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Plop Linux - Live Version



Inhaltsverzeichnis


• Einleitung
• Systemvoraussetzungen
• Features
• Screenshots
• Download
• LiveCD erstellen
• Von USB booten
• Von ISO-Datei booten
• PXE Booten vom Netzwerk (DHCP, TFTP, NFS, Samba, FTP, HTTP) - Linux Server
• PXE Booten vom Netzwerk (DHCP, TFTP, Netzlaufwerk, FTP, HTTP) - Windows Server
• Größe reduzieren
• LibreOffice oder OpenOffice hinzufügen
• Backup mit Partimage (sichern/wiederherstellen)
• Backup mit fsarchiver (sichern/wiederherstellen)
• Virenscanner/Virenkiller ClamAV, F-PROT, Avast, AVG
• NAS Server (FTP, NFS, Samba, SSHFS), Media Stream Server, Druckerserver, Wake On LAN
• Sprach Einstellungen
• Welcome Text
• Ext2/3 statt FAT
• Splash Screen
• Spezielle Befehle
• Boot Parameter
• Wi-Fi (WLAN) - WPA
• Unterstützung für blinde Menschen bzw. Menschen mit Sehbeeinträchtigung (brltty, Orca)
• Konfigurationen / FAQ - Häufig gestellte Fragen

Einleitung


Plop Linux ist eine Linux Distribution (built from scratch) die von CD, DVD, einem USB Laufwerk (USB Stick/USB Festplatte) oder vom Netzwerk mit PXE booten kann. Plop Linux ist geeignet zum Retten von Daten, sichern und wiederherstellen von Betriebssystemen, Automatisierungen und vieles mehr. Man kann eigene Live Versionen kompilieren und erweitern. Siehe Plop Linux Desktop und Build Tools.


Aktuelle Version: 4.3.3 für i486 (32-Bit) und x86_64 (64-Bit)

Andere Versionen: Desktop, Server, ARM


Systemvoraussetzungen


Systemvoraussetzungen für die Live Version:

  • Intel i486, x86_64 kompatibler Prozessor
  • 64MB RAM

Features


  • booten von CD/DVD, USB und Netzwerk
  • Aktuelle Linux Kernel Versionen
  • 32-Bit und 64-Bit Version
  • sshfs
  • NTFS lesen/schreiben mit ntfs-3g (ausgenommen komprimierte und verschlüsselte Dateien)
  • einfaches hinzufügen eigener Skripten
  • IDE, SATA, SCSI, und RAID Unterstützung
  • Partimage zum Partitionen sichern und wiederherstellen
  • pimgrestore
  • proftpd Server
  • sshfs
  • Samba
  • NFS
  • btrfs
  • vmstat
  • systat package
  • fsarchiver
  • mbuffer, udpcast, multicast
  • partclone
  • memtest
  • cryptsetup luks
  • tftp (tftpd)
  • xinetd
  • dhcp Server
  • testdisk, photorec
  • Plop Bootmanager
  • nmap
  • perl
  • lilo, grub, grub2
  • chntpw, reged
  • chkrootkit
  • bluetooth
  • Wake on LAN (wol, ether-wake, ethtool)
  • viele Netzwerkprogramme
  • Linux Virenscanner F-PROT von F-PROT.
    Der Virenscanner ist für Privatanwender gratis.
  • Linux Virenscanner AVAST von avast! Linux Home Edition.
    Der Virenscanner ist für Privatanwender gratis. Man benötigt eine Lizenz die auf der Homepage online angefordert werden kann.
  • Netzwerkverbindungen zu Windows Netzwerklaufwerken, FTP Servern, Webservern oder SSH Verbindungen sind möglich
  • WLAN
  • gparted, vnc, firefox, ....
  • dm-crypt
  • Flash Player, LibreOffice, OpenOffice
  • Booten von NFS, Samba, TFTP, FTP, HTTP
  • ISO boot
  • Support für blinde Menschen (brltty, Orca)

Und vieles mehr....


Screenshots


Bootmenü

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     Konsole

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Xfce

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Download


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Aktuelle Version: 4.3.3, 11/Apr/2017

Plop Linux License, Changelog, Package Changelog, Programmpakete, md5sum



Edition 32-Bit, i486 64-Bit, x86_64
Standard iso, tar.gz, zip iso, tar.gz, zip 1.76 GB
Small iso, tar.gz, zip   284.07 MB, Reduzierte Größe - ohne Xorg, GCC, MAN, Python
BRL iso, tar.gz, zip iso, tar.gz, zip 2.38 GB, für blinde Menschen bzw. Menschen mit Sehbeeinträchtigung


Netzwerk Boot Dateien

PXE Netzwerkkonfiguration / Verzeichnisstruktur tar.gz, zip 359.22 KB
Linux Konfigurationsdateien tar.gz 3.36 KB
Komplettes Beispiel tar.gz 1.69 GB
Komplettes Beispiel - mit ISO tar.gz 1.71 GB


Zusätzliche Tools

syslinux.exe 238.00 KB  
mkisofs.zip 842.52 KB mkisofs.exe, plpmkisofs.exe
make-iso.sh 592  
genfilelist.exe 28.91 KB  
genfilelist-0.1.zip 10.59 KB Source Code
office_live.sh 3.16 KB Office zum opt.sqfs hinzufügen
install_office.sh 2.30 KB Office installieren


Source Codes, Release Tools

Web directory Source Codes  
Source code files, compile scripts ploplinux-src-4.3.3.tar.gz 4.15 GB
Release tools and scripts ploplinux-release-4.3.3.tar.gz 3.49 GB

LiveCD erstellen


Die Download Links in der Beschreibung verweisen auf die 64-Bit Version. Für die Erstellung einer 32-Bit Version laden Sie die entsprechende Datei aus dem Download Bereich herunter.


1. Linux: Eine Plop Linux LiveCD erstellen
1.1. Ein ISO Image brennen
1.1.1. Auf eine CD brennen
1.1.2. Auf eine DVD brennen
1.2. Ein neues ISO Image erstellen
1.2.1. Downloaden und entpacken
1.2.2. Dateien hinzufügen
1.2.3. Das ISO Image erstellen
 
2. Windows: Eine Plop Linux LiveCD erstellen
2.1. Ein ISO Image brennen
2.2. Ein neues ISO Image erstellen

1. Eine Plop Linux LiveCD erstellen


    Es gibt 2 Möglichkeiten um von CD oder DVD zu booten. Die erste Möglichkeit ist das bestehende Plop Linux ISO Image zu verwenden.

    • Vorteil: Man kann ein fertiges ISO Image auf eine CD brennen und die CD ist bootfähig.
    • Nachteil: Der Virenscanner steht nicht zur Verfügung.
      Es können keine persönlichen Dateien oder Skripten auf die CD gebrannt werden.

    Wenn kein Virenscanner oder zusätzliche Dateien benötigt werden, dann ist das ISO die richtige Wahl. Wollen Sie mehr Funktionen als das ISO bereitstellt, dann müssen Sie in ein paar Schritten selbst ein ISO erstellen. Das ist die zweite Möglichkeit.


1.1. Ein ISO Image brennen

    Sie benötigen folgende Datei ploplinux-4.3.3-x86_64.iso.

    K3b ist ein Programm mit grafischer Oberfläche. Man kann das ISO mit ein paar Mausklicks auf eine CD/DVD brennen.

    Falls Sie die Kommandozeile bevorzugen verwenden Sie die folgenden Befehle.


1.1.1. Auf eine CD brennen

    cdrecord ist das Linuxprogramm um ISO Images auf eine CD zu brennen.

    Brennen Sie das ISO mit cdrecord:
    cdrecord -v dev=<devicename> <iso image>

    Beispiel:
    Falls Ihr CD Brenner mit /dev/hdd angesprochen wird.
    cdrecord -v dev=/dev/hdd ploplinux-4.3.3-x86_64.iso


1.1.2. Auf eine DVD brennen

    growisofs ist das Linuxprogramm um ein ISO Image auf eine DVD zu brennen.

    Befehl:
    growisofs -dvd-compat -Z <devicename>=<iso image>

    Beispiel:
    Falls Ihr DVD Brenner mit /dev/hdd angesprochen wird.
    growisofs -dvd-compat -Z /dev/hdd=ploplinux-4.3.3-x86_64.iso


1.2. Ein neues ISO Image erstellen

    Um ein ISO zu erstellen, verwenden Sie das Tool mkisofs oder genisoimage. genisoimage ist eine neuere Variante von mkisofs.


1.2.1. Downloaden und entpacken

    Laden Sie die Datei ploplinux-4.3.3-x86_64.tar.gz herunter und speichern sie in Ihrem Homeverzeichnis.
    Dann entpacken Sie die Datei.

    tar xfvz ploplinux-4.3.3-x86_64.tar.gz


1.2.2. Dateien hinzufügen

    Das Verzeichnis ploplinux-4.3.3-x86_64/ wurde durch das entpacken erstellt. Die Plop Linux Verzeichnisse und Dateien befinden sich darin. Sie können Ihre Dateien, die F-PROT Dateien und die Avast Dateien in das Verzeichnis ploplinux/opt/ kopieren. Ausführbare Dateien sollten ins ploplinux/bin/ Verzeichnis kopiert werden.


1.2.3. Das ISO Image erstellen

    Der folgende Befehl erstellt das ISO Image mit genisoimage. Die Parameter sind die gleichen wenn Sie mkisofs verwenden. Starten Sie den Befehl von der Kommandozeile in Ihrem Homeverzeichnis.

    genisoimage -J -r -V ploplinux-4.3.3-x86_64 \
    -hide-joliet-trans-tbl -hide-rr-moved \
    -allow-leading-dots \
    -o ploplinux-4.3.3-x86_64.iso -no-emul-boot -boot-load-size 4 \
    -c syslinux/boot.catalog -b syslinux/isolinux.bin \
    -boot-info-table -l ploplinux-4.3.3-x86_64

    Sie können das Skript make-iso.sh verwenden, falls Sie nicht alles eingeben wollen.

    Rufen Sie 'sh make-iso.sh 4.3.3-x86_64' von der Kommandozeile in Ihrem Homeverzeichnis auf um das ISO Image ploplinux-4.3.3-x86_64.iso zu erstellen.

    Wenn das ISO Image erfolgreich erstellt wurde, dann können Sie es auf die CD/DVD brennen. Siehe 1.1. Ein ISO Image brennen


2. Windows: Eine Plop Linux LiveCD erstellen


    Es gibt 2 Möglichkeiten um von CD oder DVD zu booten. Die erste Möglichkeit ist das bestehende Plop Linux ISO Image zu verwenden.

    • Vorteil: Man kann ein fertiges ISO Image auf eine CD brennen und die CD ist bootfähig.
    • Nachteil: Der Virenscanner steht nicht zur Verfügung.
      Es können keine persönlichen Dateien oder Skripten auf die CD gebrannt werden.

    Wenn kein Virenscanner oder zusätzliche Dateien benötigt werden, dann ist das ISO die richtige Wahl. Wollen Sie mehr Funktionen als das ISO bereitstellt, dann müssen Sie in ein paar Schritten selbst ein ISO erstellen. Das ist die zweite Möglichkeit.


2.1. Ein ISO Image brennen

    Sie müssen die Datei ploplinux-4.3.3-x86_64.iso herunterladen oder Sie verwenden ein selbst erstelltes ISO.

    Sie können Nero, das freie Programm CDBurnerXP oder jedes andere Programm das ISO Images brennen kann verwenden.

    Verwenden Sie die Option ISO auf CD brennen oder ISO Image brennen. Dann wählen Sie das Plop Linux ISO Image aus und brennen es.


2.2. Ein neues ISO Image erstellen

    plpmkiso.exe ist nicht mehr aktuell. Eine neue Version kommt in Kürze! Man muss das ISO mit mkisofs erstellen. Siehe 6.

    mkisofs.exe ist ein Programm mit dem man ISO Images erstellen kann. Es ist Bestandteil von cdrtools.

    1. Laden Sie die Datei mkisofs.zip herunter. Diese Datei beinhaltet das benötigte Programm von cdrtools-latest.zip. cdrtools-latest.zip kann von der cdrtools Homepage heruntergeladen werden.

    2. Entpacken Sie mkisofs.zip auf Ihrer Festplatte. Merken Sie sich den Ordner in den die Dateien entpackt wurden.

    3. Laden Sie ploplinux-4.3.3-x86_64.zip auf Ihre Festplatte und entpacken Sie das Zip in den Ordner von mkisofs.

    4. Wenn man nun den mkisofs Ordner öffnet dann sieht man den ploplinux-4.3.3-x86_64 Ordner und die Programme mkisofs und plpmkiso.

    5. Wechseln Sie in den ploplinux-4.3.3-x86_64 Ordner.

      Sie können Ihre Dateien in den ploplinux-4.3.3-x86_64\ploplinux\opt\ Ordner kopieren. Siehe F-PROT und Avast um die Virenscannerdateien hinzuzufügen.

    6. Erstellen Sie das ISO Image mit mkisofs.

      Starten Sie das Programm plpmkiso.exe. Geben Sie die Plop Linux Version die Sie verwenden wollen ein (4.3.3-x86_64). Nun startet mein Programm mkisofs mit den erforderlichen Parametern und erstellt das ISO Image.
      Wenn kein Fehler aufgetreten ist, dann befindet sich eine neue ISO Datei in Ihrem cdrtools-latest Ordner. z.B. ploplinux-4.3.3-x86_64.iso.

      Falls Sie die Parameter selbst eingeben wollen:

      mkisofs -J -r -V ploplinux-4.3.3-x86_64 -hide-joliet-trans-tbl -hide-rr-moved -allow-leading-dots -o ploplinux-4.3.3-x86_64.iso -no-emul-boot -boot-load-size 4 -c syslinux/boot.catalog -b syslinux/isolinux.bin -boot-info-table -l ploplinux-4.3.3-x86_64

    7. Um das ISO Image zu brennen siehe 2.1. Ein ISO Image brennen.


Von USB booten


Die Download Links in der Beschreibung verweisen auf die 64-Bit Version. Für die Erstellung einer 32-Bit Version laden Sie die entsprechende Datei aus dem Download Bereich herunter.


1. Mit Linux
1.1. Ein USB Laufwerk bootfähig machen Schritt-für-Schritt
 
2. Mit Windows
2.1. Ein USB Laufwerk bootfähig machen Schritt-für-Schritt

1. Mit Linux

Sie können die offizielle Schritt-für-Schritt Anleitung verwenden oder das Drittanbieter Programm MultiBoot LiveUSB.


2.1. Ein USB Laufwerk bootfähig machen Schritt-für-Schritt

Voraussetzungen um ein USB Laufwerk bootfähig zu machen:

  • Das Dateisystem auf dem USB Laufwerk muß FAT sein. Wenn Sie EXT2/3/4 verwenden wollen dann müssen Sie extlinux verwenden.
  • Die Plop Linux Datei ploplinux-4.3.3-x86_64.tar.gz
  • Das Programm syslinux

Die folgenden Schritte werden in der Kommandozeile ausgeführt. Sie sollten als root angemeldet sein damit Sie alle Rechte haben.

  1. USB Laufwerk anstecken.

  2. Starten Sie dmesg um den Device Node zu erfahren, den Linux für das Laufwerk verwendet. Linux benötigt ein paar Sekunden bis das Laufwerk erkannt wurde.

    Beispiel Ausgabe:
    usb 1-3: new high speed USB device using ehci_hcd and address 3
    usb 1-3: configuration #1 chosen from 1 choice
    scsi0 : SCSI emulation for USB Mass Storage devices
    usb-storage: device found at 3
    usb-storage: waiting for device to settle before scanning
    scsi 0:0:0:0: Direct-Access     LEXAR    GEYSER JUMPDRIVE 1.00 PQ: 0 ANSI: 1 CCS
    SCSI device sdb: 1001952 512-byte hdwr sectors (513 MB)
    sdb: Write Protect is off
    sdb: Mode Sense: 23 00 00 00
    sdb: assuming drive cache: write through
    SCSI device sdb: 1001952 512-byte hdwr sectors (513 MB)
    sdb: Write Protect is off
    sdb: Mode Sense: 23 00 00 00
    sdb: assuming drive cache: write through
     sdb: sdb1
     sd 0:0:0:0: Attached scsi removable disk sdb
     usb-storage: device scan complete
    

    In diesem Fall verwendet Linux sdb als Device Node. Das Laufwerk kann mit /dev/sdb angesprochen werden. Das Laufwerk hat eine Partition mit der Bezeichnung sdb1 (Dateiname des Device Nodes ist /dev/sdb1). Auf diese Partition kommt Plop Linux und wird bootfähig gemacht.

  3. Mounten Sie das USB Laufwerk um herauszufinden mit welchem Dateisystem die Partition formatiert ist. Wir verwenden das Verzeichnis /mnt/usb als Mountpoint. Falls dieses Verzeichnis nicht existiert dann müssen Sie es erstellen.

    mkdir /mnt/usb

    Jetzt wird die Partition gemountet.

    mount /dev/sdb1 /mnt/usb -t vfat


    Falls mount fehlschlägt mit

    mount: /dev/sdb1 is not a valid block device
    

    Dann verwenden Sie den falschen Device Node.

    Falls mount fehlschlägt mit

    mount: wrong fs type, bad option, bad superblock on /dev/sdb1
    

    Dann ist Ihre Partition nicht FAT formatiert.


    Falls mount keinen Fehler meldet, dann können Sie fortfahren.

  4. Sie müssen die Datei ploplinux-4.3.3-x86_64.tar.gz in Ihr Homeverzeichnis downloaden.

    Dann entpacken Sie die Datei.

    tar xfvz ploplinux-4.3.3-x86_64.tar.gz

  5. Kopieren Sie die entpackten Plop Linux Dateien auf das USB Laufwerk.

    cp -avr ploplinux-4.3.3/* /mnt/usb/

  6. Unmounten Sie das USB Laufwerk.

    umount /mnt/usb

  7. Machen Sie die Partition mit syslinux bootfähig.

    syslinux /dev/sdb1

  8. Benutzen Sie fdisk um das Bootflag der Partition zu aktivieren.

    • fdisk /dev/sdb

    • Verwenden Sie den Befehl p und Enter um die Partitionstabelle aufzulisten.

      Beispiel Ausgabe:

      Disk /dev/sdb: 512 MB, 512999424 bytes
      16 heads, 63 sectors/track, 994 cylinders
      Units = cylinders of 1008 * 512 = 516096 bytes
      
         Device Boot   Start   End   Blocks   Id  System
      /dev/sdb1            1   994   500944+   e  W95 FAT16 (LBA)
      
      Command (m for help): 
      

      Neben /dev/sdb1 befindet sich kein * unter Boot. Das bedeutet, das die Partition /dev/sdb1 nicht zum booten aktiviert ist.

      Die Id sollte e W95 FAT16 (LBA) bei Partitionen kleiner 2GB, oder bei Partitionen größer 2GB c W95 FAT32 (LBA) sein. Wenn diese Id geändert wird, muß der Datenträger neu formatiert werden! (Alle Daten am Datenträger gehen verloren)

    • Ändern Sie das Bootflag für /dev/sdb1

      Verwenden Sie a und Enter.
      Wählen Sie eine Partition zwischen 1-4. In meinem Fall ist es 1 (sdb1).

    • Ändern der Id für /dev/sdb1 (nur notwendig wenn eine falsche Id eingestellt ist)

      Verwenden Sie t und Enter.
      Wählen Sie eine Partition zwischen 1-4. In meinem Fall ist es 1 (sdb1).
      Nun geben Sie e für W95 FAT16 (LBA) (<2GB) oder c für W95 FAT32 (LBA) (>2GB) ein.

    • Listen Sie wieder die Partitionstabelle auf mit p und enter.

      Beispiel Ausgabe:

      Disk /dev/sdb: 512 MB, 512999424 bytes
      16 heads, 63 sectors/track, 994 cylinders
      Units = cylinders of 1008 * 512 = 516096 bytes
      
         Device Boot   Start   End   Blocks   Id  System
      /dev/sdb1   *        1   994   500944+   e  W95 FAT16 (LBA)
      
      Command (m for help): 
      

      Nun sehen wir den * neben /dev/sdb1

      Mit dem Befehl w schreiben Sie die Änderungen auf das Laufwerk und beenden fdisk. Falls Sie nichts schreiben wollen und nur beenden, dann verwenden Sie q.

    • Wenn Sie die Id geändert haben, dann müssen Sie noch den Datenträger neu formatieren und die Daten erneut drauf kopieren.

      Format: mkfs.vfat /dev/sdb1, für FAT32 verwenden Sie mkfs.vfat -F 32 /dev/sdb1

  9. Falls sie noch nicht booten können, dann passt vielleicht mit dem Programm im MBR etwas nicht. Beheben Sie das Problem mit

    lilo -M /dev/sdb

Nach diesen Schritten sollten Sie von USB booten können.



2. Mit Windows

Sie können die offizielle Schritt-für-Schritt Anleitung verwenden oder die Drittanbieter Programme universal-usb-installer-easy-as-1-2-3 und Linux Live USB Creator um Plop Linux auf das USB Laufwerk zu installieren.


2.1. Ein USB Laufwerk bootfähig machen Schritt-für-Schritt

Voraussetzungen um ein USB Laufwerk bootfähig zu machen:

  1. USB Laufwerk anstecken.

  2. In meinem Beispiel hat das USB Laufwerk den Laufwerksbuchstaben F:.

    Prüfen Sie das Dateisystem. Benutzen Sie rechter Mausklick auf F: und dann Eigenschaften vom Kontext Menü. Sie sehen wie viel Speicherplatz belegt ist und den Dateisystemtyp. Das Dateisystem sollte FAT12, FAT16 oder FAT32 sein.

  3. Entpacken Sie die Plop Linux Dateien von ploplinux-4.3.3-x86_64.zip auf das USB Laufwerk.

    Die Ordner ploplinux und syslinux müssen im Hauptverzeichnis F:\ des Laufwerkes sein.

  4. Speichern Sie syslinux.exe auf Ihrem Desktop.

    Öffnen Sie die Eingabeaufforderung (in Zubehör vom Windows Startmenü).

    Wechseln Sie in das Verzeichnis vom Desktop.

    cd Desktop

    Starten Sie syslinux mit dem Laufwerksbuchstaben des USB Laufwerkes als Parameter.
    VERWENDEN SIE DEN RICHTIGEN LAUFWERKSBUCHSTABEN. Sollten Sie z.B. C: verwenden dann kann Windows nicht mehr starten und muß mit der Windows Rescue Console repariert werden.

    syslinux f:

Nun sollte das USB Laufwerk bootfähig sein.


Das booten funktioniert nicht

Sollte das Laufwerk nicht booten, dann ist möglicherweise das Bootflag in der Partitionstabelle nicht gesetzt, oder die Partition hat eine falsche Id. Es besteht auch die Möglichkeit eines fehlerhaften Programms im MBR (ist aber kein Grund zur Sorge).

Sie haben 2 Möglichkeiten dies zu ändern:

  1. Mit Windows

    Sie brauchen das plppart32.exe Programm. Speichern Sie das Programm im gleichen Ordner wie syslinux. Wechseln Sie nun zur Eingabeaufforderung. Um herauszufinden welche Datenträgernummer Windows für Ihr USB Laufwerk verwendet, starten Sie

    mmc %SystemRoot%\system32\compmgmt.msc

    Klicken Sie auf Datenspeicher und dann auf Datenträgerverwaltung. Im rechten unteren Fenster sehen Sie Datenträger 0 (Ihre erste Festplatte), CD 0 (CD-Rom Laufwerk) usw. Sie werden Ihr USB Laufwerk auch in der Liste finden. Wenn das Laufwerk z.B. Datenträger 2 heißt, dann geben Sie in der Eingabeaufforderung und im Ordner wo plppart32.exe gespeichert wurde folgendes ein um sich die Partitionstabelle anzeigen zu lassen

    plppart32 -d 2 -i

    Beispielausgabe:

    Using physical drive 2
    
    Drive geometry:
      Media Type         : RemovableMedia
      Cylinders          : 62
      Tracks per Cylinder: 255
      Sectors per Track  : 63
      Bytes per Sector   : 512
    
    NR  ID  BOOT    SS  SH   SC  ES  EH   EC   LBAST   LBASEC  SIZE
    ----------------------------------------------------------------------
    1  0x0e          1   1    0  63  15   992     63  1001889 489.00 MByte
    2  0x00          0   0    0   0   0     0      0        0 0.00 MByte
    3  0x00          0   0    0   0   0     0      0        0 0.00 MByte
    4  0x00          0   0    0   0   0     0      0        0 0.00 MByte
    

    Das Laufwerk hat den Media Type RemovableMedia. Das Bootflag ist bei der ersten Partition nicht gesetzt. Zum setzen des Booflags starten Sie

    plppart32 -d 2 -p 1 -b 0x80

    Die ID sollte 0x0e bei Partitionen kleiner 2GB, oder 0x0c bei einer Partitionsgröße über 2GB sein. Wenn Sie die ID ändern, dann muß der Datenträger neu formatiert werden. (Alle Daten am Datenträger gehen verloren)

    plppart32 -d 2 -p 1 -id 0x0e

    Wenn Sie sich die Partitionstabelle nun wieder anzeigen lassen dann sollte sich die Partition bei BOOT geändert haben

    NR  ID  BOOT    SS  SH  SC  ES  EH   EC   LBAST   LBASEC  SIZE
    ---------------------------------------------------------------------
    1  0x0e *[0x80]  1   1   0  63  15   992     63  1001889 489.00 MByte
    

    Wenn die ID geändert wurde, dann müssen Sie den Datenträger neu formatieren und alle Schritte nochmals durchführen!

    Jetzt sollte das USB Laufwerk bootfähig sein. Wenn booten nicht funktioniert, dann passt vielleicht etwas mit dem Programm im MBR nicht. Dies muß jedoch mit Linux behoben werden.

  2. Mit Linux

    Laden Sie das Plop Linux ISO Image herunter, brennen eine CD und booten Linux. Dann aktivieren Sie das Bootflag wie in der Linuxversion 2.1. Ein USB Laufwerk bootfähig machen Schritt-für-Schritt Punkt 2, 10 und 11 beschrieben wird.


Von ISO-Datei booten


Die ISO Datei kann sich auf einem lokalen Laufwerk befinden, oder auf einem Netzwerklaufwerk, einem TFTP Server, HTTP Server oder FTP Server. Für die Netzwerkkonfiguration siehe "PXE Booten" Beschreibung.

Die ISO Datei wird mit dem Linux Kommandozeilenparameter iso_filename angegeben. Die ISO Datei befindet sich im /iso Verzeichnis.


1. GRUB2 Beispiel
2. GRUB / GRUB4DOS Beispiel
3. Syslinux Beispiel

1. GRUB2 Beispiel


Der Plop Linux relevante Teil von grub.cfg

menuentry "Plop Linux ISO" {
    echo Loading Plop Linux
    set isofile="/iso/ploplinux-4.3.3-x86_64.iso"
    loopback loop $isofile
    linux (loop)/syslinux/kernel/bzImage vga=1 iso_filename=$isofile
    initrd (loop)/syslinux/kernel/initramfs.gz
}

2. GRUB / GRUB4DOS Beispiel


Der Plop Linux relevante Teil von menu.lst

title  Plop Linux ISO
map  /iso/ploplinux-4.3.3-x86_64.iso (hd32)
map --hook
rootnoverify (hd32)
kernel ()/syslinux/kernel/bzImage vga=1 iso_filename=iso/ploplinux-4.3.3-x86_64.iso
initrd ()/syslinux/kernel/initramfs.gz

3. Syslinux Beispiel


Der Plop Linux relevant Teil von syslinux.cfg

label linux
    menu label Plop Linux ISO
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=1 iso_filename=iso/ploplinux-4.3.3-x86_64.iso

PXE Booten vom Netzwerk (DHCP, TFTP, NFS, Samba, FTP, HTTP) - Linux Server


Das Booten vom Netzwerk wird anhand von Beispielkonfigurationen gezeigt. Alle gezeigten Konfigurationen funktionieren und können verwendet werden. Wenn Sie das Konzept verstanden haben, dann können Sie Ihre eigenen Servereinstellungen und Verzeichnisstrukturen verwenden. Alles ist flexibel aufgebaut.

Sie können funktionierendes ein Beispiel mit der kompletten Verzeichnisstruktur herunterladen: netboot-sample.tar.gz, für ISO netboot-sample-iso.tar.gz

Die Download Links in der Beschreibung verweisen auf die 64-Bit Version. Für die Erstellung einer 32-Bit Version laden Sie die entsprechende Datei aus dem Download Bereich herunter.



Die Mindestvoraussetzungen für das Booten vom Netzwerk sind ein DHCP Server und ein TFTP Server.

Die Plop Linux Dateien werden via NFS Share, Samba Share, TFTP, FTP oder HTTP geladen bzw. zugegriffen.


Das Konfigurieren wird anhand eines Beispiels erklärt. Die Voraussetzungen sind

  • Netzwerk: 10.0.0.x Netmask 255.255.255.0
  • Server IP: 10.0.0.1
  • Client IP: 10.0.0.250 wird vom DHCP Server aufgrund der MAC Adresse vergeben
  • TFTP Hauptverzeichnis: /tftpboot

Es funktioniert aber auch mit anderen IP Adressen!

Hier sind die Konfigurationsdateien in einem Archiv zum downloaden: pxeconfs.tar.gz


1. Setup
1.1. Entpacken der Plop Linux Dateien
1.2. Setup des DHCP Servers
1.3. Setup des TFTP Servers
 
2. NFS
2.1. Booten mit NFS
2.2. ISO über NFS booten
 
3. Samba Netzlaufwerk
3.1. Booten mit Samba Netzlaufwerk
3.2. ISO über Samba Netzlaufwerk booten
 
4. TFTP
4.1. Nur mit TFTP booten
4.2. ISO über TFTP booten
 
5. FTP
5.1. Booten mit FTP
5.2. ISO über FTP booten
 
6. HTTP
6.1. Booten mit HTTP
6.2. ISO über HTTP booten
 
7. Boot Probleme

1. Setup


1.1. Entpacken der Plop Linux Dateien


Entpacken Sie die Datei ploplinux-pxeboot.tar.gz in Ihr Hauptverzeichnis.

tar xfz ploplinux-pxeboot.tar.gz -C /

Jetzt haben sie die Grundlegende Verzeichnisstruktur und die PXE Basisdateien in '/tftpboot'.

Entpacken Sie die Datei ploplinux-4.3.3-x86_64.tar.gz nach '/tmp'.

tar xfz ploplinux-4.3.3-x86_64.tar.gz -C /tmp

Verschieben Sie die Dateien nach '/tftpboot/ploplinux-netboot/'.

mv /tmp/ploplinux-4.3.3/* /tftpboot/ploplinux-netboot/

Nun sollten Sie folgende Verzeichnisse und Dateien haben

/tftpboot/
         /ploplinux-netboot/
                	   /boot.msg
                	   /memtest
			   /menu.c32
			   /spash.png
			   /vesamenu.c32
                	   /pxelinux.0
                	   /ploplinux/
                            	     /bin/
                            	     /bin.sqfs
                            	     /etc.tgz
                            	     /lib.sqfs
			    	     /opt/
                            	     /ploplinux.version
                	    /pxelinux.cfg/
                            	         /default
			    /syslinux/
		        	     /kernel/
		                	    /bzImage
			        	    /initramfs.gz
		        	     /plop/
		                	  /plpbt.bin
			        	  /plpinstc.com


1.2. Setup des DHCP Servers


Sie benötigen die DHCP Server Software. Sollte Ihre Distribution keine zur Verfügung stellen, dann können Sie dhcp-4.3.5 (oder die neueste Version aus dem Internet) verwenden. Sie brauchen jedoch Erfahrung mit kompilieren und installieren von Programmen.

Hier ist eine Beispiel DHCP Server Konfiguration.
Wichtig ist die Zeile mit 'filename "/ploplinux/pxelinux.0";'.

Dateiname: /etc/dhcp/dhcpd.conf

subnet 10.0.0.0 netmask 255.255.255.0 {

        option routers 10.0.0.1;

}

allow booting;
allow bootp;

# Standard configuration directives...

option domain-name "plop";
option subnet-mask 255.255.255.0;
option broadcast-address 10.0.0.255;
option domain-name-servers 10.0.0.1;
option routers 10.0.0.1;

# Group the PXE bootable hosts together
group {
	# PXE-specific configuration directives...
	next-server 10.0.0.1;
	filename "/ploplinux-netboot/pxelinux.0";

	# You need an entry like this for every host
	# unless you're using dynamic addresses
        host testpc {
	        hardware ethernet 00:0C:6E:A6:1A:E6;
		fixed-address 10.0.0.250;
	}
}

den Server starten Sie mit 'dhcpd'.

Hinweis: Mit 'dhcpd -f' starten Sie den DHCP Server im Vordergrund und erhalten Debuginformationen.

Hinweis: Um eine andere TFTP Server IP Adresse zu verwenden, ändern Sie die IP Adresse in der Zeile mit 'next-server'.


1.3. Setup des TFTP Servers


Laden Sie die neueste Version des TFTP Servers von ftp://www.kernel.org/pub/software/network/tftp/ herunter und installieren Sie den Server mit './configure --prefix=/usr && make && make install'.

Wir starten den TFTP Server mittels Xinetd.

Hier ist die Grundkonfiguration für Xinetd.

Dateiname: /etc/xinetd.conf

#
# Simple configuration file for xinetd
#
# Some defaults, and include /etc/xinetd.d/

defaults
{
	log_type	= SYSLOG daemon info
	log_on_success	= PID HOST DURATION
	log_on_failure	= HOST
	instances	= 100
	per_source	= 20
}

includedir /etc/xinetd.d

Hier ist die Konfiguration für den TFTP Server.
Wichtig ist die Zeile mit 'server_args = -s /tftpboot'. Damit wird das TFTP Hauptverzeichnis angegeben.

Dateiname: /etc/xinetd.d/tftp

# default: off
# description: The tftp server serves files using the trivial 

# file transfer \
# protocol. The tftp protocol is often used to boot diskless \
# workstations, download configuration files to 

# network-aware printers, \
# and to start the installation process for some operating systems.
service tftp
{

socket_type = dgram
protocol = udp
wait = yes
user = root
#only_from = 10.0.0.1
server = /usr/sbin/in.tftpd
server_args = -s /tftpboot
disable = no 
per_source = 11
cps = 100 2

}

Xinetd wird mit dem Befehl 'xinetd' gestartet.

Hinweis: Mit 'xinetd -d' starten Sie den Xinetd im Vordergrund und erhalten Debuginformationen.


2. NFS


2.1. Booten mit NFS

Voraussetzung ist der DHCP und TFTP Server (Setup).

Grundkonfigurationen für den NFS Server, ohne Rücksicht auf Sicherheitsaspekte:

Dateiname: /etc/exports

/tftpboot/ploplinux-netboot -no_subtree_check  10.0.0.250

Dateiname: /etc/hosts.allow

portmap: 10.0.0.0/255.255.255.0
lockd: 10.0.0.0/255.255.255.0
rquotad: 10.0.0.0/255.255.255.0
mountd: 10.0.0.0/255.255.255.0
statd: 10.0.0.0/255.255.255.0

Dateiname: /etc/hosts.deny

portmap:ALL
lockd:ALL
mountd:ALL
rquotad:ALL
statd:ALL


Parameter: nfsmount=NFSSHARE|PARAMETER

Beispiel: nfsmount=10.0.0.1:/tftpboot/ploplinux-netboot
Beispiel: nfsmount=10.0.0.1:/tftpboot/ploplinux-netboot|rsize=2048,wsize=2048,nolock,vers=2,hard,intr

Dateiname: /tftpboot/ploplinux-netboot/pxelinux.cfg/nfs.conf

# Boot from NFS 

label linux-nfs
    menu label Plop Linux - NFS
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=1 nfsmount=10.0.0.1:/tftpboot/ploplinux-netboot nomodeset


label linuxfb-nfs
    menu label Plop Linux framebuffer mode - NFS
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=0x317 nfsmount=10.0.0.1:/tftpboot/ploplinux-netboot

nfs.conf wird von /tftpboot/ploplinux-netboot/pxelinux.cfg/default geladen.

Wenn der DHCP, XINET und NFS Server richtig laufen, dann sollten Sie Plop Linux via Netzwerk booten können.


2.2. ISO über NFS booten


Sie brauchen die ISO Datei ploplinux-4.3.3-x86_64.iso, die Verzeichnisstruktur und Dateien von ploplinux-pxeboot.tar.gz und das 'syslinux' Verzeichnis aus ploplinux-4.3.3-x86_64.tar.gz. Der DHCP und TFTP Server müssen funktionieren.

Grundkonfigurationen für den NFS Server, ohne Rücksicht auf Sicherheitsaspekte:

Dateiname: /etc/exports

/tftpboot/ploplinux-netboot -no_subtree_check  10.0.0.250

Dateiname: /etc/hosts.allow

portmap: 10.0.0.0/255.255.255.0
lockd: 10.0.0.0/255.255.255.0
rquotad: 10.0.0.0/255.255.255.0
mountd: 10.0.0.0/255.255.255.0
statd: 10.0.0.0/255.255.255.0

Dateiname: /etc/hosts.deny

portmap:ALL
lockd:ALL
mountd:ALL
rquotad:ALL
statd:ALL


Kopieren Sie ploplinux-4.3.3-x86_64.iso in das Verzeichnis '/tftpboot/ploplinux-netboot/'.

Erstellen Sie einen Symlink 'ln -s ploplinux-4.3.3-x86_64.iso ploplinux.iso'.


Parameter: nfsmount=NFSSHARE|PARAMETER iso_filename=ISODATEI

Am Server: /tftpboot/ploplinux-netboot/ploplinux.iso
Beispiel: nfsmount=10.0.0.1:/tftpboot/ploplinux-netboot iso_filename=ploplinux.iso
Beispiel: nfsmount=10.0.0.1:/tftpboot/ploplinux-netboot|rsize=2048,wsize=2048,nolock,vers=2,hard,intr iso_filename=ploplinux.iso

Dateiname: /tftpboot/ploplinux-netboot/pxelinux.cfg/nfs-iso.conf

# Boot from NFS - ISO

label linux-nfs-iso
    menu label Plop Linux - NFS ISO
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=1 nfsmount=10.0.0.1:/tftpboot/ploplinux iso_filename=ploplinux.iso nomodeset


label linuxfb-nfs-iso
    menu label Plop Linux framebuffer mode - NFS ISO
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=0x317 nfsmount=10.0.0.1:/tftpboot/ploplinux iso_filename=ploplinux.iso

nfs-iso.conf wird von /tftpboot/ploplinux-netboot/pxelinux.cfg/default
Entfernen Sie die '#' in der Zeile mit '#include pxelinux.cfg/nfs-iso.conf' damit die Konfigurationsdatei nfs-iso.conf geladen wird.


3. Samba Netzlaufwerk


3.1. Booten mit Samba Netzlaufwerk


Voraussetzung ist der DHCP und TFTP Server (Setup).

Grundkonfiguration für den Samba Server, ohne Rücksicht auf Sicherheitsaspekte:

Dateiname: /etc/samba/smb.conf

;=== CUT =====

[ploplinux-netboot]
  path = /tftpboot/ploplinux-netboot
  writable = no
  read only = no


;=== CUT =====


Parameter: smbmount=//10.0.0.1/ploplinux:SMBUSER:SMBPASSWORD

SMBUSER: Benutzers der Zugriff auf das Netzlaufwerk hat. Sollten alle Benutzer Zugriff haben, dann verwenden Sie "" für SMBUSER
SMBPASSWORD: Passwort des Benutzers. Sollte kein Passwort benötigt werden, dann verwenden Sie "" für SMBPASSWORD

Beispiel: smbmount=//10.0.0.1/ploplinux:myuser:mypass
Beispiel: smbmount=//10.0.0.1/ploplinux:myuser2:""

Dateiname: /tftpboot/ploplinux-netboot/pxelinux.cfg/smb.conf

# Boot from Samba/Windows share

label linux-smb
menu label Plop Linux - Samba
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=1 smbmount=//10.0.0.1/ploplinux-netboot:SMBUSER:SMBPASSWORD nomodeset


label linuxfb-smb
menu label Plop Linux framebuffer mode - Samba
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=0x317 smbmount=//10.0.0.1/ploplinux-netboot:SMBUSER:SMBPASSWORD

smb.conf wird von /tftpboot/ploplinux-netboot/pxelinux.cfg/default
Entfernen Sie die '#' in der Zeile mit '#include pxelinux.cfg/smb.conf' damit die Konfigurationsdatei smb.conf geladen wird.

Wenn der DHCP, XINET und Samba Server richtig laufen, dann sollten Sie Plop Linux via Netzwerk booten können.


3.2. ISO über Samba Netzlaufwerk booten


Sie brauchen die ISO Datei ploplinux-4.3.3-x86_64.iso, die Verzeichnisstruktur und Dateien von ploplinux-pxeboot.tar.gz und das 'syslinux' Verzeichnis aus ploplinux-4.3.3-x86_64.tar.gz. Der DHCP und TFTP Server müssen funktionieren.

Grundkonfiguration für den Samba Server, ohne Rücksicht auf Sicherheitsaspekte:

Dateiname: /etc/samba/smb.conf

;=== CUT =====

[ploplinux-netboot]
  path = /tftpboot/ploplinux-netboot
  writable = no
  read only = no


;=== CUT =====

Erstellen Sie die Datei '/tftpboot/ploplinux-netboot/filelist-iso' für das Samba booten. In der Datei steht der ISO Dateiname.

cd /tftpboot/ploplinux-netboot
echo ploplinux-netboot/ploplinux.iso > filelist-iso

Kopieren Sie ploplinux-4.3.3-x86_64.iso in das Verzeichnis '/tftpboot/ploplinux-netboot/'.

Erstellen Sie einen Symlink 'ln -s ploplinux-4.3.3-x86_64.iso ploplinux.iso'.


Parameter: smbmount=//10.0.0.1/ploplinux:SMBUSER:SMBPASSWORD iso_filename=ISOFILE

SMBUSER: Benutzers der Zugriff auf das Netzlaufwerk hat. Sollten alle Benutzer Zugriff haben, dann verwenden Sie "" für SMBUSER
SMBPASSWORD: Passwort des Benutzers. Sollte kein Passwort benötigt werden, dann verwenden Sie "" für SMBPASSWORD
iso_filename=: ISO Dateiname relativ zum Share

Beispiel: smbmount=//10.0.0.1/ploplinux:myuser:mypass iso_filename=ploplinux.iso
Beispiel: smbmount=//10.0.0.1/ploplinux:myuser2:"" iso_filename=ploplinux.iso

Dateiname: /tftpboot/ploplinux-netboot/pxelinux.cfg/smb-iso.conf

# Boot from Samba/Windows share - ISO

label linux-smb-iso
menu label Plop Linux - Samba ISO
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=1 smbmount=//10.0.0.1/ploplinux-netboot:SMBUSER:SMBPASSWORD iso_filename=ploplinux.iso nomodeset


label linuxfb-smb-iso
menu label Plop Linux framebuffer mode - Samba ISO
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=0x317 smbmount=//10.0.0.1/ploplinux-netboot:SMBUSER:SMBPASSWORD iso_filename=ploplinux.iso

smb-iso.conf wird von /tftpboot/ploplinux-netboot/pxelinux.cfg/default
Entfernen Sie die '#' in der Zeile mit '#include pxelinux.cfg/smb-iso.conf' damit die Konfigurationsdatei smb-iso.conf geladen wird.

Wenn der DHCP, XINET und Samba Server richtig laufen, dann sollten Sie Plop Linux via Netzwerk booten können.


4. TFTP


4.1. Nur mit TFTP booten


Voraussetzung ist der DHCP und TFTP Server (Setup).

Erstellen Sie die Datei '/tftpboot/ploplinux-netboot/filelist' in der alle Dateien für das Booten von TFTP aufgelistet sind.

cd /tftpboot
find ploplinux-netboot > ploplinux-netboot/tftpfilelist

Beispieldatei: /tftpboot/ploplinux-netboot/tftpfilelist


Parameter: tftpboot=SERVER|FILELIST dir=PLOPLINUXDIRECTORY

Beispiel: tftpboot=10.0.0.1|ploplinux-netboot/tftpfilelist dir=/ploplinux-netboot/ploplinux

Dateiname: /tftpboot/ploplinux-netboot/pxelinux.cfg/tftp.conf

# boot from TFTP

label linux-tftp
menu label Plop Linux - TFTP
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=1 tftpboot=10.0.0.1|ploplinux-netboot/tftpfilelist dir=/ploplinux-netboot/ploplinux nomodeset


label linuxfb-tftp
menu label Plop Linux framebuffer mode - TFTP
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=0x317 tftpboot=10.0.0.1|ploplinux-netboot/tftpfilelist dir=/ploplinux-netboot/ploplinux

tftp.conf wird von /tftpboot/ploplinux-netboot/pxelinux.cfg/default
Entfernen Sie die '#' in der Zeile mit '#include pxelinux.cfg/tftp.conf' damit die Konfigurationsdatei tftp.conf geladen wird.


4.2. ISO über TFTP booten


Sie brauchen die ISO Datei ploplinux-4.3.3-x86_64.iso, die Verzeichnisstruktur und Dateien von ploplinux-pxeboot.tar.gz und das 'syslinux' Verzeichnis aus ploplinux-4.3.3-x86_64.tar.gz. Der DHCP und TFTP Server müssen funktionieren.

Erstellen Sie die Datei '/tftpboot/ploplinux-netboot/tftpfilelist-iso' für das TFTP booten. In der Datei steht der ISO Dateiname.

cd /tftpboot/ploplinux-netboot
echo ploplinux-netboot/ploplinux.iso > tftpfilelist-iso

Kopieren Sie ploplinux-4.3.3-x86_64.iso in das Verzeichnis '/tftpboot/ploplinux-netboot/'.

Erstellen Sie einen Symlink 'ln -s ploplinux-4.3.3-x86_64.iso ploplinux.iso'.


Parameter: tftpboot=SERVER|FILELIST iso_filename=ISOFILE

Beispiel: tftpboot=10.0.0.1|ploplinux-netboot/tftpfilelist-iso iso_filename=ploplinux-netboot/ploplinux.iso

Dateiname: /tftpboot/ploplinux-netboot/pxelinux.cfg/tftp-iso.conf

# boot from TFTP - ISO

label linux-tftp-iso
menu label Plop Linux - TFTP ISO
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=1 tftpboot=10.0.0.1|ploplinux-netboot/tftpfilelist-iso iso_filename=ploplinux-netboot/ploplinux.iso nomodeset


label linuxfb-tftp-iso
menu label Plop Linux framebuffer mode - TFTP ISO
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=0x317 tftpboot=10.0.0.1|ploplinux-netboot/tftpfilelist-iso iso_filename=ploplinux-netboot/ploplinux.iso

tftp-iso.conf wird von /tftpboot/ploplinux-netboot/pxelinux.cfg/default
Entfernen Sie die '#' in der Zeile mit '#include pxelinux.cfg/tftp-iso.conf' damit die Konfigurationsdatei tftp-iso.conf geladen wird.


5. FTP


5.1. Booten mit FTP


Voraussetzung ist der DHCP und TFTP Server (Setup) und ein FTP Server.

Das FTP Hauptverzeichnis befindet ist in diesem Beispiel '/tftpboot/'.

Erstellen Sie die Datei '/tftpboot/ploplinux-netboot/filelist' in der alle Dateien für das Booten von FTP aufgelistet sind.

cd /tftpboot/ploplinux-netboot
find > ftpfilelist

Beispieldatei: /tftpboot/ploplinux-netboot/ftpfilelist


Parameter: url=ftp://FTPUSER:FTPPASSWORD@FTPSERVER/FTPDIRECTORY|FILELIST

Beispiel: url=ftp://myuser:mypass@10.0.0.1/ploplinux-netboot|/ftpfilelist

Dateiname: /tftpboot/ploplinux-netboot/pxelinux.cfg/ftp.conf

# boot from FTP

label linux-ftp
menu label Plop Linux - FTP
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=1 url=ftp://myuser:mypass@10.0.0.1/ploplinux-netboot|/ftpfilelist nomodeset


label linuxfb-ftp
menu label Plop Linux framebuffer mode - FTP
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=0x317 url=ftp://myuser:mypass@10.0.0.1/ploplinux-netboot|/ftpfilelist

ftp.conf wird von /tftpboot/ploplinux-netboot/pxelinux.cfg/default
Entfernen Sie die '#' in der Zeile mit '#include pxelinux.cfg/ftp.conf' damit die Konfigurationsdatei ftp.conf geladen wird.


5.2. Boot ISO über FTP


Sie brauchen die ISO Datei ploplinux-4.3.3-x86_64.iso, die Verzeichnisstruktur und Dateien von ploplinux-pxeboot.tar.gz und das 'syslinux' Verzeichnis aus ploplinux-4.3.3-x86_64.tar.gz. Der DHCP und TFTP Server müssen funktionieren. Ein FTP Server muß vorhanden sein.

Das FTP Hauptverzeichnis befindet ist in diesem Beispiel '/tftpboot/'.

Erstellen Sie die Datei '/tftpboot/ploplinux-netboot/ftpfilelist-iso' für das FTP booten. In der Datei steht der ISO Dateiname.

cd /tftpboot/ploplinux-netboot
echo ploplinux.iso > ftpfilelist-iso

Kopieren Sie ploplinux-4.3.3-x86_64.iso in das Verzeichnis '/tftpboot/ploplinux-netboot/'.

Erstellen Sie einen Symlink 'ln -s ploplinux-4.3.3-x86_64.iso ploplinux.iso'.


Parameter: url=ftp://FTPUSER:FTPPASSWORD@FTPSERVER/FTPDIRECTORY|FILELIST iso_filename=ISOFILE

Beispiel: url=ftp://myuser:mypass@10.0.0.1/ploplinux-netboot|/ftpfilelist-iso iso_filename=ploplinux.iso

Dateiname: /tftpboot/ploplinux-netboot/pxelinux.cfg/ftp-iso.conf

# boot from FTP - ISO

label linux-ftp-iso
menu label Plop Linux - FTP ISO
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=1 url=ftp://myuser:mypass@10.0.0.1/ploplinux-netboot|/ftpfilelist-iso iso_filename=ploplinux.iso nomodeset


label linuxfb-ftp-iso
menu label Plop Linux framebuffer mode - FTP ISO
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=0x317 url=ftp://myuser:mypass@10.0.0.1/ploplinux-netboot|/ftpfilelist-iso iso_filename=ploplinux.iso

ftp-iso.conf wird von /tftpboot/ploplinux-netboot/pxelinux.cfg/default
Entfernen Sie die '#' in der Zeile mit '#include pxelinux.cfg/ftp-iso.conf' damit die Konfigurationsdatei ftp-iso.conf geladen wird.


6. HTTP


6.1. Boot mit HTTP


Voraussetzung ist der DHCP und TFTP Server (Setup) und ein WEB Server.

Das Virtual Host Hauptverzeichnis ist in diesem Beispiel '/tftpboot/'.

Erstellen Sie die Datei '/tftpboot/ploplinux-netboot/filelist' in der alle Dateien für das Booten von HTTP aufgelistet sind.

cd /tftpboot/ploplinux-netboot
find > webfilelist

Beispieldatei: /tftpboot/ploplinux-netboot/webfilelist


Parameter: url=http://USER:PASS@WEBSERVER/WEBDIRECTORY|FILELIST

Beispiel: url=http://www.ploplinux.com/ploplinux-netboot|/webfilelist
Beispiel: url=http://myuser:mypass@www.ploplinux.com/ploplinux-netboot|/webfilelist

Dateiname: /tftpboot/ploplinux-netboot/pxelinux.cfg/http.conf

# boot from HTTP

label linux-http
menu label Plop Linux - HTTP
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=1 url=http://www.ploplinux.com/ploplinux-netboot|/webfilelist nomodeset


label linuxfb-http
menu label Plop Linux framebuffer mode - HTTP
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=0x317 url=http://www.ploplinux.com/ploplinux-netboot|/webfilelist

http.conf wird von /tftpboot/ploplinux-netboot/pxelinux.cfg/default
Entfernen Sie die '#' in der Zeile mit '#include pxelinux.cfg/http.conf' damit die Konfigurationsdatei http.conf geladen wird.


6.2. Boot ISO über HTTP


Sie brauchen die ISO Datei ploplinux-4.3.3-x86_64.iso, die Verzeichnisstruktur und Dateien von ploplinux-pxeboot.tar.gz und das 'syslinux' Verzeichnis aus ploplinux-4.3.3-x86_64.tar.gz. Der DHCP und TFTP Server müssen funktionieren. Ein WEB Server muß vorhanden sein.

Das Virtual Host Hauptverzeichnis ist in diesem Beispiel '/tftpboot/'.

Erstellen Sie die Datei '/tftpboot/ploplinux-netboot/webfilelist-iso' für das HTTP booten. In der Datei steht der ISO Dateiname.

cd /tftpboot/ploplinux-netboot
echo ploplinux.iso > webfilelist-iso

Kopieren Sie ploplinux-4.3.3-x86_64.iso in das Verzeichnis '/tftpboot/ploplinux-netboot/'.

Erstellen Sie einen Symlink 'ln -s ploplinux-4.3.3-x86_64.iso ploplinux.iso'.


Parameter: url=http://USER:PASS@WEBSERVER/WEBDIRECTORY|FILELIST iso_filename=ISOFILE

Beispiel: url=http://www.ploplinux.com/ploplinux-netboot|/webfilelist-iso iso_filename=ploplinux.iso
Beispiel: url=http://myuser:mypass@www.ploplinux.com/ploplinux-netboot|/webfilelist-iso iso_filename=ploplinux.iso

Dateiname: /tftpboot/ploplinux-netboot/pxelinux.cfg/http-iso.conf

# boot from HTTP - ISO

label linux-http-iso
menu label Plop Linux - HTTP ISO
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=1 url=http://www.ploplinux.com/ploplinux-netboot|/webfilelist-iso iso_filename=ploplinux.iso nomodeset


label linuxfb-http-iso
menu label Plop Linux framebuffer mode - HTTP ISO
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=0x317 url=http://www.ploplinux.com/ploplinux-netboot|/webfilelist-iso iso_filename=ploplinux.iso

http-iso.conf wird von /tftpboot/ploplinux-netboot/pxelinux.cfg/default
Entfernen Sie die '#' in der Zeile mit '#include pxelinux.cfg/http-iso.conf' damit die Konfigurationsdatei http-iso.conf geladen wird.


7. Boot Probleme


Wahrscheinlich wurde irgendwo ein falscher Pfad angegeben. Wenn Sie im Bootmenü sind, dann drücken Sie bei dem zu bootenden Eintrag die Tabulatortaste und fügen am Ende der Zeile 'debug' hinzu. Dadurch erhalten Sie beim Booten mehr Infos.


PXE Booten vom Netzwerk (DHCP, TFTP, Netzlaufwerk, FTP, HTTP) - Windows Server


Die Mindestvoraussetzungen für das Booten vom Netzwerk sind ein DHCP Server und ein TFTP Server.

Die Plop Linux Dateien werden via Windows Netzlaufwerk, TFTP, FTP oder HTTP geladen bzw. zugegriffen.

Sie können funktionierendes ein Beispiel mit der kompletten Verzeichnisstruktur herunterladen: netboot-sample.tar.gz, für ISO netboot-sample-iso.tar.gz

Die Download Links in der Beschreibung verweisen auf die 64-Bit Version. Für die Erstellung einer 32-Bit Version laden Sie die entsprechende Datei aus dem Download Bereich herunter.


Das Konfigurieren wird anhand eines Beispiels erklärt. Die Voraussetzungen sind

  • Netzwerk: 10.0.0.x Netmask 255.255.255.0
  • Server IP: 10.0.0.1
  • Client IP: wird mittels DHCP zugeteilt
  • TFTP Hauptverzeichnis: c:\tftpboot

Es funktioniert auch mit anderen IP Adressen!


1. Setup
1.1. Entpacken der Plop Linux Dateien
1.2. Setup des DHCP und TFTP Server
 
2. Windows Netzlaufwerk
2.1. Booten mit Windows Netzlaufwerk
2.2. ISO über Windows Netzlaufwerk booten
 
3. TFTP
3.1. Nur mit TFTP booten
3.2. ISO über TFTP booten
 
4. FTP
4.1. Booten mit FTP
4.2. ISO über FTP booten
 
5. HTTP
5.1. Booten mit HTTP
5.2. ISO über HTTP booten
 
6. Boot Probleme

1. Setup


1.1. Entpacken der Plop Linux Dateien


Entpacken Sie die Datei ploplinux-pxeboot.zip nach c:\

Jetzt haben Sie die grundlegende Verzeichnisstruktur und die PXE Basisdateien in c:\tftpboot.

Entpacken Sie die Datei ploplinux-4.3.3-x86_64.zip

Kopieren Sie den Inhalt von ploplinux-4.3.3\ zu c:\tftpboot\ploplinux-netboot\.

Nun sollten Sie folgende Verzeichnisse und Dateien haben

c:\tftpboot\
           \ploplinux-netboot\
                    	     \boot.msg
                    	     \memtest
		    	     \menu.c32
		    	     \spash.png
		    	     \vesamenu.c32
                             \pxelinux.0
                    	     \ploplinux\
                            	       \bin\
                            	       \bin.sqfs
                            	       \etc.tgz
                            	       \lib.sqfs
			    	       \opt\
                            	       \ploplinux.version
                    		       \pxelinux.cfg\
                                		    \default
		    		       \syslinux\
		            			\kernel\
		                    		       \bzImage
			            		       \initramfs.gz
		            			\plop\
		                		     \plpbt.bin
			        		     \plpinstc.com


1.2. Setup des DHCP und TFTP Server


Verwenden Sie TFTPD32 von http://tftpd32.jounin.net/. Das Programm ist ein DHCP und TFTP Server in einem.

TFTPD32 Einstellungen:

  • Setzen Sie base directory zu c:\tftpboot
  • Aktivieren Sie TFTP server
  • Aktivieren Sie DHCP server
  • Falls nötig TFTP security none
  • Aktivieren Sie Option negotiation
  • Aktivieren Sie Translate Unix file names

Setup DHCP:

  • IP pool address starten mit 10.0.0.100
  • Boot File \ploplinux\pxelinux.0


2. Windows Netzlaufwerk


2.1. Booten mit Windows Netzlaufwerk


Voraussetzung ist der DHCP und TFTP Server (Setup).

Geben Sie das Verzeichnis c:\tftpboot\ploplinux-netboot mit dem Namen ploplinux-netboot in Ihrem Netzwerk frei.


Parameter: smbmount=//SERVER/SHARE:SMBUSER:SMBPASSWORD

SMBUSER: Benutzers der Zugriff auf das Netzlaufwerk hat. Sollten alle Benutzer Zugriff haben, dann verwenden Sie "" für SMBUSER
SMBPASSWORD: Passwort des Benutzers. Sollte kein Passwort benötigt werden, dann verwenden Sie "" für SMBPASSWORD

Beispiel: smbmount=//10.0.0.1/ploplinux-netboot:myuser:mypass
Beispiel: smbmount=//10.0.0.1/ploplinux-netboot:myuser2:""

Dateiname: c:\tftpboot\ploplinux-netboot\pxelinux.cfg\smb.conf

# Boot from Samba/Windows share

label linux-smb
menu label Plop Linux - Samba
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=1 smbmount=//10.0.0.1/ploplinux-netboot:SMBUSER:SMBPASSWORD nomodeset


label linuxfb-smb
menu label Plop Linux framebuffer mode - Samba
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=0x317 smbmount=//10.0.0.1/ploplinux-netboot:SMBUSER:SMBPASSWORD

smb.conf wird von c:\tftpboot\ploplinux-netboot\pxelinux.cfg\default
Entfernen Sie die # in der Zeile mit #include pxelinux.cfg/smb.conf damit die Konfigurationsdatei smb.conf geladen wird.

Wenn tftpd32 richtig läuft, dann sollten Sie Plop Linux via Netzwerk starten können.


2.2. ISO über Windows Netzlaufwerk booten


Sie brauchen die ISO Datei ploplinux-4.3.3-x86_64.iso, die Verzeichnisstruktur und Dateien von ploplinux-pxeboot.zip und das syslinux Verzeichnis aus ploplinux-4.3.3-x86_64.zip. Der DHCP und TFTP Server müssen funktionieren.

Geben Sie das Verzeichnis c:\tftpboot\ploplinux-netboot mit dem Namen ploplinux-netboot in Ihrem Netzwerk frei.

Kopieren Sie ploplinux-4.3.3-x86_64.iso in das Verzeichnis c:\tftpboot\ploplinux-netboot\

Ändern Sie den Dateinamen zu ploplinux.iso

Erstellen Sie die Datei c:\tftpboot\ploplinux-netboot\filelist-iso für das Booten vom Windows Netzlaufwerk. In der Datei steht der ISO Dateiname. Der Pfadname der ISO Date wird statt "\" mit "/" angegeben.

echo "ploplinux-netboot/ploplinux.iso" > c:\tftpboot\ploplinux-netboot\filelist-iso


Parameter: smbmount=//SERVER/SHARE:SMBUSER:SMBPASSWORD iso_filename=ISODATEI

SMBUSER: Benutzers der Zugriff auf das Netzlaufwerk hat. Sollten alle Benutzer Zugriff haben, dann verwenden Sie "" für SMBUSER
SMBPASSWORD: Passwort des Benutzers. Sollte kein Passwort benötigt werden, dann verwenden Sie "" für SMBPASSWORD
iso_filename=: ISO Dateiname relativ zum Share

Beispiel: smbmount=//10.0.0.1/ploplinux-netboot:myuser:mypass iso_filename=ploplinux.iso
Beispiel: smbmount=//10.0.0.1/ploplinux-netboot:myuser2:"" iso_filename=ploplinux.iso

Share: \\10.0.0.1\ploplinux-netboot
Am Server: c:\tftpboot\ploplinux-netboot\ploplinux.iso

Dateiname: c:\tftpboot\ploplinux-netboot\pxelinux.cfg\smb-iso.conf

# Boot from Samba/Windows share - ISO

label linux-smb-iso
menu label Plop Linux - Samba ISO
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=1 smbmount=//10.0.0.1/ploplinux-netboot:SMBUSER:SMBPASSWORD iso_filename=ploplinux.iso nomodeset


label linuxfb-smb-iso
menu label Plop Linux framebuffer mode - Samba ISO
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=0x317 smbmount=//10.0.0.1/ploplinux-netboot:SMBUSER:SMBPASSWORD iso_filename=ploplinux.iso

smb-iso.conf wird von c:\tftpboot\ploplinux-netboot\pxelinux.cfg\default
Entfernen Sie die # in der Zeile mit #include pxelinux.cfg/smb-iso.conf damit die Konfigurationsdatei smb-iso.conf geladen wird.

Wenn der DHCP, XINET und Samba Server richtig laufen, dann sollten Sie Plop Linux via Netzwerk booten können.


3. TFTP


3.1. Nur mit TFTP booten


Voraussetzung ist der DHCP und TFTP Server (Setup).

Erstellen Sie die Datei c:\tftpboot\ploplinux-netboot\filelist in der alle Dateien für das Booten von TFTP aufgelistet sind. Starten Sie genfilelist.exe in der Kommandozeile.

genfilelist c:\tftpboot ploplinux-netboot > c:\tftpboot\ploplinux-netboot\tftpfilelist

Beispieldatei: c:\tftpboot\ploplinux-netboot\tftpfilelist


Parameter: tftpboot=SERVER|FILELIST dir=PLOPLINUXDIRECTORY

Beispiel: tftpboot=10.0.0.1|ploplinux-netboot/tftpfilelist dir=/ploplinux-netboot/ploplinux

Dateiname: c:\tftpboot\ploplinux-netboot\pxelinux.cfg\tftp.conf

# boot from TFTP

label linux-tftp
menu label Plop Linux - TFTP
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=1 tftpboot=10.0.0.1|ploplinux-netboot/tftpfilelist dir=/ploplinux-netboot/ploplinux nomodeset


label linuxfb-tftp
menu label Plop Linux framebuffer mode - TFTP
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=0x317 tftpboot=10.0.0.1|ploplinux-netboot/tftpfilelist dir=/ploplinux-netboot/ploplinux

tftp.conf wird von c:\tftpboot\ploplinux-netboot\pxelinux.cfg\default
Entfernen Sie die # in der Zeile mit #include pxelinux.cfg/tftp.conf damit die Konfigurationsdatei tftp.conf geladen wird.


3.2. ISO über TFTP booten


Sie brauchen die ISO Datei ploplinux-4.3.3-x86_64.iso, die Verzeichnisstruktur und Dateien von ploplinux-pxeboot.zip und das syslinux Verzeichnis aus ploplinux-4.3.3-x86_64.zip. Der DHCP und TFTP Server müssen funktionieren.

Kopieren Sie ploplinux-4.3.3-x86_64.iso in das Verzeichnis c:\tftpboot\ploplinux-netboot\

Ändern Sie den Dateinamen zu ploplinux.iso

Erstellen Sie die Datei c:\tftpboot\ploplinux-netboot\tftpfilelist-iso für das TFTP booten. In der Datei steht der ISO Dateiname. Statt "\" muß "/" in der Datei verwendet werden.

echo "ploplinux-netboot/ploplinux.iso" > c:\tftpboot\ploplinux-netboot\tftpfilelist-iso


Parameter: tftpboot=SERVER|FILELIST iso_filename=ISODATEI

Beispiel: tftpboot=10.0.0.1|ploplinux-netboot/tftpfilelist-iso iso_filename=ploplinux-netboot/ploplinux.iso

Dateiname: c:\tftpboot\ploplinux-netboot\pxelinux.cfg\tftp-iso.conf

# boot from TFTP - ISO

label linux-tftp-iso
menu label Plop Linux - TFTP ISO
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=1 tftpboot=10.0.0.1|ploplinux-netboot/tftpfilelist-iso iso_filename=ploplinux-netboot/ploplinux.iso nomodeset


label linuxfb-tftp-iso
menu label Plop Linux framebuffer mode - TFTP ISO
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=0x317 tftpboot=10.0.0.1|ploplinux-netboot/tftpfilelist-iso iso_filename=ploplinux-netboot/ploplinux.iso

tftp-iso.conf wird von c:\tftpboot\ploplinux-netboot\pxelinux.cfg\default
Entfernen Sie die # in der Zeile mit #include pxelinux.cfg/tftp-iso.conf damit die Konfigurationsdatei tftp-iso.conf geladen wird.


5. FTP


5.1. Booten mit FTP


Voraussetzung ist der DHCP und TFTP Server (Setup) und ein FTP Server.

Das FTP Hauptverzeichnis befindet ist in diesem Beispiel c:\tftpboot\.

Erstellen Sie die Datei c:\tftpboot\ploplinux-netboot\ftpfilelist in der alle Dateien für das Booten von FTP aufgelistet sind. Starten Sie genfilelist.exe in der Kommandozeile.

genfilelist c:\tftpboot\ploplinux-netboot ploplinux > c:\tftpboot\ploplinux-netboot\ftpfilelist

Beispieldatei: c:\tftpboot\ploplinux-netboot\ftpfilelist


Parameter: url=ftp://FTPUSER:FTPPASSWORD@FTPSERVER/FTPDIRECTORY|FILELIST

Beispiel: url=ftp://myuser:mypass@10.0.0.1/ploplinux-netboot|/ftpfilelist

Dateiname: c:\tftpboot\ploplinux-netboot\pxelinux.cfg\ftp.conf

# boot from FTP

label linux-ftp
menu label Plop Linux - FTP
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=1 url=ftp://myuser:mypass@10.0.0.1/ploplinux-netboot|/ftpfilelist nomodeset


label linuxfb-ftp
menu label Plop Linux framebuffer mode - FTP
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=0x317 url=ftp://myuser:mypass@10.0.0.1/ploplinux-netboot|/ftpfilelist

ftp.conf wird von c:\tftpboot\ploplinux-netboot\pxelinux.cfg\default
Entfernen Sie die # in der Zeile mit #include pxelinux.cfg/ftp.conf damit die Konfigurationsdatei ftp.conf geladen wird.


5.2. ISO über FTP booten


Sie brauchen die ISO Datei ploplinux-4.3.3-x86_64.iso, die Verzeichnisstruktur und Dateien von ploplinux-pxeboot.zip und das syslinux Verzeichnis aus ploplinux-4.3.3-x86_64.zip. Der DHCP und TFTP Server müssen funktionieren. Ein FTP Server muß vorhanden sein.

Das FTP Hauptverzeichnis befindet ist in diesem Beispiel c:\tftpboot\.

Kopieren Sie ploplinux-4.3.3-x86_64.iso in das Verzeichnis c:\tftpboot\ploplinux-netboot\.
Ändern Sie den Dateinamen zu ploplinux.iso

Erstellen Sie die Datei c:\tftpboot\ploplinux-netboot\ftpfilelist-iso für das FTP booten. In der Datei steht der ISO Dateiname. Statt "\" muß "/" in der Datei verwendet werden.

echo "ploplinux.iso" > c:\tftpboot\ploplinux-netboot\ftpfilelist-iso


Parameter: url=ftp://FTPUSER:FTPPASSWORD@FTPSERVER/FTPDIRECTORY|FILELIST iso_filename=ISODATEI

Beispiel: url=ftp://myuser:mypass@10.0.0.1/ploplinux-netboot|/ftpfilelist-iso iso_filename=ploplinux.iso

Dateiname: c:\tftpboot\ploplinux-netboot\pxelinux.cfg\ftp-iso.conf

# boot from FTP - ISO

label linux-ftp-iso
menu label Plop Linux - FTP ISO
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=1 url=ftp://myuser:mypass@10.0.0.1/ploplinux-netboot|/ftpfilelist-iso iso_filename=ploplinux.iso nomodeset


label linuxfb-ftp-iso
menu label Plop Linux framebuffer mode - FTP ISO
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=0x317 url=ftp://myuser:mypass@10.0.0.1/ploplinux-netboot|/ftpfilelist-iso iso_filename=ploplinux.iso

ftp-iso.conf wird von c:\tftpboot\ploplinux-netboot\pxelinux.cfg\default
Entfernen Sie die # in der Zeile mit #include pxelinux.cfg/ftp-iso.conf damit die Konfigurationsdatei ftp-iso.conf geladen wird.


6. HTTP


6.1. Booten mit HTTP


Voraussetzung ist der DHCP und TFTP Server (Setup) und ein WEB Server.

Das Virtual Host Hauptverzeichnis ist in diesem Beispiel c:\tftpboot\.

Erstellen Sie die Datei c:\tftpboot\ploplinux-netboot\webfilelist in der alle Dateien für das Booten von TFTP aufgelistet sind. Starten Sie genfilelist.exe in der Kommandozeile.

genfilelist c:\tftpboot\ploplinux-netboot ploplinux > c:\tftpboot\ploplinux-netboot\webfilelist

Beispieldatei: c:\tftpboot\ploplinux-netboot\webfilelist


Parameter: url=http://USER:PASS@WEBSERVER/WEBDIRECTORY|FILELIST

Beispiel: url=http://www.ploplinux.com/ploplinux-netboot|/webfilelist
Beispiel: url=http://myuser:mypass@www.ploplinux.com/ploplinux-netboot|/webfilelist

Dateiname: c:\tftpboot\ploplinux-netboot\pxelinux.cfg\http.conf

# boot from HTTP

label linux-http
menu label Plop Linux - HTTP
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=1 url=http://www.ploplinux.com/ploplinux-netboot|/webfilelist nomodeset


label linuxfb-http
menu label Plop Linux framebuffer mode - HTTP
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=0x317 url=http://www.ploplinux.com/ploplinux-netboot|/webfilelist

http.conf wird von c:\tftpboot\ploplinux-netboot\pxelinux.cfg\default
Entfernen Sie die # in der Zeile mit #include pxelinux.cfg/http.conf damit die Konfigurationsdatei http.conf geladen wird.


6.2. ISO über HTTP booten


Sie brauchen die ISO Datei ploplinux-4.3.3-x86_64.iso, die Verzeichnisstruktur und Dateien von ploplinux-pxeboot.zip und das syslinux Verzeichnis aus ploplinux-4.3.3-x86_64.zip. Der DHCP und TFTP Server müssen funktionieren. Ein WEB Server muß vorhanden sein.

Das Virtual Host Hauptverzeichnis ist in diesem Beispiel c:\tftpboot\.

Kopieren Sie ploplinux-4.3.3-x86_64.iso in das Verzeichnis c:\tftpboot\ploplinux-netboot\.
Ändern Sie den Dateinamen zu ploplinux.iso

Erstellen Sie die Datei c:\tftpboot\ploplinux-netboot\webfilelist-iso für das HTTP booten. In der Datei steht der ISO Dateiname. Statt "\" muß "/" in der Datei verwendet werden.

echo "ploplinux.iso" > c:\tftpboot\ploplinux-netboot\webfilelist-iso


Parameter: url=http://USER:PASS@WEBSERVER/WEBDIRECTORY|FILELIST iso_filename=ISOFILE

Beispiel: url=http://www.ploplinux.com/ploplinux-netboot|/webfilelist-iso iso_filename=ploplinux.iso
Beispiel: url=http://myuser:mypass@www.ploplinux.com/ploplinux-netboot|/webfilelist-iso iso_filename=ploplinux.iso

Dateiname: c:\tftpboot\ploplinux-netboot\pxelinux.cfg\http-iso.conf

# boot from HTTP - ISO

label linux-http-iso
menu label Plop Linux - HTTP ISO
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=1 url=http://www.ploplinux.com/ploplinux-netboot|/webfilelist-iso iso_filename=ploplinux.iso nomodeset


label linuxfb-http-iso
menu label Plop Linux framebuffer mode - HTTP ISO
    kernel syslinux/kernel/bzImage
    append initrd=syslinux/kernel/initramfs.gz vga=0x317 url=http://www.ploplinux.com/ploplinux-netboot|/webfilelist-iso iso_filename=ploplinux.iso

http-iso.conf wird von c:\tftpboot\ploplinux-netboot\pxelinux.cfg\default
Entfernen Sie die # in der Zeile mit #include pxelinux.cfg/http-iso.conf damit die Konfigurationsdatei http-iso.conf geladen wird.


6. Boot Probleme


Wahrscheinlich wurde irgendwo ein falscher Pfad angegeben. Wenn Sie im Bootmenü sind, dann drücken Sie bei dem zu bootenden Eintrag die Tabulatortaste und fügen am Ende der Zeile "debug" hinzu. Dadurch erhalten Sie beim Booten mehr Infos.


Größe reduzieren


Die Datei opt.sqfs enthällt Xorg, Xfce, Fluxbox und alle Programme die eine grafische Oberfläche benötigen. Wenn Sie diese Programme nicht benötigen, dann können Sie die Datei opt.sqfs löschen. Die Datei ist optional und wird nicht zum Booten benötigt.

Weiters ist es möglich eine eigene Live Version zu erstellen und die binären Dateien verkleinern, Programme entfernen, usw. Sie finden mehr Details im Build Live Release Artikel aus dem Build Tools Bereich. 4.2. Reduced size beschreibt die Erstellung einer kleineren Live Version von Plop Linux.

Eine verkleinerte Live Version von Plop Linux (i486) steht als Download zur Verfügung.







LibreOffice oder OpenOffice hinzufügen


Sie können LibreOffice und/oder OpenOffice dem Live Plop Linux mit einem Skript hinzufügen. Die Office Dateien werrden der opt.sqfs Datei hinzugefügt. Details bzgl. der opt.sqfs finden Sie auf Build Live Release in dem Build Tools Abschnitt.


LibreOffice


• Laden Sie das Skript office_live.sh herunter.

Machen Sie es ausführbar: chmod 700 office_live.sh

Skript Parameter: Den Operationsmodus des Skripts setzt man mit dem ersten Parameter. Für LibreOffice ist es -L. Der zweite Parameter ist der Dateiname der Office Datei.

• Laden Sie LibreOffice von der offiziellen Homepage herunter.

Beispiel Dateiname: LibreOffice_5.0.3_Linux_x86-64_rpm.tar.gz

• Kopieren Sie die opt.sqfs Datei Ihres Plop Linux in das selbe Verzeichnis in dass Sie das Skript und die LibreOffice Datei gespeichert haben.

• Starten Sie ./office_live.sh -L LibreOffice_5.0.3_Linux_x86-64_rpm.tar.gz zum Erstellen der opt_new.sqfs Datei.

• Ersetzen Sie die opt.sqfs Datei Ihres Live Plop Linux mit der neu erstellten opt_new.sqfs Datei.

• Fertig.


OpenOffice


• Laden Sie das Skript office_live.sh herunter.

Machen Sie es ausführbar: chmod 700 office_live.sh

Skript Parameter: Den Operationsmodus des Skripts setzt man mit dem ersten Parameter. Für OpenOffice ist es -O. Der zweite Parameter ist der Dateiname der Office Datei.

• Laden Sie OpenOffice von der offiziellen Homepage herunter.

Beispiel Dateiname: Apache_OpenOffice_4.1.2_Linux_x86-64_install-rpm_en-US.tar.gz

• Kopieren Sie die opt.sqfs Datei Ihres Plop Linux in das selbe Verzeichnis in dass Sie das Skript und die OpenOffice Datei gespeichert haben.

• Starten Sie ./office_live.sh -O Apache_OpenOffice_4.1.2_Linux_x86-64_install-rpm_en-US.tar.gz zum Erstellen der opt_new.sqfs Datei.

• Ersetzen Sie die opt.sqfs Datei Ihres Live Plop Linux mit der neu erstellten opt_new.sqfs Datei.

• Fertig.



Backup mit Partimage (sichern/wiederherstellen)


Anhand eines Beispiels wird das sichern und wiederherstellen einer NTFS Partition erklärt. Gesichert wird das Betriebssystem Image auf einer USB Festplatte die mit NTFS formatiert ist.

Rahmenbedingungen:

  • Windows ist auf einer SATA Festplatte auf der ersten Partition, die mit NTFS formatiert ist, installiert
  • Das Partitionsimage soll auf einer NTFS formatieren USB Festplatte gespeichert werden.
  • Devicenode SATA Festplatte: /dev/sda
  • Devicenode USB Festplatte: /dev/sdb
Um herauszufinden welche Devicenodes Linux Ihren Laufwerken zuordnet, verwenden Sie dmesg. Ein Beispiel finden Sie unter 2.1 Ein USB Laufwerk bootfähig machen Schritt-für-Schritt. USB-, SCSI- und SATA-Laufwerke werden mit /dev/sdX angesprochen. IDE-Laufwerke werden mit /dev/hdX angesprochen. X ist ein Platzhalter für a bis z.


Vorbereitungen:

  1. Booten Sie Plop Linux.

  2. Mounten Sie die USB Festplatte
    mount /dev/sdb1 /mnt -t ntfs-3g

  3. Wechseln Sie auf die USB Festplatte.
    cd /mnt


Sie können nun mit der folgenden Anleitung Images erstellen und wieder herstellen

1. Partimage Image erstellen
1.1. Batchmode
1.2. Benutzeroberfläche
 
2. Partition wiederherstellen
2.1. Batchmode
2.2. Benutzeroberfläche

1. Partimage Image erstellen

1.1. Batchmode

    Ein Image mit dem Dateinamen windowsXP_20070425 von /dev/sda1 erstellen.
    partimage -z1 -b -d save /dev/sda1 windowsXP_20070425


1.2. Benutzeroberfläche

  1. Starten Sie partimage.
    partimage

  2. Nun wählen Sie die zu sichernde Partition aus.
    /dev/sda1

  3. Mit Tabulator zum nächsten Feld.
    Geben Sie den Dateinamen an z.B.
    windowsXP_20070425

  4. Mit F5 weiter zum nächsten Schirm.
    Hier können Sie ein paar Optionen auswählen. gzip Komprimierung ist schnell und gut.

  5. Mit F5 weiter zum nächsten Schirm.
    Hier können Sie eine Beschreibung für das Image angeben.

  6. Mit 2x Enter weiter zum nächsten Schirm.

  7. Hier finden Sie eine Zusammenfassung der Partition. NTFS Partitionen werden nur experimentell unterstützt, aber funktionierten bei mir bis jetzt immer problemlos. Sollte ein Problem beim erstellen des Images auftreten, dann wird der Vorgang abgebrochen.


2. Partition wiederherstellen

2.1. Batchmode

    Wiederherstellen der Partition /dev/sda1 von der Datei windowsXP_20070425.000
    partimage -b restore /dev/sda1 windowsXP_20070425.000


2.2. Benutzeroberfläche

  1. Starten Sie partimage.
    partimage

  2. Nun wählen Sie die zu wiederherstellende Partition aus.
    /dev/sda1

  3. Mit Tabulator zum nächsten Feld.
    Geben Sie den Dateinamen des Images an z.B.
    windowsXP_20070425.000

  4. Mit F5 weiter zum nächsten Schirm.
    Wenn Sie sicher sind, dann die Frage mit OK beantworten.
    Nun wird die Partition wieder hergestellt.


Backup mit fsarchiver (sichern/wiederherstellen)


Dies ist ein Beispiel zum sichern/wiederherstellen einer Windowspartition. Fsarchiver kann natürlich auch Linux- und andere Partitionen sichern/wiederherstellen.

Bei NTFS muß auch der Parameter '-x' für experimental verwendet werden.

Sichern: fsarchiver -x savefs windows.fsa /dev/sda1

Wiederherstellen: fsarchiver restfs windows.fsa id=0,dest=/dev/sda1


Virenscanner/Virenkiller ClamAV, F-PROT, Avast, AVG


ClamAV
F-PROT Antivirus für Linux
Avast Antivirus für Linux
AVG Antivirus für Linux

ClamAV


ClamAV ist in den X opt.sqfs Dateien und als optionales Paket verfügbar.

opt.sqfs: Sie können ClamAV von der Kommandozeile oder mit dem GUI ClamTk verwenden.

Optionales Paket: Speichern Sie clamav.tar.gz in ploplinux/opt/ ab. Wenn Plop Linux gestartet hat, dann starten Sie setupclamav. Die ClamAV Dateien werden nun entpackt und Sie können freshclam zum Aktualisieren der Datenbank verwenden und clamscan zum Scannen der Dateien.


F-PROT Antivirus für Linux


Der F-PROT Antivirus ist gratis für Privatanwender. Lesen Sie genaueres auf http://www.f-prot.com.

Verwendung mit Plop Linux

Laden Sie die neueste Linux Version von http://www.f-prot.com/products/ herunter und kopieren Sie die tar.gz Datei ins ploplinux/opt/ Verzeichnis.

Download Home: siehe hier
Download Corporate: siehe hier

Wenn Plop Linux gestartet hat, dann starten Sie setupfprot. Die F-PROT Dateien werden nun entpackt und fpscan kann gestartet werden.

Speichern Sie Ihre neueste antivir.def ebenfalls im ploplinux/opt/ Verzeichnis ab um mit den neuesten Virendefinitionen zu scannen.


Avast Antivirus für Linux


Avast Virenscanner ist zur privaten Verwendung gratis. Bitte lesen Sie deren Lizenzbestimmungen auf http://www.avast.com.

Damit man Avast mit Plop Linux verwenden kann wird folgendes benötigt

  1. Ein gültiger Lizenzschlüssel. Diesen Schlüssel erhält man von der Homepage. Der Schlüssel wird per Email zugesendet.

  2. Sie brauchen die Avastprogrammdateien. Diese stehen gepackt unter http://www.avast.com/eng/download-avast-for-linux-edition.html zur Verfügung. Verwenden Sie die tar.gz Version.

  3. Die Antivirendatenbankdatei.

Erstellen Sie folgende Datei im Plop Linux ploplinux/opt/ Verzeichnis.

Dateiname: avastrc
[licence]
key=Ihr Schlüssel

Kopieren Sie die avast4workstation-1.0.8.tar.gz Datei ins ploplinux/opt/ Verzeichnis.


Avast braucht eine Antivirendatenbankdatei damit er funktioniert. Es gibt verschiedene Möglichkeiten um die aktuelle Version zu erhalten.

1. Download der aktuellen Antivirendatenbank mit Linux
1.1. Von der Kommandozeile
1.2. Mit grafischer Oberfläche
2. Download der aktuellen Antivirendatenbank mit Windows

1. Download der aktuellen Antivirendatenbank mit Linux

    Man braucht ein funktionierendes Linux (das Linux mit dem Sie arbeiten oder Plop Linux). Weiters brauchen Sie eine Verbindung zum Internet und einen gültigen Lizenzschlüssel.

    Falls Sie Ihr installiertes Linux verwenden, dann stellen Sie sicher, dass die Datei avastrc in Ihrem Homeverzeichnis im ~/.avast/ Verzeichnis gespeichert ist. Plop Linux kopiert die Datei avastrc während des Bootvorganges vom ploplinux/opt/avastrc Verzeichnis an die richtige Position damit Avast mit Plop Linux funktioniert.

1.1 Von der Kommandozeile

    Starten Sie avast-update um das letzte Antivirendatenbank herunterzuladen. avast-update speichert die Datei 400.vps unter ~/.avast/ ab.

1.2 Mit grafischer Oberfläche

    Verwenden Sie avastgui um die Antivirendatenbank herunterzuladen. avastgui speichert die Datei 400.vps im Verzeichnis ~/.avast/ Ihres Homeverzeichnisses.

2. Download der aktuellen Antivirendatenbank mit Windows

    Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Avastball in der Taskleiste unten rechts. Dann klicken Sie auf Aktualisieren und dann iAvast update.
    Der Windows Avast speichert die Datei 400.vps im Avast Installationsverzeichnis. Standardverzeichnis bei der deutschen Avastversion ist C:\Programme\Alwil Software\Avast4\DATA\.

Wenn man die neueste Version der Datei 400.vps hat, dann kopieren Sie die Datei in das ploplinux/opt/ Verzeichnis vom Plop Linux.

Wenn Plop Linux gestartet hat, dann starten Sie setupavast. Die Avast Dateien werden nun entpackt und avast kann gestartet werden.


AVG Antivirus für Linux


AVG ist gratis für Privatanwender.

Laden sie die neueste Version von http://free.avg.com/us-en/download.prd-alf herunter.

Installieren Sie AVG mit Ihrer bevorzugten Linux Distribution mit "sh avg85flx-r855-a3656.i386.sh"
Damit wird AVG in das /opt/avg/avg8/ installiert.

Dann führen Sie folgenden Befehl aus "cd /opt/avg; ls"

Wenn Sie av sehen dann starten Sie "tar cfz avg.tgz av"
Wenn Sie avg8 sehen dann starten Sie "tar cfz avg.tgz avg8"

Jetzt wurde die Datei /opt/avg/avg.tgz erstellt. Kopieren Sie diese Datei in das ploplinux/opt/ Verzeichnis.

Wenn Plop Linux gestartet wurde, dann starten Sie setupavg. Jetzt werden die AVG Dateien entpackt und Sie können AVG mit dem Befehl avg benutzen.


NAS Server (FTP, NFS, Samba, SSHFS), Media Stream Server, Druckerserver, Wake On LAN


Einleitung
Den NAS User erstellen
Mounten der Festplatte und FTP Zugang testen
NFS
Samba
SSHFS
Media Stream Server - ushare
Drucker Server - cupsd
Wake on LAN
Wiederherstellen aller Einstellungen beim Booten
Abschliessende Worte

Einleitung


Dieses Beispiel zeigt, wie man einen NAS Server (Network Attached Storage Server) und andere Server mit der Plop Linux Live Version laufen läßt. Die Live Version kann von CD/USB oder vom Netzwerk gebootet werden.

Für einen NAS Server ist die Plop Linux Desktop Version besser geeignet als die Live Version, aber dieses Beispiel zeigt, was alles mit der Live Version möglich ist.


Den NAS User erstellen


Starten Sie "adduser nas".


Mounten der Festplatte und FTP Zugang testen


Beispiel: FAT Partition mounten mit Schreibzugriff für den nas User.

mount /dev/sda1 /home/nas -o uid=$(id -u nas)

Beispiel: Mounten einer Ext2/3/4 Partition.

mount /dev/sda2 /home/nas

FTP Zugriff testen mit

ftp localhost

Loggen Sie sich als User nas ein. Erstellen Sie ein Verzeichnis mit "mkdir nastest". Listen Sie das Verzeichnis auf mit "ls".

Um die FTP Servereinstellungen zu ändern, bearbeiten Sie die Datei /etc/proftpd.conf


NFS


Bearbeiten Sie die Datei /etc/exports. Ändern Sie /mnt auf /home/nas. Hier kann man auch diverse Sicherheitseinstellngen vornehmen.

Für einen kleinen Test, erlauben Sie den Zugriff vom localhost 127.0.0.1:

/home/nas 192.168.0.* 10.0.0.* 127.0.0.1(rw)

Laden Sie die geänderten Einstellungen mit exportfs -ra.

Stoppen Sie NFS: killall -9 nfsd rpc.statd rpc.mountd portmap

Starten Sie NFS: startnfs

Test mount (Beispiel Server IP 10.0.0.200): mount 10.0.0.200:/home/nas /mnt

Starten Sie "ls /mnt" um Dateien anzuzeigen.

Mit "umount /mnt" wird die Verbindung getrennt.


Samba


NAS User Samba Passwort: smbpassword -a nas

Test mount: mount //localhost/nas /mnt -o username=nas

Starten Sie "ls /mnt" um Dateien anzuzeigen.

Mit "umount /mnt" wird die Verbindung getrennt.

Um die Samba Servereinstellungen zu ändern, bearbeiten Sie die Datei /etc/samba/smb.conf


SSHFS


Ich empfehle neue Schlüssel mit "sshkeygen.sh" zu generieren. Man muß es nur einmal machen. Die Schlüssel können beim Booten wieder verwendet werden (siehe "Wiederherstellen aller Einstellungen beim Booten").

Eigenes root Passwort setzen mit "passwd"

Test mount: sshfs localhost:/ /mnt

Starten Sie "ls /mnt" um Dateien anzuzeigen.

Mit "umount /mnt" wird die Verbindung getrennt.

Um SSH Servereinstellungen zu ändern, bearbeiten Sie die Datei /etc/ssh/sshd_config


Media Stream Server - ushare


Um ushare zu nutzen benötigt man die opt.sqfs Datei.

Ushare starten (-x für Xbox Support, -D zum Starten im Hintergrund): ushare -x -c /home/nas -D


Drucker Server - cupsd


Um CUPS zu nutzen benötigt man die opt.sqfs Datei.

CUPS im Textmodus konfigurieren:"lynx localhost:631

Wenn man Xfce oder Fluxbox startet, dann kann man CUPS im grafischen Browser konfigurieren.

CUPS Konfigurationsdateien: /etc/opt/cups


Wake on LAN


Um WOL (Wake on LAN) für eth0 zu aktivieren starten Sie setwol.

Der komplette Skriptname ist /media/ploplinux/bin/setwol

Um den Computer aufzuwecken benötigt man die MAC Adresse. Diese erhalten Sie mit dem Befehl "ifconfig eth0". Die MAC Adresse steht bei HWaddr (z.B. 00:2a:c9:d8:a3:a1). Um den Computer aufzuwecken, starten Sie von einem anderen Computer "wol 00:2a:c9:d8:a3:a1".


Wiederherstellen aller Einstellungen beim Booten


Dies ist nicht die eleganteste Methoder, aber die schnellste um alle Einstellungen zu sichern und wieder herzustellen. Eine sauberere Lösung wäre es nur die Server relevanten Konfigurationsdateien zu sichern.

NFS Server stoppen: killall -9 nfsd rpc.statd rpc.mountd portmap

Festplatte trennen: umount /home/nas

Einstellungen sichern: tar cfz /nas.tar.gz /etc /home/nas

Kopieren der Datei nas.tar.gz in das ploplinux/opt Verzeichnis.

Erstellen des Skripts ploplinux/bin/startnas

#!/bin/sh

echo Setup NAS Server

tar xfz $PLOPLINUX_DIR/opt/nas.tar.gz -C /

# mount the hard disk like described above
mount /dev/sda1 /home/nas

# restart nfs
killall -9 nfsd rpc.statd rpc.mountd portmap
exportfs -ra >& /dev/null
startnfs

# reload other daemon configs
killall -HUP sshd
killall -HUP proftpd
killall -HUP smbd
killall -HUP cupsd

# start ushare
ushare -x -c /home/nas -D

# activate wol
setwol

Fügen Sie am Ende der Datei ploplinux/bin/rc.local, vor "exit 0" die Zeile "sh startnas" hinzu.

Wenn Sie nun Ihr Live Plop Linux starten, dann wir der NAS Server automatisch gestartet.


Abschliessende Worte


Das Setup für einen NAS Server mit der Live Version von Plop Linux ist einfach. Man kann zusätzlich auch iptables Regeln für einen Router und eine Firewall einstellen. Plop Linux ist sehr mächtig und man fast alles realisieren. Wenn man das USB Laufwerk abstecken, oder die CD entfernen will, dann kann man beim booten den Kernel Parameter (mit append) copy2ram angeben (in der Datei syslinux/syslinx.cfg).

Sie sollten auch Plop Linux Desktop lesen.


Sprach Einstellungen


Beispiel für deutsche Einstellungen: setlanggerman.sh

#!/bin/sh

setfont lat0-16 -m 8859-1
loadkeys de-latin1
echo export LANG=de_DE.UTF8 >> /etc/profile
    

Welcome Text


Bearbeiten Sie die Datei ploplinux/bin/welcome.txt um den Text zu ändern.


Ext2/3 statt FAT


Falls Sie Ext2/3 als Dateisystem auf dem USB Stick/Festplatte verwenden wollen, benutzen Sie extlinux statt syslinux. Die Datei syslinux.cfg muß in extlinux.conf umbenannt werden.


Splash Screen


Ersetzten Sie syslinux/splash.png mit Ihrem eigenen Bild.

Hintergrundbild 
vergrößern
 
Screenshot vom Menü  
vergrößern

Detailinfos gibt es auf der Syslinux Homepage syslinux menu.c32.

Wenn sie ein Menü im Textmodus wollen, dann verwenden Sie menu.c32 statt vesamenu.c32.


Spezielle Befehle


eth-schnelles setzten von IP Adresse für eth0
dhclient-IP Adresse dynamisch beziehen
pciprobe- lade Treiber
ntfs mount-mount -t ntfs-3g devicename mountpoint
setupfprot-f-prot zum Verwenden entpacken
setupavast-avast zum Verwenden entpacken
setupavg-avg zum Verwenden entpacken


Boot Parameter


copy2ram-Kopieren der Linux Dateien in den Ram-Speicher
busybox-Busybox starten
root=-Festlegen des von wo Plop Linux gestartet werden soll, z.B. root=/dev/hda4
vga=-Bildschirmauflösung einstellen / Framebuffer
force_hd-Cdrom Laufwerke nicht zum Booten verwenden
force_usb-IDE Laufwerke nicht zum Booten verwenden
media_reverse_scan-Laufwerke von i nach a
dir=-Plop Linux in einem anderen Verzeichnis als /ploplinux suchen
Beispiel: dir=/test/ploplinux2
nfsmount=
smbmount=
tftpboot=
url=
-Netzwerkboot
iso_filename=-ISO Datei
debug-Debuginfos


Wi-Fi (WLAN) - WPA


Mit dem Wi-Fi Netzwerk verbinden


Der Befehl zum Erstellen der WPA Konfiguration ist
wpa_passphrase MYNETSSID MYPASS > /etc/wpa_supplicant.conf

Ersetzen Sie MYNETSSID mit der SSID von dem Netzwerk mit dem Sie sich verbinden möchten.

Ersetzen Sie MYPASS mit dem Schlüssel für das Netzwerk mit dem Sie sich verbinden möchten.


Deaktivieren Sie die LAN Verbindung mit ifconfig eth0 down

Aktivieren Sie die Wi-Fi Netzwerk Karte mit ifconfig wlan0 up

Starten Sie wpa_supplicant wpa_supplicant -Dwext -i wlan0 -c/etc/wpa_supplicant.conf

Setzen Sie die IP Adresse in einem weiteren Terminal. Beispiel für DHCP: dhclient wlan0

Sollte eine Fehlermeldung wie Ioctl[SIOCSIWMODE]: Operation not supported auftreten, dann finden Sie eine Lösung weiter unten.


Automatisches verbinden mit Wi-Fi beim Booten


Erstellen Sie die wpa_supplicant.conf Datei mit wpa_passphrase MYNETSSID MYPASS > wpa_supplicant.conf

Kopieren Sie die wpa_supplicant.conf Datei in das ploplinux/opt/ Verzeichnis.

Bearbeiten Sie die Datei ploplinux/bin/rc.local

Fügen Sie über der Zeile mit "exit 0" folgendes ein

# wlan
ifconfig eth0 down
ifconfig wlan0 up
wpa_supplicant -B -Dwext -i wlan0 -c/media/ploplinux/opt/wpa_supplicant.conf

dhclient wlan0

Sie können auch eine eigene etc.tgz Datei erstellen damit alle Konfigurationen in der etc.tgz Datei gepackt sind.


Fehlermeldung: Ioctl[SIOCSIWMODE]: Operation not supported


Wenn Sie die Fehlermeldung sehen

Successfully initialized wpa_supplicant
Ioctl[SIOCSIWMODE]: Operation not supported
Ioctl[SIOCSIWRANGE]: Operation not supported
Ioctl[SIOCSIWMODE]: Operation not supported
Ioctl[SIOCSIWAP]: Operation not supported
Ioctl[SIOCSIWESSID]: Operation not supported
Ioctl[SIOCSIWENCODEEXT]: Operation not supported
Ioctl[SIOCSIWENCODE]: Operation not supported
Ioctl[SIOCSIWENCODEEXT]: Operation not supported
Ioctl[SIOCSIWENCODE]: Operation not supported
Ioctl[SIOCSIWSCAN]: Operation not supported

Dann ersetzten Sie -Dwext mit -Dnl80211.
Die komplette Zeile sieht nun folgendermaßen aus wpa_supplicant -B -Dnl80211 -i wlan0 -c/etc/wpa_supplicant.conf

Weitere Infos siehe hier.


Unterstützung für blinde Menschen bzw. Menschen mit Sehbeeinträchtigung (brltty, Orca)


Einleitung
Startup
Mate Desktop
Eigene Einstellungen
Download

Einleitung


Die BRL Version hat zusätzliche Programme und ist Konfiguriert um blinde Menschen und Menschen mit einer Sehbeeinträchtigung zu unterstützen.

Zusätzliche Programme:

  • brltty
  • eSpeak
  • speech-dispatcher
  • Mate Desktop
  • Orca
  • Firefox
  • LibreOffice

Zusätzliche Konfigurationen:

  • 'startbrl' wird beim Booten gestartet
  • Mate ist der standard Desktop
  • High Contrast Theme
  • Mate assistive technologies ist aktiviert
  • Mate zeige Mausposition beim Drücken der Steuerungstaste anzeigen ist aktiviert
  • LibreOffice Accessibility ist aktiviert
  • Firefox ist der standard Webbrowser

Die ISO Datei ist eine hybrid ISO Datei. Somit kann sie mittels 'dd' direkt auf einen USB Stick geschrieben werden. Allerdings werden bei dieser Art von Installation alle Daten auf dem USB Stick gelöscht. Daher sollte man sehr vorsichtig sein. Ich empfehle die "saubere" Installation mit syslinux.

'rc.local' startet beim Booten das Skript 'startbrl'.

Derzeit gibt es nur die LiveCD als BRL Version. Aber es ist einfach die Modifikationen bei der Desktopversion zu installieren. Kontaktieren Sie mich wenn Sie Informationen dazu brauchen.


Startup


Zuerst startet syslinux mit diversen Optionen. Die standard Option ist booten von Plop Linux im Framebuffer Modus. Diese Option startet automatisch nach 8 Sekunden. Es ist zwar eine Verzögerung, aber falls es Probleme mit dem Framebuffer gibt, dann kann man die zweite Option "Text Modus" wählen.

Später hört man einen Willkommenstext und man wird gefragt ob man Mate starten möchte. Drücken Sie die Enter Taste für Ja, oder eine andere Taste für Nein. Wenn Sie "Nein" wählen, dann werden Sie als root auf tty1 im Homeverzeichnis angemeldet. brltty ist bereits gestartet. Wenn Sie Mate starten gewählt haben, dann wird eine zweite Frage gestellt. Sie können nun wählen ob Orca automatisch gestartet werden soll. Drücken Sie die Enter Taste für Ja, oder eine andere Taste für Nein.


Mate Desktop


Wenn Sie in Mate die ALT-F2 drücken, dann öffnen Sie das "Run application" Fenster. Wenn man die Pfeil Runter Taste ein Mal drückt, dann wird der letzte Befehl eingetragen. Hier ist "mate-terminal" eingestellt.

Bei der aktuellen Orcaversion verwendet man 'orca -s' um das Setup zu öffnen. Ich habe Orca nicht vorkonfiguriert. Orca startet mit den standard Einstellungen.


Eigene Einstellungen


Wenn Orca (und anderes) konfiguriert ist und Sie möchten diese Einstellungen automatisch beim Booten laden, dann speichern Sie die Einstellungen mit dem Befehl:

tar cfz /root.tar.gz /root

Wenn Sie von einem nicht-schreibgeschütztem Laufwerk (USB Laufwerk, Netzwerklaufwerk, usw.) gebootet haben, dann kopieren sie die Datei '/root.tar.gz' in das '/media/ploplinux/opt/' Verzeichnis. Das Skript 'setupcustomsettings' entpackt die Datei beim Booten und Ihre Einstellungen werden damit wieder hergestellt.

Wenn von einem schreibgeschütztem Medium (DVD usw.) gebootet wurde dann kopieren Sie die Datei '/root.tar.gz' z.B. auf der Festplatte. Wenn Sie später z.B. ein neues ISO erstellen, dann kopieren Sie die Datei 'root.tar.gz' in das 'ploplinux/opt/' Verzeichnis.


Download


Dateigröße: 2.38 GB

32-Bit, i486: iso, tar.gz, zip

64-Bit, x86_64: iso, tar.gz, zip


Konfigurationen / FAQ - Häufig gestellte Fragen


  1. Mit welcher Distribution wurde Plop Linux gemacht?

  2. Wie kann ich Skripts automatisch beim Start von Plop Linux ausführen lassen

  3. Ich habe rc.local bearbeitet und erhalte nun die Fehlermeldung ": command not found"

  4. Plop Linux soll die IP Adresse automatisch vom DHCP Server beziehen

  5. Wie kann ich Samba neu starten

  6. Ich möchte meine eigene smb.conf bzw. andere Konfigurationsdateien verwenden

  7. Wie lautet das Samba Passwort

  8. Wie kann ich das Samba Passwort ändern

  9. Ich möchte nicht jedes Mal mein Samba Passwort ändern

  10. Wie lautet das ssh Passwort

  11. Ich möchte nicht jedes Mal mein root Passwort ändern

  12. Ich kann nicht auf meine NTFS Partition schreiben

  13. ntfs-3g mount: Windows is hibernated. refused to mount

  14. Tastaturlayout ändern

  15. Ich sehe keine Dateien mit umlauten wenn ich mit ntfs-3g mounten

  16. Ich möchte kein autologin auf dem ersten Terminal

  17. Ich möchte das startx beim booten ausgeführt wird

  18. Wie kann ich den Flash Player installieren

  19. Wie kann ich Office installieren

  20. Gibt es mehr Informationen bzgl. Konfigurationen

 

  1. Mit welcher Distribution wurde Plop Linux gemacht?

    Plop Linux ist eine eigenständige Distribution. Siehe Entwicklungsgeschichte.

  2. Wie kann ich Skripts automatisch beim Start von Plop Linux ausführen lassen

    Die Datei ploplinux/bin/rc.local wird bei jedem Start noch vor dem login ausgeführt. Fügen Sie ihre Skripts in diese Datei ein.

  3. Ich habe rc.local bearbeitet und erhalte nun die Fehlermeldung ": command not found"

    In den meisten Fällen wurde die rc.local mit einem Editor unter Microsoft Windows bearbeitet. Verwenden Sie einen anderen Editor (z.B. vim), oder wandeln Sie rc.local unter Linux mit dem Kommando dos2unix um.

  4. Plop Linux soll die IP Adresse automatisch vom DHCP Server beziehen

    rufen Sie dhclient auf bzw. tragen Sie es in ploplinux/bin/rc.local ein damit es bei Start ausgeführt wird.

  5. Wie kann ich Samba neu starten

    Mit folgendem Kommando: killall -9 smbd nmbd; smbd; nmbd

  6. Ich möchte meine eigene smb.conf bzw. andere Konfigurationsdateien verwenden

    Erstellen Sie Ihre eigenen Konfigurationsdateien und speichern Sie diese in ploplinux/bin ab. Lassen Sie Ihre Dateien mittels ploplinux/bin/rc.local automatisch bei jedem Start ins /etc Verzeichnis kopieren.

    Beispiel rc.local für Samba

    #!/bin/sh
    # modify this script as you wish, it will be executed after 
    # the plop linux init. path is already set here (/media/ploplinux/bin)
    
    killall -9 smbd nmbd
    cp /media/ploplinux/bin/smb.conf /etc/samba/smb.conf	
    smbd
    nmbd
    

  7. Wie lautet das Samba Passwort

    Das Samba root Passwort lautet "ploplinux"

  8. Wie kann ich das Samba Passwort ändern

    Verwenden Sie smbpasswd um das Samba Passwort zu ändern

  9. Ich möchte nicht jedes Mal mein Samba Passwort ändern

    Ändern Sie das Passwort unter Plop Linux mit smbpasswd. Kopieren Sie die Datei /etc/samba/private/smbpasswd auf einen Datenträger. Erstellen Sie ein neues ISO Image mit der zuvor gesicherten smbpasswd Datei in ploplinux/opt/ und modifizieren Sie rc.local.

    Beispiel rc.local
    #!/bin/sh
    # modify this script as you wish, it will be executed after 
    # the plop linux init. path is already set here (/media/ploplinux/bin)
    
    cp /media/ploplinux/opt/smbpasswd /etc/samba/private/smbpasswd
    

  10. Wie lautet das ssh Passwort

    Das ssh Passwort ist das gleiche wie das Login Passwort. Das standard Passwort is ploplinux.

    Um das Passwort zu ändern starten Sie als root: passwd

  11. Ich möchte nicht jedes Mal mein root Passwort ändern

    Ändern Sie das Passwort unter Plop Linux. Kopieren Sie die Datei /etc/shadow auf einen Datenträger. Erstellen Sie ein neues ISO Image mit der zuvor gesicherten shadow Datei in ploplinux/opt/ und modifizieren Sie rc.local.

    Beispiel rc.local
    #!/bin/sh
    # modify this script as you wish, it will be executed after 
    # the plop linux init. path is already set here (/media/ploplinux/bin)
    
    cp /media/ploplinux/opt/shadow /etc/shadow
    

  12. Ich kann nicht auf meine NTFS Partition schreiben

    Wahrscheinlich wurde der Parameter -t ntfs-3g beim mount vergessen.

    Richtiges mount von NTFS Partitionen: mount -t ntfs-3g <device> <mountpoint>

  13. ntfs-3g mount: Windows is hibernated. refused to mount

    Diese Partition kann nicht beschrieben werden. Mounten Sie die Partition mit -t ntfs-3g -o ro. Die Partition wird dann als "read-only" gemountet.

  14. Tastaturlayout ändern

    z.B. deutsches Tastaturlayout

    loadkeys de-latin1

    Diese Zeile kann auch in ploplinux/bin/rc.local eingetragen werden.

  15. Ich sehe keine Dateien mit umlauten wenn ich mit ntfs-3g mounten

    Sie müssen den locale Parameter setzen.

    mount -t ntfs-3g -o locale=de_DE.UTF-8 <device> <mountpoint>

  16. Ich möchte kein autologin auf dem ersten Terminal

    Löschen Sie die Datei ploplinux/bin/autologin

  17. Ich möchte das startx beim booten ausgeführt wird

    Entfernen Sie in rc.local die # vor autostartx

  18. Wie kann ich den Flash Player installieren

    Laden Sie die neueste Adobe Flash Player Version von Adobe herunter. Wählen Sie die tar.gz Version. Entpacken Sie die Datei und kopieren Sie libflashplayer.so in das Plop Linux Verzeichnis ploplinux/opt/.

  19. Wie kann ich Office installieren

    Siehe hier

  20. Gibt es mehr Informationen bzgl. Konfigurationen

    Ja, im Desktop Bereich Konfigurieren


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Die Seite wurde zuletzt am 11/Apr/2017 geändert.