Option wird der Bootmanager auf der Festplatte installiert.
Sollte bereits ein Betriebssystem installiert sein,
dann legt das Installationsprogramm ein Profil an um das aktuelle Betriebssystem starten zu können.
Bei der Installation von Diskette wird ein Backup der Sektoren der Festplatte gemacht.
Das Backup wird auf der Diskette abgespeichert.
Mit dem Backup kann die Installation vollständig rückgängig gemacht werden.
Bei der CD Installation ist vollständige Wiederherstellung des Zustandes bevor der
Bootmanager installiert wurde nicht möglich. Es besteht die Möglichkeit einen
neuen MBR zu schreiben, bei dem die aktuelle Partitionstabelle erhalten bleibt
und das aktuelle Betriebssystem gestartet werden kann.
2. Write mbr loader only
Damit der Bootmanager gestartet werden kann, wird ein kleines Programm (der Loader)
im MBR installiert. Betriebssysteme wie z.B. Windows XP schreiben bei der Installation
ein eigenes Programm in den MBR. Wird z.B. Windows XP nach dem Bootmanager installiert,
dann startet beim Booten sofort Windows XP und nicht der Bootmanager, weil der Loader
überschrieben wurde. Damit wieder der Bootmanager beim booten gestartet wird, muss man
diese Option auswählen.
3. Boot Manager update
Hiermit können Sie ein Update auf die aktuelle Bootmanagerversion machen. Jedoch
funktioniert dies nur für den Bootmanager Version 5.x.
4. Complete uninstall
Achtung, diese Funktion gibt es nur bei der Disketten Installation.
Mit der kompletten Deinstallation des Bootmanagers wird das Backup, das während der
Installation erstellt wurde und auf der Diskette gespeichert ist, zurück auf die
Festplatte geschrieben.
Achtung, wenn Sie etwas an der Partitionstabelle geändert haben, dann benutzen
Sie diese Option nicht.
5. Short uninstall
Bei dieser Option wird ein neuer MBR geschrieben um das aktuelle Betriebssystem zu starten.
Beim booten wird direkt zum Betriebssystem gesprungen und der Bootmanager wird nicht mehr
verwendet. Die Partitionstabelle wird nicht verändert.
6. Set Boot Manager screen to textmode
Konfigurieren des Bootmanagers damit er im Textmodus startet.
7. Change destination harddisk
Zielfestplatte zur Installation des boot managers einstellen.
8. Boot Manager hotkeys
Siehe Hotkeys.
9. Reboot
Der Computer wird neu gestartet.
Festplatteninstallation mit Diskette und Diskettenimage
Ein Diskettenimage ist ein Abbild einer Diskette und hat jeden Sektor der Diskette abgespeichert. Eine
solche Datei kann nicht wie eine herkömliche Datei auf einer Diskette abgespeichert werden.
Es wird ein spezielles Programm dafür benötigt.
Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version
plpbt-5.0.10.zip herunter.
Entpacken Sie die Datei um das Diskettenimage zu erhalten. Das Diskettenimage befindet sich
im install Verzeichnis und die Datei trägt den Namen plpbtin.img.
DOS: Sie können diskimg.com verwenden.
diskimg -d a -w plpbtin.img
Windows:
Schreiben Sie das Image mit dem Programm rawwritewin auf die
Diskette.
Linux:
dd if=plpbtin.img of=/dev/fd0
Festplatteninstallation mit CD und ISO Datei
Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version
plpbt-5.0.10.zip herunter.
Entpacken Sie die Datei um die ISO Datei zu erhalten. Die ISO Datei befindet sich
im install Verzeichnis und die Datei trägt den Namen plpbtin.iso.
Hinweis: Bei der CD Installation gibt es eine Einschränkung bei der Deinstallation. Siehe
Das Menü vom Installationsprogramm.
Windows:
Sie können Nero, das freie Programm
CDBurnerXP oder jedes andere Programm
das ISO Images brennen kann verwenden.
Verwenden Sie die Option ISO auf CD brennen oder
ISO Image brennen. Dann wählen Sie
die Bootmanager ISO Datei aus und brennen es.
Linux:
cdrecord
ist das Linuxprogramm um ISO Images auf eine CD zu brennen.
Brennen Sie das ISO mit cdrecord:
cdrecord -v dev=<devicename> <iso image>
Beispiel:
Falls Ihr CD Brenner mit /dev/hdd angesprochen wird.
cdrecord -v dev=/dev/hdd plpbtin.iso
Festplatteninstallation mit DOS
Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version
plpbt-5.0.10.zip herunter.
Entpacken Sie die Datei um das Installationsprogramm zu erhalten. Es gibt 2
Installationsprogramme (plpinst.com und plpinstc.com) die unter
DOS gestartet werden können.
plpinst.com erstellt bei der Installation ein Backup (plpback.bin)
aller Sektoren die beschrieben werden. plpinstc.com überspringt diesen Schritt.
Verwenden Sie plpinstc.com wenn Sie von schreibgeschützten Medien wie CD installieren.
Festplatteninstallation mit dem Windows Bootmenü (2K, XP, VISTA und Win7)
Laden Sie die Datei plpgenbtldr-0.7.zip
herunter und entpacken Sie die Datei.
Erstellen Sie ein Verzeichnis z.B. c:\plop. Sie können
aber auch ein Verzeichnis Ihrer Wahl nehmen.
Kopieren Sie die Dateien plpinstc.com und plpgenbtldr.exe ins c:\plop Verzeichnis.
Benennen Sie die Datei plpinstc.com in plpbt.bin um.
Als Administrator/mit Administrator Rechten öffen Sie die Eingabeaufforderung und wechseln Sie zu c:\plop
Starten Sie plpgenbtldr
Dieses Programm sucht nach der Datei plpbt.bin im aktuellen Verzeichnis.
plpgenbtldr erstellt die Datei plpbtldr.bin.
Zum Bootmenü hinzufügen.
Windows 2K, XP
Fügen Sie folgende Zeile in der c:\boot.ini ein
c:\plop\plpbtldr.bin="Install Plop Boot Manager"
Windows VISTA
Starten Sie den Editor als Administrator und erstellen Sie
die Datei c:\boot.ini
Fügen Sie folgende Zeilen ein
[boot loader]
[operating systems]
c:\plop\plpbtldr.bin="Install Plop Boot Manager"
Danke an tri_zet für die Info
Windows 7
Öffnen Sie die Kommandozeile als Administrator.
Benutzen Sie bcdedit um den Menüeintrag zu erstellen.
bcdedit /create /d "Install Plop Boot Manager" /application bootsector
Es wird eine lange Nummer mit { } angezeigt.
Diese Nummer wird "id" genannt.
Ersetzten Sie die "id" mit Ihrer Nummer bei den folgenden Befehlen.
bcdedit /set {id} device partition=C:
bcdedit /set {id} path \plop\plpbtldr.bin
bcdedit /displayorder {id} /addlast
Zusätzliche Links: Forum Eintrag,
Gord's blog
Nun sollten Sie das Plop Boot Manager Installationsprogramm von Ihrem Windows Bootmenü starten können.
Fehler/Probleme
plpbt.bin darf nicht fragmentiert sein. Verwenden Sie
Wincontig oder
contig um
sicherzustellen das plpbt.bin nicht fragmentiert ist.
Festplatteninstallation mit Syslinux, Isolinux, Pxelinux (Netzwerk)
Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version
plpbt-5.0.10.zip herunter.
Entpacken Sie die Datei um das Installationsprogramm zu erhalten.
Das Installationsprogramm befindet sich im install Verzeichnis und trägt den Namen
plpinstc.
Wählen Sie Ihre config Datei
Fügen Sie folgende Zeilen hinzu
label plpinst
linux plpinstc.com
Kopieren Sie plpinstc in das gleiche Verzeichnis indem sich die
config Datei befindet.
Sie starten das Installationsprogramm indem Sie beim Syslinux Prompt plpinst eingeben.
Festplatteninstallation mit LILO
Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version
plpbt-5.0.10.zip herunter.
Entpacken Sie die Datei um das Installationsprogramm zu erhalten.
Das Installationsprogramm befindet sich im install Verzeichnis und trägt den Namen
plpinstc.com.
Kopieren Sie plpinstc.com in das /boot Verzeichnis.
Fügen Sie folgende Zeilen zu Ihrer /etc/lilo.conf hinzu
image=/boot/plpinstc.com
label=plop-install
Starten Sie lilo um die lilo Einträge zu aktualisieren.
Festplatteninstallation mit GRUB / grub4dos
Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version
plpbt-5.0.10.zip herunter.
Entpacken Sie die Datei um das Installationsprogramm zu erhalten.
Das Installationsprogramm befindet sich im install Verzeichnis und trägt den Namen
plpinstc.com.
Kopieren Sie plpinstc.com in das /boot Verzeichnis.
Sie müssen Ihre eigenen root Einstellungen für menu.lst verwenden.
Hier ist ein Beispiel
title Plop Boot Manager Install
root (hd0,0)
kernel /boot/plpinstc.com
Wenn Sie neu starten, dann sollten Sie das Installationsprogramm von Ihrem GRUB Menü
starten können.
7. Starten ohne Festplatten Installation von Diskette, CD, Windows Bootmenü, Syslinux, LILO, GRUB, Netzwerk
Sie können den Plop Bootmanager ohne Festplatteninstallation mit der Binary Version plpbt.bin verwenden. Diese
Binary Version kann mit dem Tool plpcfgbt konfiguriert werden.
Achtung:
Bei dieser Variante des Bootmanagers werden die Änderungen die Sie bei den
Profilen oder Partitionen vornehmen NICHT gespeichert! Daher verwenden Sie
diese Funktionen nur wenn Sie den Bootmanager auf der Festplatte mit dem Installationsprogramm installiert haben.
Siehe Installation auf der Festplatte.
Starten mit Diskette und Diskettenimage
Ein Diskettenimage ist ein Abbild einer Diskette und hat jeden Sektor der Diskette abgespeichert. Eine
solche Datei kann nicht wie eine herkömliche Datei auf einer Diskette abgespeichert werden.
Es wird ein spezielles Programm dafür benötigt.
Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version
plpbt-5.0.10.zip herunter.
Entpacken Sie die Datei um das Diskettenimage plpbt.img zu erhalten.
DOS: Sie können diskimg.com verwenden.
diskimg -d a -w plpbt.img
Windows:
Schreiben Sie das Image mit dem Programm rawwritewin auf die
Diskette.
Linux:
dd if=plpbt.img of=/dev/fd0
Sie können die plpbt.bin Datei auf der Diskette mit plpcfgbt konfigurieren.
Starten mit CD und ISO Datei
Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version
plpbt-5.0.10.zip herunter.
Entpacken Sie die Datei um die ISO Datei plpbt.iso zu erhalten.
Windows:
Sie können Nero, das freie Programm
CDBurnerXP oder jedes andere Programm
das ISO Images brennen kann verwenden.
Verwenden Sie die Option ISO auf CD brennen oder
ISO Image brennen. Dann wählen Sie
die Bootmanager ISO Datei aus und brennen es.
Linux:
cdrecord
ist das Linuxprogramm um ISO Images auf eine CD zu brennen.
Brennen Sie das ISO mit cdrecord:
cdrecord -v dev=<devicename> <iso image>
Beispiel:
Falls Ihr CD Brenner mit /dev/hdd angesprochen wird.
cdrecord -v dev=/dev/hdd plpbt.iso
Starten mit dem Windows Bootmenü (2K, XP, VISTA und Win7)
Laden Sie die Datei plpgenbtldr-0.7.zip
herunter und entpacken Sie die Datei.
Erstellen Sie ein Verzeichnis z.B. c:\plop. Sie können aber auch ein Verzeichnis Ihrer Wahl nehmen.
Kopieren Sie die Dateien plpbt.bin und plpgenbtldr.exe ins c:\plop Verzeichnis.
Als Administrator/mit Administrator Rechten öffen Sie die Eingabeaufforderung und wechseln Sie zu c:\plop
Starten Sie plpgenbtldr
Dieses Programm sucht nach der Datei plpbt.bin im aktuellen Verzeichnis.
plpgenbtldr erstellt die Datei plpbtldr.bin.
Zum Bootmenü hinzufügen.
Windows 2K, XP
Fügen Sie folgende Zeile in der c:\boot.ini ein
c:\plop\plpbtldr.bin="Plop Boot Manager"
Windows VISTA
Starten Sie den Editor als Administrator und erstellen Sie
die Datei c:\boot.ini
Fügen Sie folgende Zeilen ein
[boot loader]
[operating systems]
c:\plop\plpbtldr.bin="Plop Boot Manager"
Danke an tri_zet für die Info
Windows 7
Öffnen Sie die Kommandozeile als Administrator.
Benutzen Sie bcdedit um den Menüeintrag zu erstellen.
bcdedit /create /d "Plop Boot Manager" /application bootsector
Es wird eine lange Nummer mit { } angezeigt.
Diese Nummer wird "id" genannt.
Ersetzten Sie die "id" mit Ihrer Nummer bei den folgenden Befehlen.
bcdedit /set {id} device partition=C:
bcdedit /set {id} path \plop\plpbtldr.bin
bcdedit /displayorder {id} /addlast
Zusätzliche Links: Forum Eintrag,
Gord's blog
Nun sollten Sie den Plop Boot Manager von Ihrem Windows Bootmenü starten können.
Sie können die plpbt.bin Datei mit plpcfgbt konfigurieren.
Fehler/Probleme
plpbt.bin darf nicht fragmentiert sein. Verwenden Sie
Wincontig oder
contig um
sicherzustellen das plpbt.bin nicht fragmentiert ist.
Starten mit Syslinux, Isolinux, Pxelinux (Netzwerk)
Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version
plpbt-5.0.10.zip herunter.
Entpacken Sie die Datei um die Datei plpbt.bin zu erhalten.
Wählen Sie Ihre config Datei
Fügen Sie folgende Zeilen hinzu
label plp
linux plpbt.bin
Kopieren Sie plpbt.bin in das gleiche Verzeichnis indem sich die
konfig Datei befindet.
Sie starten den Plop Bootmanager indem Sie beim Syslinux Prompt plp eingeben.
Sie können die plpbt.bin Datei mit plpcfgbt konfigurieren.
Starten mit LILO
Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version
plpbt-5.0.10.zip herunter.
Entpacken Sie die Datei um die Datei plpbt.bin zu erhalten.
Kopieren Sie plpbt.bin in das /boot Verzeichnis.
Fügen Sie folgende Zeilen zu Ihrer /etc/lilo.conf hinzu
image=/boot/plpbt.bin
label=Plop
Starten Sie lilo um die lilo Einträge zu aktualisieren.
Sie können die plpbt.bin Datei mit plpcfgbt konfigurieren.
Starten mit GRUB / grub4dos
Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version
plpbt-5.0.10.zip herunter.
Entpacken Sie die Datei um die Datei plpbt.bin zu erhalten.
Kopieren Sie plpbt.bin in das /boot Verzeichnis.
Sie müssen Ihre eigenen root Einstellungen für menu.lst verwenden.
Hier ist ein Beispiel
title Plop Boot Manager
root (hd0,0)
kernel /boot/plpbt.bin
Starten mit GRUB2
Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version
plpbt-5.0.10.zip herunter.
Entpacken Sie die Datei um die Datei plpbt.bin zu erhalten.
Kopieren Sie plpbt.bin in das /boot Verzeichnis.
Sie müssen Ihre eigenen root Einstellungen für grub.cfg verwenden.
Hier ist ein Beispiel
menuentry "Plop Boot Manager" {
set root=(hd0,1)
linux16 /boot/plpbt.bin
}
Wenn Sie neu starten, dann sollten Sie den Plop Bootmanager von Ihrem GRUB Menü
starten können.
Sie können die plpbt.bin Datei mit plpcfgbt konfigurieren.
8. Der Bootmanager
1. Hotkeys - Allgemeine Tastaturfunktionen
| Cursor hinauf/hinunter | Menübalken bewegen |
| Enter | Auswahl betätigen |
| ESC | Fenster schliessen |
| STRG - ESC | in den Textmodus umschalten |
| STRG - BILD HINAUF | Bildschirmauflösung erhöhen |
| STRG - BILD HINUNTER | Bildschirmauflösung reduzieren |
| z |
Ein/Ausschalten der Fenster Zoomanimation |
2. Hauptmenü
Im Hauptmenü werden alle "sichtbaren Profile" angezeigt, sowie optional booten von
Diskette, CD/DVD und USB. Weiters gelangen Sie zum Setup des Bootmanagers.
Bei der USB Bootoption gibt es noch 2 spezial Tasten:
- SHIFT gedrüct halten um USB 1.1 zu verwenden.
- STRG gedrückt halten um vor dem Starten des Betriebssystems auf einen Tastendruck zu warten.
Sie haben hier auch die Möglichkeit "n" (=next) zu drücken um die Suche fortzusetzen um von
einem anderen USB Gerät zu booten.
2.1. Hauptmenü Hotkeys
| 1-9 | Profil starten |
| q | Partition zum Booten auswählen |
| w | MBR laut Profil ändern, aber nicht booten |
| f | Betriebssystem von Diskette starten |
| c | Betriebssystem von CD/DVD starten |
| u | Betriebssystem von USB starten
SHIFT gedrüct halten um USB 1.1 zu verwenden.
STRG gedrückt halten um vor dem Starten des Betriebssystems auf einen Tastendruck zu warten.
Sie haben hier auch die Möglichkeit "n" (=next) zu drücken um die Suche fortzusetzen um von
einem anderen USB Gerät zu booten.
|
3. Setup
3.1. Partitions (Partitionen)
Hier befindet sich die Verwaltung der Partitionen. Das Installationsprogramm richtet alle
gefundenen primären Partitionen automatisch ein. Die Namensvergebung des Installationsprogrammes
geht von HDA1 bis HDD4.
HD steht für Harddisk.
HDA steht für Harddisk A und ist die erste Festplatte.
Die Zahlen 1-4 stehen für die primären Partitionen.
Hinweis für Linux: HDA hat nichts mit der im Linux verwendeten Bezeichnung
/dev/hda zu tun.
Edit label (Partitionsbezeichnung bearbeiten)
Hier kann man die vom Installationsprogramm automatisch vergebene Bezeichnung ändern
bzw. bei einer neuen Partition eine Bezeichnung eintragen. Die Bezeichnungslänge ist
auf 16 Zeichen beschränkt.
Select Device (Festplatte auswählen)
Hier wählen Sie die Festplatte aus, auf der sich die Partition befindet.
HDA = Festplatte 1
HDB = Festplatte 2
HDC = Festplatte 3
HDD = Festplatte 4
Partition ID (Partitions ID)
Sie können die Partition ID der Partition auf 2 Arten einstellen/ändern.
1. Enter partition ID (ID Nummer eingeben)
Hier kann man den hexadezimalen Wert der Partitions ID eingeben. Diese Methode ist
für erfahrene Computeranwender.
2. Select ID from list (Aus einer Liste auswählen)
Hier kann man aus einer Liste der gängigsten Partitions ID's auswählen. Sollte die
gewünschte ID nicht vorhanden sein, dann benützen Sie Enter partition ID.
View/Edit/Copy data (Partitionsdaten bearbeiten)
Diese Funktion wird verwendet um die Daten der Partitionen im Bootmanager
oder im MBR zu verändern.
BP steht für Bootmanager Partition. Diese Werte sind für die Partition
im Bootmanager gespeichert.
P1-P4 sind die aktuellen Werte der primären Partitionen im MBR.
Sie können hier die Daten im hexadezimalen Code ändern. Mit der Taste
s (select) kann man eine Zeile markieren und
mit p (paste) schreiben Sie die Werte
der vorher gewählten Zeile über die Zeile in der sich der Cursor befindet. Mit
dieser Funktion können Sie schnell bestehende Partitionen aus dem MBR in den
Bootmanager importieren. Sie können aber auch die Daten MBR ändern.
Dieser Menüpunkt kann vor allem in Notfällen recht hilfreich sein.
Clear partition data (Daten löschen)
Das Löschen der Daten bezieht sich nur auf der im Bootmanager gespeicherten Daten der Partition.
Die Daten auf der Partition selbst bleiben unverändert.
Reset changes (Änderungen verwerfen)
Sollten Sie Änderungen bei der Partition gemacht haben, so können Sie diese zurücksetzen.
Das Zurücksetzen ist nur möglich, solange das Partitionsbearbeitungsfenster nicht
geschlossen wurde.
3.2. Profiles (Profile)
Profile werden verwendet damit man für verschiedene Betriebssysteme unterschiedliche Partitionen
bzw. unterschiedliche Bootfestplatten festlegen kann. Weiter ist es möglich Änderungen
der Partitionen im MBR durch Fremdsoftware zu erkennen und falls nötig die Änderungen
rückgängig zu machen bzw. in den Bootmanager zu importieren.
Falls Sie bereits ein Betriebssystem installiert haben und dann den Bootmanager installieren,
dann erstellt das Installationsprogramm automatisch ein Profil um das bestehende System zu booten.
Edit label (Profilnamen bearbeiten)
Hier können Sie den Namen des Profiles bearbeiten. Dieser Name wird im Hauptmenü angezeigt.
Daher ist es sinnvoll einen Namen zu wählen, der dem zu bootenden Betriebssystem entspricht.
Der Name kann maximal 16 Zeichen lang sein.
Show in main menu (im Hauptmenü anzeigen)
Hier wird festgelegt ob das Profil im Hauptmenü angezeigt wird. Es können nur
sichtbare Profile gebootet werden. Die Anzeige des Profiles hat auch Auswirkungen
auf das default profile im Bootmanager Setup.
Linked partitions (verlinkte Partitionen)
Hier wird eingestellt, von welcher Festplatte, Partition und der Biosfestplattennummer
gebootet werden soll. Weiters werden hier die zu verwendenden Partitionen bzw. das
Löschen von Einträgen im MBR eingestellt.
Konfigurieren der Partitionseinträge
Es gibt 3 Stati für einen Partitionseintrag
1. eine gewählte Partition
Drücken Sie Enter um eine Partition aus einer Liste aller Partitionen, die für
diese Festplatte angelegt wurden, auszuwählen. Der Bootmanager schreibt die Daten
der Partition beim Booten in den MBR.
Sollte ein Programm die Daten der Partition im MBR ändern, dann macht Sie
der Bootmanager beim nächsten Start darauf aufmerksam und Sie können die
neuen Daten importieren oder verwerfen.
2. don't touch
Der Partitionseintrag im MBR wird nicht vom Bootmanager verändert. Dies ist
die standard Einstellung.
Sollte ein Programm diesen MBR Eintrag ändern, dann
kann der Bootmanager diese Änderung nicht erkennen.
3. cleared
Der Bootmanager setzt diesen Eintrag im MBR auf 0. Somit kann ein Betriebssystem
nicht erkennen, das es eine Partition gibt.
ACHTUNG: wenn der Bootmanager die Partition nicht unter Partitions
gespeichert hat, dann ist der Eintrag verloren und Sie können auf die Daten der Partition
nicht mehr zugreifen. Mit entsprechendem know how kann man die Partitionsdaten wieder
herstellen. Man spart sich diesen Nervenkitzel wenn man die Partition unter
Partitions gespeichert hat.
Partitionsprogramme stellen die Partition als
Unpartitioniert dar! Partitionieren Sie diesen Bereich nicht wenn Sie nicht genau wissen
was Sie tun. Sie könnten Daten verlieren.
Linked partitions - spezial Tasten
b set bootpartition (Bootpartition auswählen).
Hiermit wählen Sie aus, welche Partition zum booten verwendet werden soll.
Der Bootmanager stellt die Biosfestplattennummer automatisch ein. Sie können diese jedoch ändern.
c clear partition (Eintrag löschen).
Hiermit wird der Eintrag auf cleared gesetzt und beim Booten setzt
der Bootmanager diesen Eintrag im MBR auf 0.
d don't touch (nicht verändern).
Hiermit wird der Eintrag auf don't touch gesetzt und beim Booten werden
die Daten der Partition nicht geändert.
e edit bootflag (Bootflag bearbeiten).
Das Bootflag enthält die Bioslaufwerksnummer, die dem Bootsektorprogramm mitteilt, auf
welchem Gerät sich die Partition befindet. In manchen Fällen ist es notwendig, diese
Nummer zu ändern.
r remove bootflag (Bootflag entfernen).
Hiermit wird das Bootflag aus dem Profil entfernt.
l change logical partition (Logische Partition einstellen).
Sie können das booten von einer logischen Partition bei extendet Partitionen einstellen. Drücken Sie mehrmals "l" um
die logische Partition 1-4 einzustellen. L1 = erste logische, L2 = zweite, ...
Clear profile data (Profildaten löschen)
Hier können Sie die Profildaten aus dem Bootmanager löschen. Die Daten
unter Partitions werden nicht geändert.
Reset changes (Änderungen verwerfen)
Sollten Sie Änderungen beim Profil gemacht haben, so können Sie diese zurücksetzen.
Das Zurücksetzen ist nur möglich, solange das Profilbearbeitungsfenster nicht geschlossen wurde.
3.3. Bootmanager
Startmode
Der Bootmanager kann auf 2 Arten starten. Mit dem Menü menu
und versteckt hidden.
Im versteckten Modus muss der Bootcountdown aktiv sein und es muss ein default
profile gewählt sein. Das default profile wird nach Ablauf des
Bootcountdowns gestartet. Der Bootmanager wird nicht sichtbar bei diesem Vorgang. Wenn
Sie in das Bootmanagermenü wollen, dann drücken Sie ESC.
Bootcountdown
Hier können Sie den Countdown ein- und ausschalten.
Wenn der Bootcounter eingeschaltet ist,
wartet der Bootmanager die angegebene Zeit und startet nach Ablauf je nach Einstellung das
zuletzt gewählte Profil oder das default profile.
Edit bootcountdown
Sie können einen Countdown zwischen 1 und 99 Sekunden wählen.
Select at start
Beim Starten des Bootmanagers wird der Balken auf die entsprechende Position gesetzt.
Das funktioniert auch im verkstecktem Startmodus.
Sie können zwischen folgenden Optionen wählen:
1. Last booted profile (das letzte gebootete Profil)
2. Default profile (ein zuvor ausgewähltes standard Profil)
3. Floppy (Diskette)
4. CDROM
5. USB
Default profile (standard Profil)
Sie können das default profile aus einer Liste aller sichtbaren Profile
auswählen.
Show floppy boot
Diskette booten im Hauptmenü anzeigen.
Show cdrom boot
CDROM booten im Hauptmenü anzeigen.
Show usb boot
USB booten im Hauptmenü anzeigen.
Force USB 1.1
USB 1.1 Controller verwenden, selbst wenn ein USB 2.0 Kontroller vorhanden ist.
Mode 1: EHCI Controller ignorieren.
Mode 2: EHCI Controller konfigurieren und alle Ports auf den Companion Host umleiten. Manche
Controller brauchen diese Einstellung damit auf jedenfall USB 1.1 verwendet wird.
Use Mass Stor Dev
Boote die Xte USB-Festplatte die gefunden wird. Es gibt keinen Unterschied zw. Festplatte und Stick.
Textmode after boot
Sie können die Auflösung des Textmodus beim Starten des Betriebssystems wählen.
zur Auswahl steht "nicht ändern (don't change)" oder 80x50.
Graphicmode
Einstellen der Bildschirmauflösung vom Bootmanager. Sie können zwischen Textmodus 80x50 und
Grafikmodus 640x480, 800x600, 1024x768, 1280x1024 wählen.
Zoom animation
Die Animation des Fensterverkleinerns ein- und ausschalten.
Font
Auswahl des Zeichensatzes. Sie können zwischen dem Bootmanager Zeichensatz und dem BIOS Zeichensatz
wählen.
Starfield
Ein- und Ausschalten der Sternenfeldanimation
Masterpassword
Masterpasswort setzen. Ein leeres Passwort deaktiviert die Passwortabfrage.
Setuppassword
Setuppasswort setzen. Ein leeres Passwort deaktiviert die Passwortabfrage.
9. Boot Manager Binary plpbt.bin mit plpcfgbt konfigurieren
plpcfgbt-0.8.zip ist ein
Tool zum konfigurieren der Binary Version des Bootmanagers. Das Programm gibt es für Windows und Linux.
Das Programm wird in der Eingabeaufforderung gestartet. Wenn plpcfgbt ohne Parameter gestartet wird, dann
erhällt man die Hilfe.
Usage: plpcfgbt [OPTIONS] file
Options:
========
PARAM SET VALUES
vm video mode text, 640x480, 800x600, 1024x768, 1280x1024
stm start mode menu or hidden, hidden requires cnt=on and dbt not off
cnt countdown on or off
cntval countdown value in seconds between 1 and 99
dbt default boot off, profile, floppy, cdrom, usb
dprf default profile value between 1 and 16
stf starfield on or off
zan zoom animation on or off
fnt font bt or bios
usb1 force usb 1.1 off or 1 or 2. 1 = Mode 1, 2 = Mode 2
usbmdev use usb massdev 1-99
int19h int19h/os boot do not boot the os and use int19h, on or off
hotkey startup hotkey yes or no
prf profile set 'prf' value between 1 and 16
prfname set profilename 16 chars, 'prf' must be set
btdrv boot drive 80h-89h, 'prf' must be set
btprt boot partition 1-4, 'prf' must be set
btlog boot log part. 1-4, 'prf' must be set
Infos zu int19h siehe hier.
Die Hotkeyaktivierung ist Sinnvoll bei CD's und ROM's. Sie bekommen
die Aufforderung STRG-A zu drücken um den Bootmanager zu starten, andernfalls
wird der Bootvorgang vortgesetzt.
Beispiele
10. Eigenes ISO mit modifizierter plpbt.bin Datei erstellen
Mit plpbt-createiso.zip
erhalten Sie ein Skript für Windows und eines für Linux um eine eigene ISO Datei
mit einer geänderten plpbt.bin Datei erstellen.
Die Skripts verwenden mkisofs von cdrtools.
Verwendung unter Windows
Die Windows cdrtools Programme sind von
http://smithii.com/cdrtools
und befinden sich bereits in der ZIP Datei.
plpbt.bin und create-iso.bat
müssen sich im selben Verzeichnis befinden.
Starten Sie create-iso.bat um die ISO Datei zu erstellen.
Es wird die Datei plpbtmycd.iso erstellt. Dies ist Ihre neue
Bootmanager ISO Datei.
Verwendung unter Linux
Sie müssen mkisofs installiert haben.
plpbt.bin und create-iso.bat
müssen im selben Verzeichnis sein.
Starten Sie sh create-iso.sh um die ISO Datei zu erstellen.
Es wird die Datei plpbtmycd.iso erstellt. Dies ist Ihre neue
Bootmanager ISO Datei.
11. Erstellen eines PCI Bootmanager option ROM
Sie können ein option ROM mit
plpbtrom-0.4-test3.zip
erstellen.
Infos derzeit nur auf Englisch: siehe hier
12. Den USB Treiber unter DOS deaktivieren
Wenn Sie DOS gebootet haben und der Plop USB Treiber ist geladen, dann
können Sie den Treiber mit
plpdisd-0.1.zip deaktivieren.
Wenn Sie den Treiber deaktiviert haben, dann ist es auch möglich andere USB Treiber unter DOS zu laden.
Sie können
plpdisd in der
config.sys starten
DEVICE=\plpdisd.exe
Sie können das Programm auch mit der autoexec.bat oder von der Befehlszeile starten.
13. Hidden Partition / Cleared Partition
Es gibt einen grundlegenden Unterschied zwischen "hidden" und "cleared" Partitionen.
Hidden Partitionen: Betriebssysteme, Backuplösungen, usw
erkennen diese Partitionen, aber ignorieren sie. Ich würde sagen das ist nicht wirklich
versteckt. Dieser Status hat aber auch seine Vorteile.
Cleared Partitionen: Kein Programm (ausser dem Bootmanager) weiß das
eine Partition definiert ist/war bei diesem Partitioneintrag im MBR.
Dadurch kann
kein Programm auf die Daten zugreiffen (mit entprechendem Aufwand und der Durchsuchung
der Festplatte
besteht die Möglickeit auf die Daten zuzugreiffen).
Betriebssysteme usw. erkennen diesen Bereich als "nicht zugeordneter Speicherplatz".
So eine Partition ist wirklich "hidden".
Daher besteht aber die Gefahr, das man die versteckte Partition und ihre Daten
überschreibt wenn man die Festplatte nun partitioniert und keine genaue Kentniss
der Festplattenaufteilung hat.
14. Partition "hidden" und nicht "cleared"
Nehmen wir an Sie wollen die zweite Partition von HDA (HDA2) in einem Profil sichtbar haben
und ein einem anderen Profil "hidden" und nicht "cleared" haben.
Wählen Sie einen leeren Eintrag in "partitions". Geben Sie dem Eintrag den Namen
"hidden hda2".
Wählen Sie das Device HDA. Gehen Sie zu "VIEW/EDIT/COPY DATA".
Bewegen sie den Cursor zu P2 und drücken Sie "s". Bewegen Sie nun den
Cursor zu "BP" ud drücken "p".
Drücken Sie ESC und gehen zu "Partition ID". Wählen Sie "Select from list".
Wählen Sie die "hidden" Version Ihrer Partition.
Drücken Sie ESC und
speichern die Änderungen.
Gehen Sie zu "Profiles".
Nun können Sie einem Profil die "sichtbare" Version zuordnen und
einem anderen Profil die "hidden" Version zuordnen.
15. USB Info
-
Es werden nur USB Mass Storage Geräte unterstützt. Davon werden Festplatten, Sticks und CardReader unterstützt.
USB CD/DVD Laufwerke und USB Diskettenlaufwerke sind nicht implementiert.
-
Es gibt keine USB HUB Implementierung. Es muss daher das USB Gerät direkt am USB Port des Computers
gehängt werden.
-
Die USB Implementierung funktioniert bei sehr vielen Geräten. Sollte es bei Ihnen nicht funktionieren,
bitte melden Sie sich, vielleicht kann der Fehler behoben werden.
Aktueller Stand siehe Bootmanager Status
16. Video Dualboot Installation Windows XP und Windows XP
Download demoinstall.wmv
(demoinstall.zip). Die
Qualität ist nicht die beste, aber man sieht alle Schritte.
17. Windows XP und Windows Vista dualboot mit versteckten (cleared) Partitionen
Das Ziel ist die Installation von Windows XP auf der ersten
Partition und Windows Vista auf der zweiten Partition. Kein
Windows soll Zugriff auf die Partition der anderen Windowsinstallation
haben. Ausserdem soll es eine dritte Partition geben.
Beide Windowsinstallationen haben Zugriff auf diese Partition.
Es gibt viele Möglichkeiten um dieses Ziel zu erreichen. Hier wird eine
Variante beschrieben.
Es funktioniert nur wenn der Boot Manager mit der Installation auf der Festplatte installiert
wird!
Zusammenfassung
- Windows XP auf der ersten Partition
- Windows Vista auf der zweiten Partition
- Eine dritte Partition auf die jedes Windows Zugriff hat
- Kein Windows darf auf die Partition des anderen zugreifen dürfen
Grundvoraussetzugen
- Die Festplatte ist nicht partitioniert
- Es ist kein Bootmanager installiert
Die Beschreibung des Ablaufes
Windows XP Installation
Zuerst installieren Sie Windows XP. Erstellen Sie mit dem
Windows XP Installationsprogramm eine primäre Partition (z.B. 10GB).
Installieren Sie Windows XP auf diese Partition.
Partitionen anlegen
Wenn Windows XP fertig installiert wurde, starten Sie die Datenträgerverwaltung
im Wndows XP. Erstellen Sie eine zweite primäre Partition.
Auf diese Partition wird Windows Vista installiert, daher wählen Sie ausreichend Platz.
Erstellen Sie auch eine dritte primäre Partition. Auf diese
Partition können dann beide Betriebssysteme zugreifen.
Bootmanager Installation
Installieren Sie den Bootmanager von Diskette oder CD auf die Festplatte.
Windows XP Profil konfigurieren
Der Bootmanager hat ein Profil mit dem Namen "os harddisk 1" erstellt. Dieses Profil
bootet Windows XP. Weiters wurden die 3 primären Partitionen in den Bootmanager
importiert. Die Partitionen heissen HDA1, HDA2 und HDA3.
Gehen Sie zu setup und dann profiles.
Wählen Sie os harddisk 1.
Geben Sie dem Profil den Namen windows xp mit edit label.
Wählen Sie linked partitions. Drücken Sie
in der ersten Zeile von HDA enter und wählen
Sie HDA1.
In der zweiten Zeile drücken Sie c um die Partition
auf cleared zu setzen.
Sie können die dritte Zeile auf don't touch setzen
oder wählen Sie HDA3. Siehe konfigurieren der Partitionseinträge.
Windows Vista Profil konfigurieren
Verlassen Sie die Windows XP Profilkonfiguration und wählen Sie ein leeres Profil.
Setzen Sie den Namen auf windows vista. Setzen Sie show
in main menu auf yes.
Wählen Sie linked partitions. Drücken Sie in der ersten
Zeile c um die Partition auf cleared zu setzen.
In der zweiten Zeile drücken Sie b um das boot flag
zu setzen.
Drücken Sie enter und wählen Sie HDA2.
In der dritten Zeile wählen Sie die gleiche Einstellung wie im Windows XP
Profil (don't touch oder HDA3).
Window Vista Installation
Gehen Sie zurück ins Hauptmenü. Sie sehen nun windows xp und windows vista. Bewegen Sie
den Balken auf windows vista und drücken Sie Enter um
die Partitionseinstellungen des Profils auf die Festplatte zu schreiben.
Der Bootvorgang wird klarerweise fehlschlagen, da das Vista ja noch nicht installiert wurde.
Booten Sie nun die Windows Vista Installations
DVD. Im Partitionsfenster des Windows Installationsprogrammes sehen
Sie nun am Anfang einen unpartitionieren Bereich (dort ist XP installiert) und 2
primäre Partitionen. Wählen Sie die erste primäre Partition für die Vista Installation.
Wenn die Installation beendet ist, kann es sein, das Vista sofort bootet und der Plop
Bootmanager übersprungen wird. In diesem Fall verwenden Sie
Write mbr loader only von der Plop Boot Manager Installations
Diskette oder CD.
Nun sollten Sie zwei bootfähige Windowsinstallationen haben, die nichts von einander wissen.
Sie können Daten zwischen beiden Betriebssystemen mit hilfe der dritten Partition
austauschen.
Windows Vista auf der zweiten Festplatte
Im Prinzip ist es sehr ähnlich wie vorher beschrieben. Die zweite
Festplatte heisst im Bootmanager HDB. Installieren
Sie Vista auf die erste Partition der zweiten Festplatte. Setzen Sie im
Vista Profil/Linked Partitions die erste Zeile von HDB auf HDB1
und drücken Sie b. Der Bootmanager setzt das Boot Flag
auf 81h. Das sollte für Ihre Installation passen.
18. Dualboot Windows XP und Windows 7
Das ist eine Kurzanleitung für eine komplette Neuinstallation des PC's
mit
dualboot von WinXP und Win7. Es spielt keine Rolle ob es 32 oder 64 Bit Versionen sind.
Alle Daten auf dem PC werden gelöscht!
Booten Sie die Win7 DVD. Löschen Sie alle Partitionen von der Festplatte. Erstellen Sie eine Partition
für Win7. Das Installationsprogramm erstellt 2 Partitionen. Eine ca. 80MB grosse für die Win7 Bootdateien
und eine Partition für die Win7 Dateien. Erstellen Sie eine weitere Partition für WinXP. Sie sehen nun
3 Partitionen. Installieren Sie Win7 auf die zweite Partition. Nachdem Win7 fertig installiert wurde,
installieren Sie den Plop Boot Manager. Nachdem der Bootmanager installiert und gestartet wurde gehen Sie
ins Setup, Profiles und "OS HARDDISK 1". Ändern Sie den Namen auf "Win7". Gehen Sie zu linked partitions
und drücken Sie an der ersten Position von HDA Enter und wählen Sie HDA1, bei der Zweiten HDA2 und an
der Dritten drücken Sie "c" für cleared. Verlassen Sie das Profil von Win7. Wählen Sie ein leeres Profil
um das WinXP Profil zu erstellen. Geben Sie dem Profil den Namen "WinXP", visible in main menu auf "yes" setzten.
In linked partitions bei HDA wählen Sie an der ersten Stelle HDA3 aus und drücken Sie "b" um das Bootflag
zu setzten. An der zweiten Stelle drücken Sie "c" für cleared. An er dritten Stelle ebenfalls "c" für
cleared drücken. Gehen Sie ins Hauptmenü und drücken Sie Enter bei WinXP. WinXP wird natürlich nicht starten
weil es noch nicht installiert wurde. Bei der Meldung Invalid Boot Signature drücken Sie "n" um den Bootvorgang
abzubrechen. Nun booten Sie die WinXP CD. Sie sollten jetzt nur eine Partition für die Installation sehen.
Installieren Sie WinXP dort. Wenn WinXP fertig installiert wurde, starten Sie die Plop Bootmanager
Installations CD und verwenden Sie "Install mbr loader only". Booten Sie neu und der Bootmanager wird Sie
darauf aufmerksam machen das sich HDA3 gändert hat. Importieren Sie die neuen Werte indem Sie "y"
(bei deutscher Tastatur "z") drücken. Nun sollten Sie beide Systeme starten können.
19. Den Bootmanager als USB Festplatten Treiber für DOS verwenden
Es ist eine spezielle Art den Bootmanager zu verwenden, aber vielleicht brauchen
es ein paar Leute. Man muss plpbt.bin mit plpcfgbt
konfigurieren damit int19h anstelle des Betriebssystem bootens verwendet wird.
plpcfgbt int19h=on plpbt.bin
Wenn Sie plpbt.bin konfiguriert haben, dann starten Sie plpbt.bin
mit einem Bootmanager wie grub,
syslinux oder einem ähnlichen Bootmanager
(Unterstützte Bootmanager siehe hier). Wenn Sie jetzt die Option USB im Plop Bootmanager
verwenden, dann lädt der Bootmanager die USB Treiber und es wird der vorherige Bootmanager wieder gestartet.
Wenn jetzt DOS gebootet wird, dann steht Ihr USB Gerät als letzte Festplatte zur Verfügung.
Die Festplatte ist jedoch schreibgeschützt.
Mit folgender Konfiguration kann man das USB Treiber laden automatisieren plpcfgbt int19h=on stm=hidden cnt=on cntval=1 dbt=usb plpbt.bin
Um den USB Treiber unter DOS zu deaktivieren siehe plpdisd.
20. NOD32 Virusmeldung
Dieses Problem war behoben, ist jedoch bei akuellen NOD32 Versionen wieder da. Es ist eine Falschmeldung.
21. FAQ's - Frequently asked questions
Ich boote DOS von USB und kann nicht auf den Stick schreiben
Gibt es Pläne um den Schreibzugriff einzubauen
Der Bootmanager erkennt mein USB CD Laufwerk, aber beim booten bleibt der Bootmanager hängen
Meine USB Tastatur funktioniert nicht wenn ich von USB gebootet habe
Kann ich meine PCMCIA Karte zum booten von USB verwenden
Ich möchte den Bootmanager von meinem USB Stick installieren, aber ich kann nicht meine
interne Festplatte auswählen
Ich verwende plpbt.bin und meine einstellungen gehen verloren
Ich kann nicht von meinem SATA CD/DVD Laufwerk booten
-
Ich boote DOS von USB und kann nicht auf den Stick schreiben
Meine Treiber haben keine Routinen zum schreiben auf USB Geräte eingebaut.
Warum? Mein Ziel war es USB Treiber für UHCI, OHCI
und EHCI Kontroller in meinen Bootmanager einzubauen. Der Platz, um den
Bootmanager ohne Partition auf der Festplatte zu installieren, ist sehr klein.
Daher war kein Platz mehr um Routinen
für Schreibzugriffe einzubauen.
-
Gibt es Pläne um den Schreibzugriff einzubauen
Ich denke darüber nach, aber es gibt keine konkreten Pläne.
-
Der Bootmanager erkennt mein USB CD Laufwerk, aber beim booten bleibt der Bootmanager hängen
USB CD/DVD Laufwerke werden nicht unterstützt.
-
Meine USB Tastatur funktioniert nicht wenn ich von USB gebootet habe
USB Tastaturen werden von meinen Treibern nicht unterstützt. Wenn Linux oder Windows
gebootet wird, dann funktioniert die Tastatur wieder, sobald das Betriebssystem die Kontrolle
vom USB übernommen hat.
-
Kann ich meine PCMCIA Karte zum booten von USB verwenden
Nein, PCMCIA wird nicht unterstützt.
-
Ich möchte den Bootmanager von meinem USB Stick installieren, aber ich kann nicht meine
interne Festplatte auswählen
Das Problem ist, das der USB Stick zur ersten Festplatte und die interne Festplatte zur
zweiten Festplatte wird. Das Installationsprogramm würde die Profile nun falsch anlegen und beim
Booten von der internen Festplatte würde alles durcheinander kommen. Natürlich
wäre es möglich eine Option für diesen speziellen Fall einzubauen, aber es gibt so viele
alternativen um den Bootmanager zu installieren, das es derzeit keine Pläne gibt um
eine Option für diesen Fall einzubauen.
-
Ich verwende plpbt.bin und meine einstellungen gehen verloren
Man muss plpbt.bin mit plpcfgbt konfigurieren. Alle Änderungen die mit dem
Bootmanager Menü vorgenommen werden, werden nicht gepeichert und sind beim
nächsten Neustart verloren.
-
Ich kann nicht von meinem SATA CD/DVD Laufwerk booten
SATA CD/DVD Laufwerke werden nicht unterstützt. Es funktionieren nur IDE CD/DVD Laufwerke.
22. Test Team
Ein grosses Dankeschön geht an
- Florian "Bazong" G.
- Diego Rodriguez
- Rodrigo Cassali
- Giano
- George A. Martinez
- Koen van Beek
- Pete K
- Raymond
- Michael Reichenbach
- Julius Schwartzenberg
- Quinn Plattel
für die Geduld und das Testen meiner Programme.