Plop Linux ist eine kleine Linux Distribution die von CD, DVD,
eine USB Gerät (USB Stick/USB Festplatte) oder vom Netzwerk mit PXE booten kann. Plop Linux
ist geeignet zum Retten von Daten, sichern und wiederherstellen von
Betriebssystemen, Automatisierung und vieles mehr.
Aktuelle Version: v4.0.6
Wenn Sie Hilfe benötigen, dann posten Sie Ihr Anliegen im Forum
oder melden Sie sich via Kontaktformular.
Linux USB Installer: MultiBoot LiveUSB
Windows USB Installer:
universal-usb-installer-easy-as-1-2-3,
Linux Live USB Creator
Systemvoraussetzungen
- Intel i386 kompatibler Prozessor
- 64MB Ram
Features
- booten von CD/DVD, USB und Netzwerk
- Linux Kernel 2.6.33
- 32bit und 64bit Version
- sshfs
- NTFS lesen/schreiben mit ntfs-3g
(ausgenommen komprimierte und verschlüsselte Dateien)
- einfaches hinzufügen eigener Skripten
- IDE, SATA, SCSI, und RAID Unterstützung
- Partimage zum Partitionen sichern und wiederherstellen
- pimgrestore
- proftpd Server
- sshs
- Samba
- NFS
- btrfs
- vmstat
- systat package
- fsarchiver
- mbuffer, udpcast, multicast
- partclone
- memtest
- cryptsetup luks
- tftp (tftpd)
- xinetd
- dhcp Server
- Plop Bootmanager
- nmap
- perl
- lilo, grub, grub2
- chntpw, reged
- chkrootkit
- bluetooth
- Wake on lan (wol, ether-wake, ethtool)
- viele Netzwerkprogramme
- Linux Virenscanner F-PROT von F-PROT.
Der Virenscanner ist für Privatanwender gratis.
- Linux Virenscanner AVAST von avast! Linux Home Edition.
Der Virenscanner ist für Privatanwender gratis. Man benötigt eine Lizenz die auf der Homepage
online angefordert werden kann.
- Netzwerkverbindungen zu Windows Netzwerklaufwerken,
FTP Servern, Webservern oder SSH Verbindungen sind möglich
- Hinzufügen von Windows Tools in einem eigenem Verzeichnis
Verzeichnisstruktur
Hier ist ein Überblick von Dateien und Verzeichnissen die zum Booten benötigt werden.
| Verzeichnis / Datei |
Beschreibung |
|
| isolinux/ |
Hier befinden sich die Dateien wenn von CD gebootet werden soll.
Die Datei isolinux.bin ist die Bootdatei. Gebootet
wird im no emulation mode.
Dieses Verzeichnis wird benötigt um von CD zu booten.
|
| ploplinux/ |
Hier befinden sich die Plop Linux Systemdateien.
Ohne diese Dateien kann Plop Linux nicht starten.
(55MB)
|
| ploplinux/myscripts/ |
Diese Verzeichnis ist gedacht um seine eigenen Skripten abzulegen.
runme.sh wird während des Bootvorganges gestartet.
Vergleichbar mit der "autexec.bat" unter DOS.
Dieses Verzeichnis
befindet sich im Systempfad.
|
| pluspacks/ |
Dateien in pluspacks
werden nicht benötigt um Plop Linux zu starten. Hier kann man
Dateien für Zusatzfunktionen abspeichern. Die
Antivirendatenbank wird z.B. hier gespeichert.
|
| pluspacks/windows/ |
Hier kann man seine Windows Tools abspeichern.
Ein freier FTP Server und ein paar andere Programme werden mit
Plop Linux geliefert. (2MB)
|
| pluspacks/avastrc und 400.vps |
Diese beiden Dateien werden für den Virenscanner benötigt.
Mehr Informationen gibt es unter Avast Antivirus
|
Bootfähige Plop Linux CD/USB Stick mit Linux erstellen
Plop Linux kann von CD/DVD und USB Geräten booten. Booten von Diskette
wird seit v3.2.1 nicht mehr unterstützt. Die Version 3.2.1 steht aber noch
zum Download bereit.
1. Eine Plop Linux CD/DVD erstellen
Es gibt 2 Möglichkeiten um von CD oder DVD zu booten.
Die erste Möglichkeit ist das bestehende Plop Linux ISO Image
zu verwenden.
-
Vorteil: Man kann ein fertiges ISO Image
auf eine CD brennen und die CD ist bootfähig.
-
Nachteil: Der Virenscanner steht nicht zur
Verfügung.
Es können keine persönlichen Dateien oder Skripten
auf die CD gebrannt werden.
Wenn kein Virenscanner oder zusätzliche Dateien benötigt werden,
dann ist das ISO die richtige Wahl. Wollen Sie mehr Funktionen
als das ISO bereitstellt, dann müssen Sie in ein paar Schritten
selbst ein ISO erstellen. Das ist die zweite Möglichkeit.
1.1. Ein ISO Image brennen
Sie benötigen folgende Datei ploplinux-v4.0.6.iso.
K3b
ist ein Programm mit grafischer Oberfläche. Man kann das ISO
mit ein paar Mausklicks auf eine CD/DVD brennen.
Falls Sie die Kommandozeile bevorzugen verwenden Sie die folgenden Befehle.
1.1.1. Auf eine CD brennen
cdrecord
ist das Linuxprogramm um ISO Images auf eine CD zu brennen.
Brennen Sie das ISO mit cdrecord:
cdrecord -v dev=<devicename> <iso image>
Beispiel:
Falls Ihr CD Brenner mit /dev/hdd angesprochen wird.
cdrecord -v dev=/dev/hdd ploplinux-v4.0.6.iso
1.1.2. Auf eine DVD brennen
growisofs
ist das Linuxprogramm um ein ISO Image auf eine DVD zu brennen.
Befehl:
growisofs -dvd-compat -Z <devicename>=<iso image>
Beispiel:
Falls Ihr DVD Brenner mit /dev/hdd angesprochen wird.
growisofs -dvd-compat -Z /dev/hdd=ploplinux-v4.0.6.iso
1.2. Ein neues ISO Image erstellen
1.2.1. Downloaden und entpacken
Laden Sie die Datei
ploplinux-v4.0.6.tgz
herunter und speichern sie in Ihrem Homeverzeichnis.
Dann entpacken Sie die Datei.
tar xfvz ploplinux-v4.0.6.tgz
1.2.2. Dateien hinzufügen
Das Verzeichnis ploplinux-v4.0.6/ wurde
durch das entpacken erstellt. Die Plop Linux Verzeichnisse und Dateien
befinden sich darin. Sie können Ihre Dateien, die F-PROT Dateien und die Avast
Dateien in das Verzeichnis pluspacks/
kopieren. Skripten sollten ins ploplinux/myscripts/
kopiert werden.
1.2.3. Das ISO Image erstellen
Der folgende Befehl erstellt das ISO Image. Starten Sie den Befehl von
der Kommandozeile in Ihrem Homeverzeichnis.
mkisofs -J -r -V PlopLinux-v4.0.6 \
-hide-joliet-trans-tbl -hide-rr-moved \
-allow-leading-dots \
-o ploplinux-v4.0.6.iso -no-emul-boot -boot-load-size 4 \
-c isolinux/boot.catalog -b isolinux/isolinux.bin \
-boot-info-table -l ploplinux-v4.0.6
Die können das Skript make-cd-noemul.sh verwenden, falls Sie
nicht alles eingeben wollen.
Rufen Sie sh make-cd-noemul.sh 4.0.6 von der
Kommandozeile in Ihrem Homeverzeichnis auf um das ISO Image
ploplinux-v4.0.6.iso zu erstellen.
Wenn das ISO Image erfolgreich erstellt wurde, dann können Sie es auf
die CD/DVD brennen. Siehe 1.1. Ein ISO Image brennen
2. Ein bootfähiges Plop Linux USB Gerät erstellen
Es macht keinen Unterschied ob Sie einen USB Stick oder eine
USB Festplatte bootfähig machen wollen. Der Ablauf ist der gleiche.
Voraussetzungen um ein USB Gerät bootfähig zu machen:
2.1. Ein USB Gerät bootfähig machen Schritt-für-Schritt
Die folgenden Schritte werden in der Kommandozeile ausgeführt.
Sie sollten als root
angemeldet sein damit Sie alle Rechte haben.
-
USB Gerät anstecken.
- Starten Sie dmesg um den Device Node
zu erfahren, den Linux für das Gerät verwendet. Linux benötigt
ein paar Sekunden bis das Gerät erkannt wurde.
Beispiel Ausgabe:
usb 1-3: new high speed USB device using ehci_hcd and address 3
usb 1-3: configuration #1 chosen from 1 choice
scsi0 : SCSI emulation for USB Mass Storage devices
usb-storage: device found at 3
usb-storage: waiting for device to settle before scanning
scsi 0:0:0:0: Direct-Access LEXAR GEYSER JUMPDRIVE 1.00 PQ: 0 ANSI: 1 CCS
SCSI device sda: 1001952 512-byte hdwr sectors (513 MB)
sda: Write Protect is off
sda: Mode Sense: 23 00 00 00
sda: assuming drive cache: write through
SCSI device sda: 1001952 512-byte hdwr sectors (513 MB)
sda: Write Protect is off
sda: Mode Sense: 23 00 00 00
sda: assuming drive cache: write through
sda: sda1
sd 0:0:0:0: Attached scsi removable disk sda
usb-storage: device scan complete
In diesem Fall verwendet Linux sda
als Device Node. Das Gerät kann mit
/dev/sda angesprochen werden.
Das Gerät hat eine Partition
mit der Bezeichnung sda1
(Dateiname des Device Nodes ist /dev/sda1).
Auf diese Partition kommt Plop Linux und wird bootfähig
gemacht.
-
Mounten Sie das USB Gerät um herauszufinden mit welchem Dateisystem
die Partition formatiert ist. Wir verwenden das Verzeichnis
/mnt/usb als Mountpoint. Falls
dieses Verzeichnis nicht existiert dann müssen Sie es
erstellen.
mkdir /mnt/usb
Jetzt wird die Partition gemountet.
mount /dev/sda1 /mnt/usb -t vfat
Falls mount fehlschlägt mit
mount: /dev/sda1 is not a valid block device
Dann verwenden Sie den falschen Device Node.
Falls mount fehlschlägt mit
mount: wrong fs type, bad option, bad superblock on /dev/sda1
Dann ist Ihre Partition nicht FAT formatiert.
Falls mount keinen Fehler meldet, dann können Sie fortfahren.
-
Sie müssen die Dateien
ploplinux-v4.0.6.tgz
und
ploplinux-v4.0.6-usbboot.tgz
in Ihr Homeverzeichnis downloaden.
Dann entpacken Sie die Dateien.
tar xfvz ploplinux-v4.0.6.tgz
-
Kopieren Sie die entpackten Plop Linux Dateien auf
das USB Gerät.
cp -avr ploplinux-v4.0.6/* /mnt/usb/
-
Entpacken Sie die USB Bootdateien auf das USB Gerät.
tar xfvz ploplinux-v4.0.6-boot.tgz -C /mnt/usb
Der Befehl erstellt das syslinux Vezeichnis am USB Gerät.
-
Unmounten Sie das USB Gerät.
umount /mnt/usb
-
Machen Sie die Partition mit syslinux
bootfähig.
syslinux /dev/sda1
-
Benutzen Sie fdisk um das Bootflag der Partition
zu aktivieren.
-
fdisk /dev/sda
-
Verwenden Sie den Befehl p und Enter
um die Partitionstabelle aufzulisten.
Beispiel Ausgabe:
Disk /dev/sda: 512 MB, 512999424 bytes
16 heads, 63 sectors/track, 994 cylinders
Units = cylinders of 1008 * 512 = 516096 bytes
Device Boot Start End Blocks Id System
/dev/sda1 1 994 500944+ e W95 FAT16 (LBA)
Command (m for help):
Neben /dev/sda1 befindet sich kein *
unter Boot. Das bedeutet, das
die Partition /dev/sda1 nicht zum
booten aktiviert ist.
Die Id sollte e W95 FAT16 (LBA) bei
Partitionen kleiner 2GB, oder
bei Partitionen grösser 2GB c W95 FAT32 (LBA)
sein. Wenn diese
Id geändert wird, muß der Datenträger neu formatiert werden! (Alle
Daten am Datenträger gehen verloren)
-
Ändern Sie das Bootflag für /dev/sda1
Verwenden Sie a und Enter.
Wählen Sie eine Partition zwischen 1-4. In meinem
Fall ist es 1 (sda1).
-
Ändern der Id für /dev/sda1 (nur notwendig wenn eine falsche
Id eingestellt ist)
Verwenden Sie t und Enter.
Wählen Sie eine Partition zwischen 1-4. In meinem
Fall ist es 1 (sda1).
Nun geben Sie e für W95 FAT16 (LBA) (<2GB) oder
c für W95 FAT32 (LBA) (>2GB) ein.
-
Listen Sie wieder die Partitionstabelle auf
mit p und enter.
Beispiel Ausgabe:
Disk /dev/sda: 512 MB, 512999424 bytes
16 heads, 63 sectors/track, 994 cylinders
Units = cylinders of 1008 * 512 = 516096 bytes
Device Boot Start End Blocks Id System
/dev/sda1 * 1 994 500944+ e W95 FAT16 (LBA)
Command (m for help):
Nun sehen wir den * neben
/dev/sda1
Mit dem Befehl w schreiben Sie die
Änderungen auf das Gerät und beenden
fdisk. Falls Sie nichts schreiben wollen und nur
beenden, dann verwenden Sie q.
-
Wenn Sie die Id geändert haben, dann müssen Sie noch den Datenträger neu
formatieren und die Daten erneut drauf kopieren.
Format: mkfs.vfat /dev/sda1, für FAT32 verwenden Sie
mkfs.vfat -F 32 /dev/sda1
-
Falls sie noch nicht booten können, dann passt vielleicht mit dem Programm im MBR etwas nicht.
Beheben Sie das Problem mit
lilo -M /dev/sda
Nach diesen Schritten sollten Sie von USB booten können.
Bootfähige Plop Linux CD/USB Stick mit Windows erstellen
Plop Linux kann von CD/DVD und USB Geräten booten. Booten von Diskette
wird seit v3.2.1 nicht mehr unterstützt. Die Version 3.2.1 steht aber noch
zum Download bereit.
1. Eine Plop Linux CD/DVD erstellen
Es gibt 2 Möglichkeiten um von CD oder DVD zu booten.
Die erste Möglichkeit ist das bestehende Plop Linux ISO Image
zu verwenden.
-
Vorteil: Man kann ein fertiges ISO Image
auf eine CD brennen und die CD ist bootfähig.
-
Nachteil: Der Virenscanner steht nicht zur
Verfügung.
Es können keine persönlichen Dateien oder Skripten
auf die CD gebrannt werden.
Wenn kein Virenscanner oder zusätzliche Dateien benötigt werden,
dann ist das ISO die richtige Wahl. Wollen Sie mehr Funktionen
als das ISO bereitstellt, dann müssen Sie in ein paar Schritten
selbst ein ISO erstellen. Das ist die zweite Möglichkeit.
1.1. Ein ISO Image brennen
Sie müssen die Datei ploplinux-v4.0.6.iso
herunterladen oder Sie verwenden ein selbst erstelltes ISO.
Sie können Nero,
das freie Programm CDBurnerXP
oder jedes andere Programm das ISO Images brennen kann verwenden.
Verwenden Sie die Option ISO auf CD brennen oder
ISO Image brennen. Dann wählen Sie das Plop Linux
ISO Image aus und brennen es.
1.2. Ein neues ISO Image erstellen
mkisofs.exe ist ein Programm mit dem man
ISO Images erstellen kann. Es ist Bestandteil von
cdrtools.
-
Laden Sie die Datei cdrtools-latest.zip von
der cdrtools Homepage
herunter.
-
Entpacken Sie cdrtools-latest.zip auf Ihrer Festplatte.
Merken Sie sich den Ordner in den die Dateien entpackt wurden.
-
Laden Sie
ploplinux-v4.0.6.zip auf Ihre Festplatte und
entpacken Sie das Zip in den Ordner von cdrtools-latest.
-
Wenn man nun den cdrtools-latest Ordner öffnet
dann sieht man den ploplinux-v4.0.6
Ordner und einige Programme wie mkisofs, cdrecord
usw.
-
Wechseln Sie in den ploplinux-v4.0.6 Ordner.
Sie können Ihre Dateien in den pluspacks/ Ordner
kopieren.
Siehe F-PROT und Avast um die Virenscannerdateien
hinzuzufügen.
-
Erstellen Sie das ISO Image mit mkisofs.
Ich habe ein kleines Programm geschrieben, das Sie bei der
Erstellung des ISO Images unterstützen soll.
Speichern Sie
plpmkiso.exe in den
cdrtools-latest Ordner.
Dann starten Sie das Programm
plpmkiso.exe. Geben Sie die
Plop Linux Version die Sie verwenden wollen
ein (4.0.6). Nun
startet mein Programm mkisofs mit den
erforderlichen Parametern und erstellt das ISO Image.
Wenn kein Fehler aufgetreten ist, dann befindet sich eine neue
ISO Datei in Ihrem cdrtools-latest Ordner.
z.B. ploplinux-v4.0.6.iso.
Falls Sie die Parameter selbst eingeben wollen:
mkisofs -J -r -V PlopLinux-v4.0.6
-hide-joliet-trans-tbl -hide-rr-moved
-allow-leading-dots
-o ploplinux-v4.0.6.iso -no-emul-boot -boot-load-size 4
-c isolinux/boot.catalog -b isolinux/isolinux.bin
-boot-info-table -l ploplinux-v4.0.6
-
Um das ISO Image zu brennen siehe 1.1. Ein ISO
Image brennen.
2. Ein bootfähiges Plop Linux USB Gerät erstellen
Es macht keinen Unterschied ob Sie einen USB Stick oder eine
USB Festplatte bootfähig machen wollen. Der Ablauf ist der gleiche.
Sie können mit dem Programm
universal-usb-installer-easy-as-1-2-3
oder
Linux Live USB Creator
Plop Linux auf USB installieren.
Oder Sie nutzen die Schritt-für-Schritt Anleitung...
2.1. Ein USB Gerät bootfähig machen Schritt-für-Schritt
Installation auf der Festplatte
Sie können Plop Linux mit installplop auf der Festplatte installieren.
Starten Sie das Programm wenn Plop Linux läuft.
F-PROT Antivirus für Linux
Der F-PROT Antivirus ist gratis für
Privatanwender. Lesen Sie genaueres auf
http://www.f-prot.com.
Verwendung mit Plop Linux
Laden Sie die neueste Linux Version von
http://www.f-prot.com/products/
herunter und kopieren Sie die tar.gz Datei ins pluspacks/ Verzeichnis.
Download Home: siehe hier
Download Corporate: siehe hier
Wenn Plop Linux gestartet hat, dann starten Sie usefprot. Die F-PROT
Dateien werden nun entpackt und fpscan kann gestartet werden.
Speichern Sie Ihre neueste antivir.def ebenfalls im pluspacks/
Verzeichnis ab um mit den neuesten Virendefinitionen zu scannen.
Avast Antivirus für Linux
Avast Virenscanner ist
zur privaten Verwendung gratis. Bitte lesen Sie deren Lizenzbestimmungen
auf
http://www.avast.com.
Damit man Avast mit Plop Linux verwenden kann wird folgendes benötigt
Ein gültiger Lizenzschlüssel. Diesen Schlüssel erhält man von der Homepage. Der
Schlüssel wird per Email zugesendet.
Sie brauchen die Avastprogrammdateien. Diese stehen gepackt unter http://www.avast.com/eng/download-avast-for-linux-edition.html zur Verfügung.
Verwenden Sie die tar.gz Version.
Die Antivirendatenbankdatei.
Erstellen Sie folgende Datei im Plop Linux pluspacks/
Verzeichnis.
Dateiname: avastrc
[licence]
key=Ihr Schlüssel
Kopieren Sie die avast4workstation-1.0.8.tar.gz Datei
ins pluspacks/ Verzeichnis.
Avast braucht eine Antivirendatenbankdatei damit er funktioniert.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten um die aktuelle Version zu erhalten.
1. Download der aktuellen Antivirendatenbank mit Linux
Man braucht ein funktionierendes Linux (das Linux mit dem Sie arbeiten oder
Plop Linux). Weiters brauchen Sie eine Verbindung zum Internet und einen gültigen
Lizenzschlüssel.
Falls Sie Ihr installiertes Linux verwenden, dann stellen Sie sicher, das die Datei
avastrc in Ihrem Homeverzeichnis
im
~/.avast/ Verzeichnis gespeichert ist. Plop Linux
kopiert die Datei avastrc während des Bootvorganges
vom pluspacks/avastrc Verzeichnis an die richtige Position
damit Avast mit Plop Linux funktioniert.
1.1 Von der Kommandozeile
Starten Sie avast-update
um das letzte Antivirendatenbank herunterzuladen.
avast-update speichert die Datei 400.vps
unter ~/.avast/ ab.
1.2 Mit grafischer Oberfläche
Verwenden Sie avastgui um die Antivirendatenbank
herunterzuladen.
avastgui speichert die Datei 400.vps im
Verzeichnis ~/.avast/ Ihres Homeverzeichnisses.
2. Download der aktuellen Antivirendatenbank mit Windows
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Avastball in der
Taskleiste unten rechts.
Dann klicken Sie auf Aktualisieren und dann iAvast
update.
Der Windows Avast speichert die Datei 400.vps im
Avast Installationsverzeichnis. Standardverzeichnis bei der deutschen
Avastversion ist
C:\Programme\Alwil Software\Avast4\DATA\.
Wenn man die neueste Version der Datei 400.vps
hat, dann kopieren Sie die Datei in das pluspacks/
Verzeichnis vom Plop Linux.
Wenn Plop Linux gestartet hat, dann starten Sie useavast. Die Avast
Dateien werden nun entpackt und avast kann gestartet werden.
Windows mit partimage sichern/wiederherstellen
Anhand eines Beispiels wird das sichern und wiederherstellen einer NTFS Partition
erklärt. Gesichert wird das Betriebssystem
Image auf einer USB Festplatte die mit NTFS Formatiert ist. Bitte sichern Sie Ihre
Daten auf CD/DVD oder ähnlichem. Bei einem Fehler können Ihre Daten verloren gehen!
Rahmenbedingungen:
-
Windows ist auf einer SATA Festplatte auf der ersten Partition, die mit NTFS formatiert
ist, installiert
-
Das Partitionsimage soll auf einer NTFS formatieren USB Festplatte gespeichert werden.
-
Devicenode SATA Festplatte: /dev/sda
-
Devicenode USB Festplatte: /dev/sdb
Um herauszufinden welche Devicenodes Linux Ihren Geräten zuordnet, verwenden Sie
dmesg. Ein Beispiel finden Sie unter
2.1 Ein USB Gerät bootfähig machen Schritt-für-Schritt.
USB-, SCSI- und SATA-Geräte werden mit
/dev/sdX angesprochen.
IDE-Geräte werden mit
/dev/hdX angesprochen.
X
ist ein Platzhalter für
a bis
z.
Vorbereitungen:
-
Booten Sie Plop Linux.
-
Loggin mit User root, beim Passwort einfach die ENTER-Taste drücken.
-
Mounten Sie die USB Festplatte
mount /dev/sdb1 /mnt -t ntfs-3g
-
Wechseln Sie auf die USB Festplatte.
cd /mnt
Sie können nun mit der folgenden Anleitung Images erstellen und
wieder herstellen...
1. Partimage Image erstellen
1.1. Batchmode
Ein Image mit dem Dateinamen windowsXP_20070425 von
/dev/sda1 erstellen.
partimage -z1 -b -d save /dev/sda1 windowsXP_20070425
1.2. Benutzeroberfläche
-
Starten Sie partimage.
partimage
-
Nun wählen Sie die zu sichernde Partition aus.
/dev/sda1
-
Mit Tabulator zum nächsten Feld.
Geben Sie den Dateinamen an z.B.
windowsXP_20070425
-
Mit F5 weiter zum nächsten Schirm.
Hier können Sie ein paar Optionen auswählen. gzip Komprimierung ist schnell und gut.
-
Mit F5 weiter zum nächsten Schirm.
Hier können Sie eine Beschreibung für das Image angeben.
-
Mit 2x Enter weiter zum nächsten Schirm.
-
Hier finden Sie eine Zusammenfassung der Partition. NTFS Partitionen werden
nur experimentell unterstützt, aber funktionierten bei mir bis jetzt immer
problemlos. Sollte ein Problem beim erstellen des Images auftreten, dann
wird der Vorgang abgebrochen.
2. Partition wiederherstellen
2.1. Batchmode
Wiederherstellen der Partition /dev/sda1 von der
Datei windowsXP_20070425.000
partimage -b restore /dev/sda1 windowsXP_20070425.000
2.2. Benutzeroberfläche
-
Starten Sie partimage.
partimage
-
Nun wählen Sie die zu wiederherstellende Partition aus.
/dev/sda1
-
Mit Tabulator zum nächsten Feld.
Geben Sie den Dateinamen des Images an z.B.
windowsXP_20070425.000
-
Mit F5 weiter zum nächsten Schirm.
Wenn Sie sicher sind, dann die Frage mit OK beantworten.
Nun wird die Partition wieder hergestellt.
Backup/Restore Windows mit fsarchiver
Sichern: fsarchiver savefs windows.fsa /dev/sda1
Wiederherstellen: fsarchiver restfs windows.fsa /dev/sda1
Booten vom Netzwerk (PXE, DHCP, TFTP, NFS, Samba/Windows Netzlaufwerk) - Linux Server
Die Softwarevoraussetzungen sind
- Ein DHCP Server
- Ein TFTP Server
- Ein NFS oder Samba/Windows Netzlaufwerk
Es wird anhand eines Beispiels erklärt. Die Voraussetzungen sind
- Netzwerk: 10.0.0.x Netmask 255.255.255.0
- Server IP: 10.0.0.1
- Client IP: 10.0.0.250 wird vom DHCP Server aufgrund der MAC Adresse vergeben
- TFTP Hauptverzeichnis: /tftpboot
Es funktioniert aber auch mit anderen IP Adressen!
Hier sind die Konfigurationsdateien in einem Archiv zum downloaden:
pxeconfs.tgz
1. Entpacken der Plop Linux Dateien
Entpacken Sie die Datei ploplinux-v4.0.6-pxeboot.tgz
in Ihr Hauptverzeichnis.
tar xfz ploplinux-v4.0.6-pxeboot.tgz -C /
Jetzt haben sie die Grundlegende Verzeichnisstruktur und die PXE Basisdateien
in /tftpboot.
Entpacken sie die Datei ploplinux-v4.0.6.tgz
nach /tmp
tar xfz ploplinux-v4.0.6.tgz -C /tmp
Verschieben Sie die Dateien nach /tftpboot/ploplinux/
mv /tmp/ploplinux-v4.0.6/* /tftpboot/ploplinux/
Nun sollten Sie folgende Verzeichnisse und Dateien haben
/tftpboot/
/ploplinux/
/bzimage
/pxelinux.0
/boot.msg
/memtest
/initrfs.gz
/plpbt
/plpinstc
/ploplinux/
/bin.sqfs
/etc.sqfs
/lib.sqfs
/ploplinux
/myscripts/
/pluspacks/
/pxelinux.cfg/
/default
2. Setup des DHCP Servers
Sie benötigen die DHCP Server Software. Sollte Ihre Distribution keine zur Verfügung stellen,
dann können Sie
dhcp-3.1.3
(oder die neueste Version aus dem Internet) verwenden.
Sie brauchen jedoch Erfahrung mit kompilieren und installieren von Programmen.
Hier ist eine Beispiel DHCP Server Konfiguration.
Wichtig ist die Zeile mit filename "/ploplinux/pxelinux.0";
Dateiname: /etc/dhcpd.conf
Warning: include(files/ploplinux/pxeconfs/dhcpd.conf) [function.include]: failed to open stream: No such file or directory in /home/plop/www/pages/ploplinux/ploplinux_de.php on line 1551
Warning: include() [function.include]: Failed opening 'files/ploplinux/pxeconfs/dhcpd.conf' for inclusion (include_path='.:/usr/share/pear') in /home/plop/www/pages/ploplinux/ploplinux_de.php on line 1551
den Server starten Sie mit dhcpd
3. Setup des TFTP Servers
Warning: include(files/ploplinux/pxeconfs/xinetd.conf) [function.include]: failed to open stream: No such file or directory in /home/plop/www/pages/ploplinux/ploplinux_de.php on line 1579
Warning: include() [function.include]: Failed opening 'files/ploplinux/pxeconfs/xinetd.conf' for inclusion (include_path='.:/usr/share/pear') in /home/plop/www/pages/ploplinux/ploplinux_de.php on line 1579
Hier ist die Konfiguration für den TFTP Server.
Wichtig ist die Zeile mit server_args = -s /tftpboot. Damit wird
das TFTP Hauptverzeichnis angegeben.
Dateiname:
/etc/xinetd.d/tftp
Warning: include(files/ploplinux/pxeconfs/xinetd.d/tftp) [function.include]: failed to open stream: No such file or directory in /home/plop/www/pages/ploplinux/ploplinux_de.php on line 1591
Warning: include() [function.include]: Failed opening 'files/ploplinux/pxeconfs/xinetd.d/tftp' for inclusion (include_path='.:/usr/share/pear') in /home/plop/www/pages/ploplinux/ploplinux_de.php on line 1591
xinetd wird mit xinetd gestartet.
4. Booten mit NFS
Grundkonfigurationen für den NFS Server, ohne Rücksicht auf Sicherheitsaspekte
Dateiname: /etc/exports
Warning: include(files/ploplinux/pxeconfs/exports) [function.include]: failed to open stream: No such file or directory in /home/plop/www/pages/ploplinux/ploplinux_de.php on line 1609
Warning: include() [function.include]: Failed opening 'files/ploplinux/pxeconfs/exports' for inclusion (include_path='.:/usr/share/pear') in /home/plop/www/pages/ploplinux/ploplinux_de.php on line 1609
Dateiname: /etc/hosts.allow
Warning: include(files/ploplinux/pxeconfs/hosts.allow) [function.include]: failed to open stream: No such file or directory in /home/plop/www/pages/ploplinux/ploplinux_de.php on line 1615
Warning: include() [function.include]: Failed opening 'files/ploplinux/pxeconfs/hosts.allow' for inclusion (include_path='.:/usr/share/pear') in /home/plop/www/pages/ploplinux/ploplinux_de.php on line 1615
Dateiname: /etc/hosts.deny
Warning: include(files/ploplinux/pxeconfs/hosts.deny) [function.include]: failed to open stream: No such file or directory in /home/plop/www/pages/ploplinux/ploplinux_de.php on line 1621
Warning: include() [function.include]: Failed opening 'files/ploplinux/pxeconfs/hosts.deny' for inclusion (include_path='.:/usr/share/pear') in /home/plop/www/pages/ploplinux/ploplinux_de.php on line 1621
Dateiname: /tftpboot/ploplinux/pxelinux.cfg/default
Wichtig ist die Zeile mit nfsmount=10.0.0.1:/tftpboot/ploplinux.
Warning: include(files/ploplinux/pxeconfs/pxelinux.cfg/default) [function.include]: failed to open stream: No such file or directory in /home/plop/www/pages/ploplinux/ploplinux_de.php on line 1629
Warning: include() [function.include]: Failed opening 'files/ploplinux/pxeconfs/pxelinux.cfg/default' for inclusion (include_path='.:/usr/share/pear') in /home/plop/www/pages/ploplinux/ploplinux_de.php on line 1629
Wenn der DHCP, XINET und NFS Server richtig laufen, dann
sollten Sie Plop Linux via Netzwerk booten können.
5. Booten mit Samba/Windows Netzlaufwerk
Grundkonfiguration für den Samba Server, ohne Rücksicht auf Sicherheitsaspekte.
Dateiname: /etc/samba/smb.conf
Warning: include(files/ploplinux/pxeconfs/smb.conf) [function.include]: failed to open stream: No such file or directory in /home/plop/www/pages/ploplinux/ploplinux_de.php on line 1647
Warning: include() [function.include]: Failed opening 'files/ploplinux/pxeconfs/smb.conf' for inclusion (include_path='.:/usr/share/pear') in /home/plop/www/pages/ploplinux/ploplinux_de.php on line 1647
Dateiname: /tftpboot/ploplinux/pxelinux.cfg/default
Wichtig ist die Zeile mit smbmount=//10.0.0.1/ploplinux:SMBUSER:SMBPASSWORD.
Ersetzen Sie SMBUSER und SMBPASSWORD
mit dem Benutzernamen und Passwort des
Benutzers der Zugriff auf das Netzlaufwerk hat.
Sollten alle Benutzer Zugriff haben, dann verwenden Sie "" für SMBUSER
und sollte kein Passwort benötigt werden, dann verwenden Sie "" für SMBPASSWORD
Warning: include(files/ploplinux/pxeconfs/pxelinux.cfg/default.smb.example) [function.include]: failed to open stream: No such file or directory in /home/plop/www/pages/ploplinux/ploplinux_de.php on line 1661
Warning: include() [function.include]: Failed opening 'files/ploplinux/pxeconfs/pxelinux.cfg/default.smb.example' for inclusion (include_path='.:/usr/share/pear') in /home/plop/www/pages/ploplinux/ploplinux_de.php on line 1661
Wenn der DHCP, XINET und Samba server richtig laufen, dann sollten
Sie Plop Linux via netzwerk booten können.
Booten vom Netzwerk (PXE, DHCP, TFTP, Windows Netzlaufwerk) - Windows Server
Die Softwarevoraussetzungen zum Booten vom Netzwerk sind
- Ein DHCP Server
- Ein TFTP Server
- Ein Windows Netzlaufwerk
Es wird anhand eines Beispiels erklärt. Die Voraussetzungen sind
- Netzwerk: 10.0.0.x Netmask 255.255.255.0
- Server IP: 10.0.0.1
- Client IP: wird mittels DHCP zugeteilt
- TFTP Hauptverzeichnis: c:\tftpboot
Es funktioniert aber auch mit anderen IP Adressen!
1. Entpacken der Plop Linux Dateien
Entpacken Sie die Datei ploplinux-v4.0.6-pxeboot.zip
nach c:\
Jetzt haben sie die Grundlegende Verzeichnisstruktur und die PXE Basisdateien
in c:\tftpboot.
Entpacken Sie die Datei ploplinux-v4.0.6.zip
nach c:\tftpboot\ploplinux\
Benennen Sie das Verzeichnis ploplinux-v4.0.6\
zu ploplinux\ um. Das Verzeichnis lautet
nun c:\tftpboot\ploplinux\ploplinux\
Nun sollten Sie folgende Verzeichnisse und Dateien haben
c:\tftpboot\
\ploplinux\
\bzimage
\pxelinux.0
\boot.msg
\memtest
\initrfs.gz
\plpbt
\plpinstc
\ploplinux\
\bin.sqfs
\etc.sqfs
\lib.sqfs
\ploplinux
\myscripts\
\pluspacks\
\pxelinux.cfg\
\default
2. Setup des DHCP und TFTP Server
Verwenden Sie TFTPD32 von http://tftpd32.jounin.net/.
Das programm ist ein DHCP und TFTP Server in einem.
TFTPD32 Einstelungen:
- Setzen Sie base directory zu c:\tftpboot
- Aktivieren Sie TFTP server
- Aktivieren Sie DHCP server
- Falls nötig TFTP security none
- Aktivieren Sie Option negotiation
- Aktivieren Sie Translate Unix file names
Setup DHCP:
- IP pool address starten mit 10.0.0.100
- Boot File \ploplinux\pxelinux.0
3. Booten mit Windows Netzlaufwerk
Geben Sie das Vereichnis c:\tftpboot\ploplinux mit dem Namen
ploplinux in Ihrem Netzwerk frei.
Als letzten Schritt müssen Sie noch die Datei c:\tftpboot\ploplinux\pxelinux.cfg\default
editieren.
Dateiname: c:\tftpboot\ploplinux\pxelinux.cfg\default
Wichtig ist die Zeile mit smbmount=//10.0.0.1/ploplinux:SMBUSER:SMBPASSWORD.
Ersetzten Sie SMBUSER und SMBPASSWORD
mit Benutzername und Passwort des Benutzers der Zugriff auf das Netzlaufwerk hat.
Sollte jeder Benutzer Zugriff haben, verwenden Sie "" für SMBUSER
und sollte es kein Passwort geben, verwenden Sie "" für SMBPASSWORD
Warning: include(files/ploplinux/pxeconfs/pxelinux.cfg/default.smb.example) [function.include]: failed to open stream: No such file or directory in /home/plop/www/pages/ploplinux/ploplinux_de.php on line 1802
Warning: include() [function.include]: Failed opening 'files/ploplinux/pxeconfs/pxelinux.cfg/default.smb.example' for inclusion (include_path='.:/usr/share/pear') in /home/plop/www/pages/ploplinux/ploplinux_de.php on line 1802
Wenn tftpd32 richtig läuft, dann sollten Sie Plop Linux via
Netzwerk starten können.
Xorg, Gnome, Fluxbox, gparted und mehr
Ich habe ein opt.sqfs
mit Xorg, Gnome, Fluxbox, gparted, gqview, firefox, mplayer und anderen Programmen
erstellt.
Man braucht nur das opt.sqfs
herunterladen und in das pluspacks Verzeichnis kopieren.
Gnome kann dann mit startx gestartet werden.
Das opt.sqfs
wird in Zukunft noch erweitert werden. Sie können Gnome und Fluxbox auch vom
Netzwerk starten.
ploplinux-v4.0.6-X.iso
ist eine LiveCD mit Gnome.
Programme
Screenshot:
x64 (64bit) Version
ploplinux-v4.0.6-x64.iso
ist die 64bit Version von Plop Linux. Der Kernel hat den 32bit Emulatiosmodus aktiviert.
Somit laufen alle Programme der 32bit Version. Das 64bit Plop Linux kann verwendet werden
um mittels chroot auf ein 64bit Linux zuzugreifen und um dort Programme auszuführen.
Tauschen Sie die Dateien aus
ploplinux-v4.0.6-x64-diff.tgz
oder
ploplinux-v4.0.6-x64-diff.zip
mit den Dateien Ihrer 32bit Plop Linux Version um den 64bit Modus zu aktivieren.
Locale Einstellungen
Speichern Sie
locale-archive.gz
in das pluspacks/ Verzeichnis.
Entpacken Sie die Datei mit gunzip locale-archive.gz
Beispiel für deutsche Einstellungen in der
runme.sh:
setfont lat0-16 -m 8859-1
loadkeys de-latin1
echo export LANG=de_DE.UTF8 >> /etc/profile
Perl Module
Speichern Sie
perl5.tar.gz
in das pluspacks/ Verzeichnis.
Entpacken Sie die Datei mit tar xfz perl5.tar.gz
Welcome Text
Bearbeiten Sie die Datei myscripts/welcome.txt
um den Text zu ändern.
C Kompiler
ploplinux-development-20100215.fsa
ist ein fsarchiver Image mit dem C Kompiler.
Ext2/3 statt FAT
Falls Sie Ext2/3 als Dateisystem auf dem USB Stick/Festplatte verwenden wollen, benutzen Sie extlinux
statt syslinux. Die Datei syslinux.cfg muss in extlinux.conf umbenannt werden.
Splash Screen
Für den Splash Screen benötigen Sie eine Bilddatei im JPG oder PNG Format mit einer
Größe von 640x480 Pixel. Kopieren Sie die Bilddatei und
vesamenu.c32 in das gleiche Verzeichnis
indem sich die Datei bzimage befindet. Bearbeiten Sie die syslinux/isolinux/pxelinux/extlinux
Konfigurationsdatei. Sie können Beispiele hier herunter laden: splash.tgz.
Detailinfos gibt es auf der Syslinux Homepage syslinux menu.c32.
Wenn sie ein Menü im Textmodus wollen, dann verwenden Sie menu.c32 statt vesamenu.c32.
Spezielle Befehle
| eth | - | schnelles setzten von IP Adresse für eth0 |
| dhclient | - | IP Adresse dynamisch beziehen |
| pciprobe | - | lade Treiber |
| ntfs mount | - | mount -t ntfs-3g devicename mountpoint |
| usefprot | - | f-prot zum Verwenden entpacken |
| useavast | - | avast zum Verwenden entpacken |
Boot parameter
| copy2ram | - | Kopieren der Linux Dateien in den Ram-Speicher |
| root= | - | Festlegen des von wo Plop Linux gestartet werden soll, z.B. root=/dev/hda4 |
| vga= | - | Bildschirmauflösung einstellen / Framebuffer |
| force_hd | - | Cdrom Laufwerke nicht zum Booten verwenden |
| force_usb | - | IDE Laufwerke nicht zum Booten verwenden |
| media_reverse_scan | - | Laufwerke von i nach a |
| nfsmount= | - | Netzwerk Boot Parameter, siehe booten vom Netzwerk |
| smbmount= | - | Netzwerk Boot Parameter, siehe booten vom Netzwerk |
FAQ's - Häufig gestellte Fragen
Wie kann ich Skripts automatisch beim Start von Plop Linux ausführen lassen
Ich habe runme.sh bearbeitet und erhalte nun die Fehlermeldung ": command not found"
Plop Linux soll die IP Adresse automatisch vom DHCP Server beziehen
Wie kann ich Samba neu starten
Ich möchte meine eigene smb.conf bzw. andere Konfigurationsdateien verwenden
Wie lautet das Samba Passwort
Wie kann ich das Samba Passwort ändern
Ich möchte nicht jedes mal mein Samba Passwort ändern
Wie lautet das ssh Passwort
Ich möchte nicht jedes mal mein root Passwort ändern
Ich kann nicht auf meine NTFS Partition schreiben
ntfs-3g mount: Windows is hibernated. refused to mount
Tastaturlayout ändern
Ich sehe keine Dateien mit umlauten wenn ich mit ntfs-3g mounte
Ich möchte kein autologin auf dem ersten Terminal
Ich möchte das startx beim booten ausgeführt wird
-
Wie kann ich Skripts automatisch beim Start von Plop Linux ausführen lassen
Die Datei ploplinux/myscripts/runme.sh wird bei jedem Start noch vor dem
login ausgeführt. Fügen Sie ihre Skripts in diese Datei ein.
-
Ich habe runme.sh bearbeitet und erhalte nun die Fehlermeldung ": command not found"
In den meisten Fällen wurde die runme.sh
mit einem Editor unter Microsoft Windows bearbeitet.
Verwenden Sie einen anderen Editor (z.B. vim),
oder wandeln Sie runme.sh unter Linux mit dem Kommando
dos2unix um.
-
Plop Linux soll die IP Adresse automatisch vom DHCP Server beziehen
rufen Sie dhclient auf bzw. tragen Sie es
in ploplinux/myscripts/runme.sh ein damit es bei Start
ausgeführt wird.
-
Wie kann ich Samba neu starten
Mit folgendem Kommando: killall -9 smbd nmbd; smbd; nmbd
-
Ich möchte meine eigene smb.conf bzw. andere Konfigurationsdateien verwenden
Erstellen Sie Ihre eigenen Konfigurationsdateien und speichern Sie diese in
ploplinux/myscripts ab. Lassen Sie Ihre Dateien mittels
ploplinux/myscripts/runme.sh automatisch bei jedem Start
ins /etc Verzeichnis kopieren.
Beispiel runme.sh für Samba
#!/bin/sh
# modify this script as you wish, it will be executed after
# the plop linux init. path is already set here (/media/ploplinux/myscripts)
killall -9 smbd nmbd
cp /media/ploplinux/myscripts/smb.conf /etc/samba/smb.conf
smbd
nmbd
-
Wie lautet das Samba Passwort
Das Samba root Passwort lautet "rescue"
-
Wie kann ich das Samba Passwort ändern
Verwenden Sie smbpasswd um das Samba Passwort zu ändern
-
Ich möchte nicht jedes mal mein Samba Passwort ändern
Ändern Sie das Passwort unter Plop Linux mit smbpasswd. Kopieren Sie die Datei
/etc/samba/private/smbpasswd auf einen Datenträger.
Erstellen Sie ein neues
ISO Image mit der zuvor gesicherten smbpasswd Datei in
ploplinux/myscripts/ und modifizieren Sie
runme.sh.
Beispiel runme.sh
#!/bin/sh
# modify this script as you wish, it will be executed after
# the plop linux init. path is already set here (/media/ploplinux/myscripts)
cp /media/ploplinux/myscripts/smbpasswd /etc/samba/private/smbpasswd
-
Wie lautet das ssh Passwort
Das ssh Passwort ist das gleiche wie das Login Passwort. Da es für den root User
kein Passwort gibt, muss es vor dem ssh login gesetzt werden.
Als root eingeloggt: passwd
-
Ich möchte nicht jedes mal mein root Passwort ändern
Ändern Sie das Passwort unter Plop Linux. Kopieren Sie die Datei
/etc/shadow auf einen Datenträger.
Erstellen Sie ein neues
ISO Image mit der zuvor gesicherten shadow Datei in
ploplinux/myscripts/ und modifizieren Sie
runme.sh.
Beispiel runme.sh
#!/bin/sh
# modify this script as you wish, it will be executed after
# the plop linux init. path is already set here (/media/ploplinux/myscripts)
cp /media/ploplinux/myscripts/shadow /etc/shadow
-
Ich kann nicht auf meine NTFS Partition schreiben
Wahrscheinlich wurde der Parameter -t ntfs-3g beim mount vergessen.
Richtiges mount von NTFS Partitionen: mount -t ntfs-3g <device> <mountpoint>
-
ntfs-3g mount: Windows is hibernated. refused to mount
Diese Partition kann nicht beschrieben werden.
Mounten Sie die Partition mit -t ntfs-3g -o ro.
Die Partition wird dann als "read-only" gemountet.
-
Tastaturlayout ändern
z.B. deutsches Tastaturlayout
loadkeys de-latin1
Diese Zeile kann auch in myscripts/runme.sh eingetragen werden.
-
Ich sehe keine Dateien mit umlauten wenn ich mit ntfs-3g mounte
Sie müssen den locale parameter setzen.
mount -t ntfs-3g -o locale=de_DE.UTF-8 <device> <mountpoint>
-
Ich möchte kein autologin auf dem ersten Terminal
Löschen Sie die Datei myscripts/autologin
-
Ich möchte das startx beim booten ausgeführt wird
Entfernen Sie in runme.sh die # vor autostartx
ChangeLog
Download: ChangeLog
Download
Sie können alle Dateien hier herunterladen.